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11.11.2017 / 12. Spieltag:  SV Tresenwald - Falkenhainer SV 4 : 3 (3 : 2)

Trotz deutlicher Überlegenheit war die Chancenverwertung der Tresenwalder das seelische Grauen. Auch die drei Tore der aufopferungsvoll kämpfenden Falkenhainer muss die Heimelf kritisch aufarbeiten. Am Ende zählt aber das Ergebnis und das ist ein wichtiger Heimsieg des SV Tresenwald.

 

Machern: In einem aufregenden und torreichen Punktspiel gewann der SV Tresenwald gegen den Falkenhainer SV mit 4:3. In beiden Teams fehlten einige Leistungsträger. Die Gäste aus Falkenhain überzeugten mit kämpferischen Einsatz und einer überragenden Chancenverwertung (6 Torschüsse – drei Tore). Die favorisierten Tresenwalder leisteten sich einige Durchhänger und vergaben tatsächlich zehn hundertprozentige Tormöglichkeiten.

 

Schon die ersten Minuten zeigten eine deutliche Überlegenheit der Heimelf. Kögler vollendete sein arrangiertes Dribbling auf der rechten Angriffsseite mit einem satten Schuss ins lange Eck zur frühen Tresenwalder Führung (6.). Es schien angerichtet für einen sicheren Sieg der Hausherren. Der Schein trog. In das Spiel der Teichmann – Elf schlichen sich Konzentrationsschwächen. Im Angriff wurden beste Chancen versiebt. Die Abwehr ließ den Falkenhainern bei ihren wenigen Angriffen eine Menge Freiraum. Nach einem Kleine - Zuspiel nutzte Franke zentral im Tresenwalder Strafraum seine Schusschance zum 1:1 Ausgleich (24.). Bei einem vierzig Meter Freistoß stimmte ebenfalls die Zuordnung der Tresenwalder nicht. Schmidt schob ungestört aus Nahdistanz zur Gästeführung ein (30.). Einen Freistoß von Keller verlängerte Pfütze per Kopf in die Falkenhainer Tormaschen zum Ausgleich (43.). Sekunden vor dem Halbzeitpfiff brachte Roy Pfüller seine Tresenwalder wieder auf die Siegerstraße. Nach gutem Pass von Mikusch enteilte er der Gästeverteidigung und vollendete zum 3:2 (45.). Wie die erste Halbzeit endete, so begann die zweite mit Tormöglichkeiten der Hausherren. Roy Pfüller (46./58.) und Keller (49.) scheiterten am Gästehüter Scholz. Die Falkenhainer zeigten, wie man Tore schießt. Fünf Tresenwalder Verteidiger konnten die Zuspiele dreier Falkenhainer nicht unterbinden. Kleine bedankte sich dafür mit dem Ausgleichstreffer (67.). Einen Tempoangriff der Heimelf ging über die linke Seite. Die Eingabe hämmerte Keller von der Strafraumgrenze in die Tormaschen (69.). Die Führung des Favoriten war wieder hergestellt, aber von Spielentscheidung durfte noch keine Rede sein. Jetzt begannen die Tresenwalder sich selber zu besiegen. Die Gäste öffneten etwas ihre Abwehr. Die Tresenwalder Offensive bekam Räume. Die Pfüller, Mikusch und Co. spielten ihre Schnelligkeitsvorteile aus. Es kam zu Torchancen im Minutentakt. Der Tresenwalder Mikusch erwischte einen unglücklichen Tag. Ihm gelang das traurige Kunststück innerhalb von zehn Spielminuten fünfmal allein vor dem Gästehüter aufzutauchen. Das runde Leder war nicht sein Freund. Er traf mehrmals nur das Außennetz. Auch eine Eingabe beförderte er freistehend unglücklich an den Querbalken.

 

Sollten sich die vielen vergebenen Torchancen für die Tresenwalder rächen? Nein! Die aufopferungsvoll kämpfenden Gäste waren nicht mehr in der Lage offensive gefährliche Nadelstiche zu setzen. Da beim Fußball nur das Ergebnis zählt, ist das gut für die Tresenwalder. Der Sieg war verdient, aber es war ein Spiel voller Unzufriedenheit.

 

SVT mit: Fischer, Bernhardt (ab 23. Graupner), Keller (ab 81. Kirchner), Junghanns, Habich, Pfütze (ab 72. Colditz), Ron Pfüller,

               Kögler, Freudenthal, Mikusch, Roy Pfüller

Torfolge: 1:0 Christian Kögler (6.), 1:1 Stefan Franke (24.), 1:2 Tobias Schmidt (30.), 2:2 Thomas Pfütze (43.)

                 3:2 Roy Pfüller (45.), 3:3 Mirko Kleine (67.), 4:3 Mario Keller (69.)

 

Schiedsrichter: Fabian (Nerchauer SV)

Zuschauer: 30                                                                                                                                                       © Thomas Quauck


28.10.2017 / 10. Spieltag: SV Tresenwald - Blau-Weiß Deutzen 3 : 0 (0 : 0)

Trotz leichter Vorteile der Tresenwalder war die erste Spielhälfte sehr überschaubar. Beide Teams neutralisierten sich. Nach der Pausenansprache wurde das Spitzenspiel lebhafter. Der Führungstreffer des Tabellenführers löste einige spielerische Knoten. Der Unterhaltungswert der Partie stieg deutlich. Die Heimelf schoss sich zum verdienten Sieg.

 

Machern: Der SV Tresenwald behält seine weiße Weste und bleibt Tabellenführer der Kreisoberliga. Im Heimspiel gegen SV Blau - Weiß Deutzen gelang ein 3:0 Sieg.

 

Die favorisierten Tresenwalder ließen sich nicht lange bitten und steuerten mit dem Sturm im Rücken das Gästetor an. Drei Ecken in den ersten zehn Spielminuten,etliche Eingaben und Flanken. Die große Torgefahr blieb aber aus, weil die Gästeabwehr funktionierte. Überhaupt waren die Offensivaktionen beider Mannschaften in der ersten Hälfte überschaubar. Einen Freistoß aus 25 Meter Torentfernung vom Deutzener Gentsch touchierte das Tresenwalder Gebälk (20.). Der Gegenangriff begann mit dem weiten Abschlag vom Tresenwalder Hüter Fischer. Roy Pfüller spekulierte richtig. Er hatte plötzlich die Kugel allein vor dem Gästehüter am Fuß. Sein Abschluss war zu ungenau, so dass Klaus im Deutzener Tor parieren konnte (21.).Im zweiten Spielabschnitt entwickelte sich die Partie zum echten Spitzenspiel der Kreisoberliga. Gute Offensivaktionen brachten Dramatik in die Strafräume. Einen Freistoß verpasste der Deutzener Eiselt knapp. Nach der anschließenden Ecke kamen die Gäste dreimal zum Abschluss. Mit Fuß und Kopf verteidigte die zur Zeit beste Abwehr der Liga (9 Spiele – 6 Gegentore) diese brenzlige Situation (52.). Aber auch die Heimelf machte Druck. Ein Langer – Kopfball wurde von der Torlinie geschlagen. Die anschließende Ecke köpfte Roy Pfüller. Der Deutzener Hüter klärte zur nächsten Ecke. Diese traf wieder den Kopf von Roy Pfüller. Mit einer Kopfballbogenlampe ins rechte Dreiangel gelang ihm die 1:0 Führung (58.). Das machte Bock auf mehr. Den Tresenwaldern war die Fußballfreude ins Gesicht geschrieben. Asseth besaß mehrere beste Chancen zum zweiten Tor. Aber auch die Blau – Weißen bemühten sich um den Ausgleich. Gentsch schmetterte seinen Direktschuss in die Arme des reaktionsschnellen Tresenwalder Hüters (70.). Einen Drehschuss setzte Günther an den Außenpfosten (79.). Die Gäste öffneten weiter ihre Abwehr. Ihr Problem: Im Eins gegen Eins besaßen sie gegen die Tresenwalder Offensivleute Schnelligkeitsnachteile. So erreichte ein Ball, von der Tresenwalder Strafraumgrenze geschlagen, Asseth an der Mittellinie. Dieser entwischte seinem Gegenspieler und vollendete zur 2:0 Führung (82.).

 

Den Deckel machte dann Roy Pfüller drauf. Nach weitem Pass enteilte er seinen Kontrahenten, ließ an der Strafraumgrenze den herausgelaufenen Hüter keine Chance, machte noch zwei hübsche Schlenker gegen die heraneilenden Gästespieler und schob sicher ein (86.). Das war die Spielentscheidung. Roy Pfüller avancierte sich mit einer starken Leistung und seinen zwei Toren zum „man of the match“ (Mann des Spieles).

 

SVT mit: Fischer, Pfütze, Habich (ab 80. Hepner), Ron Pfüller, Freudenthal , Asseth (ab 89. Kirchner), Roy Pfüller, Langer,

              Seltmann (ab 84. Menzel), Kögler, Bernhardt

Torfolge: 1: 0 / 3:0 Roy Pfüller (58./86.), 2:0 Ferenc Asseth (82.)

 

Schiedsrichter: Weidlich (Otterwischer SV)

Zuschauer: 25                                                                                                                                                       © Thomas Quauck


07.10.2017 / Pokal: SV Tresenwald - FC Grimma II 0 : 1 (0 : 0)

Die Tresenwalder dominierten die erste Spielhälfte. Sie nutzten aber ihre guten Tormöglichkeiten nicht. Dafür traf die Grimmaer Zweite mit ihrer ersten Torchance. Mit Glück und Geschick brachten die Gäste die knappe Führung erfolgreich  über die Zeit.

 

Machern: Zum wiederholtem Male verabschiedeten sich die Tresenwalder frühzeitig aus dem Kreispokal. Sie unterlagen im heimischen Sportpark dem FC Grimma II knapp mit 0:1.

 

Vor zwei Wochen traf man sich schon an gleicher Stelle zum Punktspiel. Aus dem damaligen 1:1 Unentschieden zogen beide Teams ihre Lehren. Der Beginn war verhalten und auf Sicherheit bedacht. Nach zehn Spielminuten übernahmen die Teichmann – Schützlinge die Spielregie. Die Grimmaer Zweite setze alle Kraft in die Defensivarbeit. Das Führungstor der Heimelf schien nur noch eine Frage der Zeit. Als Mikusch allein vor dem Gästehüter auftauchte, lenkte dieser das Spielgerät mit einen Reflex zur Ecke (22.). Aber auch Pfüller und Asseth besaßen gute Tormöglichkeiten. Die Offensive der Gäste fand im ersten Spielabschnitt nicht statt. Einzig und allein ein Freistoß von Drobniak verfehlte sein Ziel um Zentimeter (39.). Etwas galliger gingen die Grimmaer zu Beginn der zweiten Hälfte zu Werke. Sie setzten erfolgreich einen Konter, den Drobniak

 

in die Tresenwalder Tormaschen lenkte (55.). Effektivität pur – erste gute Tormöglichkeit brachte der Malkawi – Elf die Führung. Die Tresenwalder haderten mit sich. Die Verunsicherung war ihnen anzumerken. Die Muldestädter schafften mit aggressiver Spielweise Ausgeglichenheit auf dem Spielfeld. Sie besaßen durchaus Möglichkeiten zum zweite Treffer. Erst in der Schlussviertelstunde lag der Ausgleich der Hausherren schwer in der Luft. Aber sowohl Mikusch als auch Menzel brachten in besten Positionen die Kugel nicht über die gegnerische Torlinie.

 

Torfolge: 0:1 Maksymilian Drobniak (55.)

 

Schiedsrichter: Haubenschild

Zuschauer: 60                                                                                                                                                       © Thomas Quauck


30.09.2017 / 7. Spieltag: SG Gnandstein - SV Tresenwald 0 : 3 (0 : 1)

Gnandstein. Die SG Gnandstein hat in der Kreisoberliga am Sonnabend vor heimischem Publikum 0:3 gegen Tresenwald Machern verloren. Tresenwald Machern stellte sich als ballsichere und schnell agierende Mannschaft in Gnandstein vor. Mit diesem einsatzstarken, couragierten Auftritt tat sich der Gastgeber schwer und kam kaum zu klaren Angriffsaktionen. Die Gäste inszenierten mit schnellen Kombinationen immer gefährliche Angriffe und Gnandstein hatte alle Hände voll zu tun, um nicht in Rückstand zu geraten.

 

Der komplette Bericht ist bei Sportbuzzer zu finden: Link


23.09.2017 / 6. Spieltag: SV Tresenwald - FC Grimma II 1 : 1  (1 : 1)

Machern. Das 1:0 der Gäste bekamen einige Zuschauer des Fußball-Kreisoberligaspiels der Männer – SV Tresenwald gegen den FC Grimma – nicht zu sehen. Der Grund: Sekunden nach dem Anpfiff lag es im Tresenwalder Tor. So mussten die zu spät Gekommenen mit dem 1:1-Ausgleichstreffer, den es noch zu gab, zufrieden sein, obwohl im weiteren Spielverlauf beidseitig weitere Treffer bei einem Chacenplus Tresenwald in der Luft lagen.

 

Der Pfiff ertönte, der Ball wurde nach vorn gespielt, sprang vor der Strafraumgrenze so günstig auf, so dass Maksymilian Drobniak volley abziehen konnte und ins linke Eck traf. Die Heimelf bekam das Spiel in den Griff, kam zu mehreren Fernschüssen, bei denen aber die Höhe nicht stimmte. Torsten Mikusch wurde per Steilpass freigespielt, bekam den Ball aber nicht richtig mit, so dass die Gäste klären konnten. Beim 1:1-Ausgleichstreffer verteidigte Grimmas Zweite fahrlässig und inkonsequent, begünstigte den Gewaltschuss aus Nahdistanz von Steven Habich.

 

In der zweiten Halbzeit wurde Tresenwald immer spielbestimmender. Grimma II stand tief, versuchte es über schnelle Konter. Tresenwald besaß gute Möglichkeiten zum Siegtreffer. Asseth, Langer, Mikusch und Co. vergaben die besten Chancen. Grimmas Trainer Walid Malkawi kommentierte jede Entscheidung des Schiedsrichters auf seine Weise und es kam unnötig Spannung ins Spiel. Zwei Herunterstellungen auf Grimmaer Seite erhitzten die Gemüter. Es hätten gut und gerne sechs bis acht Minuten nachgespielt werden müssen, aber der Schiedsrichter pfiff genau nach 90 Minuten ab. Beide Seiten können mit diesem Spielausgang leben.


19.08.2017 / 1. Spieltag: SV Tresenwald - Chemie Böhlen 2 : 0  (0 : 0)

Im ersten Spielabschnitt waren die Böhlener die agilere Mannschaft. Gute Tormöglichkeiten hielten sich aber auf beiden Seiten in bescheidenen Grenzen. Nach der Führung der Tresenwalder brach die Chemie -Elf in der zweiten Hälfte vollends zusammen. Die überlegene Heimelf sündigte mit ihren vielen Torchancen.

 

Machern: Beim alljährlichen Sportfest des SV Tresenwald gehörte das erste Heimpunktspiel der neuen Kreisoberligasaison zu den Höhepunkten. Im sonnigen Sportpark gewann die Teichmann – Elf verdient mit 2:0 gegen SV Chemie Böhlen.

 

Etwas überraschend übernahmen die Gäste die Spielregie. Sie bewiesen offensiven Mut und forderten die Tresenwalder Defensive. Die Heimelf setzte Nadelstiche mit schnellem Umkehrspiel und fand Lücken in der hoch stehenden Böhlener Abwehr. Beide Teams leisteten sich aber im Spielaufbau viele Stockfehler. Die Torabschlüsse waren von der Qualität mangelhaft. „Eine zerfahrene Partie. Es kann in der zweiten Halbzeit nur besser werden.“ war die Meinung der Zuschauer. Sie sollten recht behalten. Mit neuem Mut nagelten die Kicker von der Jahnbaude die Hausherren die ersten zehn Minuten im eigenen Strafraum fest. Die Defensive der Tresenwalder wirkte stabil und kompakt. Außerdem fehlte den Gästen bei Kopfbällen und Schüssen das Zielwasser. Beim ersten nennenswerten Konter der Heimelf schickte Hepner an der gegnerischen Strafraumgrenze Seltmann in die Gasse. Dieser nutze seinen Freiraum und überwand den Böhlener Hüter mit einem Flachschuss zur 1:0 Führung für die Hausherren (56.). Dieses Tor schockte die Chemie - Elf. Die gesamte Mannschaft wirkte verkrampft, verunsichert und schien mit den Kräften am Ende. Tresenwald diktierte das Spielgeschehen und bekam riesige Abwehrlücken geboten. Die Tormöglichkeiten häuften sich und eine handvoll Hochkaräter wurde leichtfertig vergeben. Hepner traf aus Nahdistanz nur den Querbalken (60.). Pfüller, Kögler, Colditz und Mikusch scheiterten mehrmals am Hüter. Kurios das überfällige zweite Tresenwaldtor. Freistoß. Aus ca. 25 Meter Torentfernung halb linke Position zirkelte Seltmann die Kugel Richtung Strafraumzentrum. Mikusch verwirrte mit einer Kopfballantäuschung die Gegnerschaft. Das Arbeitsgerät fand so unberührt den Weg am langen Pfosten ins Tor (76.). Böhlen fand nicht mehr statt. Sie waren froh über den Abpfiff und der noch erträglichen Niederlage. Den Teichmann – Schützlingen ist mit zwei Siegen und keinem Gegentor ein sehr erfolgreicher Saisonstart gelungen.

 

SVT mit: Fischer, Bernhardt, Freudenthal, Pfüller (ab 90. Wurm), Pfütze, Mikusch, Seltman, Graupner (ab 46. Colditz), Habich,

               Hepner, Kögler,

Torfolge: 1:0 / 2:0 Martin Seltmann (56 / 76.)

 

Schiedsrichter: Kühne (Wittenberg)

Zuschauer: 83                                                                                                                                                       © Thomas Quauck