Teamnews


06.06.2018 / Nachholespiel: SV Tresenwald - Roßweiner SV 0 : 2 (0 : 1)

Nach einer sehr reservierten ersten Spielhälfte gerieten die Tresenwader doch noch in Rückstand. Nach der Pause vergaben die Einheimischen viele hochkarätige Torchancen. Selbst ein Platzverweis stürzte die Tresenwalder nicht in die Hoffnungslosigkeit. Erst in den Schlussminuten gelang dem Roßweiner SV die Spielentscheidung.

 

Machern: Im Mittwoch - Spitzenspiel um die Podiumsplätze der Kreisoberliga unterlag der heimische SV Tresenwald dem Roßweiner SV mit 0:2. Vor stattlicher Kulisse begannen beide Teams konzentriert und vorsichtig. Die taktischen Eigenheiten waren klar ersichtlich. Der Roßweiner SV kam über viel Ballbesitz und Spielkontrolle. Die Hausherren versuchten aus einer stabilen Defensive ins schnelle Umkehrspiel zu schalten. Spieltempo und spannende Strafraumszenen – Fehlanzeige. Torchancen ließen sich nur erahnen. Der Roßweiner Brambor setzte zwei Kopfbälle über den Tresenwalder Kasten (21./42.). Wenn nichts geht, muss eine besondere Einzelleistung her. Diese gelang dem Gästespieler Wiesner Sekunden vor der Halbzeit. Mit dem Rücken zum Tor nahm er den Ball an und schlenzte die Kugel aus der Drehung über den Tresenwalder Hüter ins Dreiangel. „Nach den Spielanteilen eine verdiente Führung.“ sagt man. Im zweiten Teil investierten die ersatzgeschwächten Hausherren mehr. Leider fehlten Trainer Teichmann die schnellen Stürmer Mikusch und Kirchner, außerdem die verletzten Kögler und Roy Pfüller. Mehrfach wurde nun die Roßweiner Abwehr überflankt. Plötzlich tauchte Langer allein vor dem Gästehüter auf. Er hatte zu viel Ideen im Kopf und vertändelte diese Hundertprozentige (48.). Auch als nach dem Platzverweis von Seltmann (55.) die Teichmann - Elf in Unterzahl spielte, schreckte sie nicht vor weiteren Offensivbemühungen zurück. Der in Überzahl agierende Tabellenzweite scheute dagegen jegliches Risiko zur Spielentscheidung. Er bewegte sich trotz Hitze auf dünnem Eis. Auch auf Grund ihrer Kopfballstärke entwickelten die Gäste Torgefährlichkeit bei Standards. Die Tresenwalder Abwehr stand gut. Gefährliche Schüsse von der Strafraumgrenze wie von Krondorf (59.) und Singer (62.) entschärfte mit starken Paraden Jason Fischer im Tresenwalder Tor. Die besseren Möglichkeiten gingen aber auf das Tresenwalder Konto. Da strich ein Habich Kopfball knapp am Tor vorbei (57.). Unglücklich agierte Langer bei zwei weiteren besten Chancen (72./76.). Ein Volleyschuss von Andreas Fischer hauchte Zentimeter über den Balken (78.). Statt dem verdienten Unentschieden für die Tresenwalder, gelang den Rand – Döbelnern nach mehreren Konterversuchen die Spielentscheidung. Eine Krondorf – Eingabe von der rechten Grundlinie hämmerte Brambor ungestört aus wenigen Metern in die Tormaschen (86.).

 

SVT mit: Jason Fischer, Ron Pfüller, Bernhardt, Keller, Menzel (ab 75. Fischer), Graupner (ab 66. Hepner), Freudenthal,

               Seltmann, Pfütze, Langer, Habich

Torfolge: 0:1 Christopher Wiesner (44.), 0:2 Benjamin Brambor (86.)

 

Schiedsrichter: Engelmann

Zuschauer: 80                                                                                                                                                       © Thomas Quauck


02.06.2018 / 28. ST: SV Tresenwald - Alemannia Geithain 4 : 0 (2 : 0)

Dieser Tresenwalder Erfolg stützte sich auf stabile Abwehrarbeit und einer überzeugenden Torwartleistung. Nach anfänglichen Unsicherheiten rollte der Ball auch in der Offensive. Die logische Folge: Gut heraus gespielte Tore zum deutlichen 4:0 Sieg.

 

Machern: Auch in der Schlussphase der Meisterschaft bleibt der SV Tresenwald in der Erfolgsspur. Die Teichmann - Schützlinge gewannen ihr Heimspiel gegen Alemannia Geithain mit 4:0.

 

Es dauerte nicht lange, da brachte die Tresenwalder Offensivabteilung die Abwehr der Alemannen ins Schwitzen.. Über die Außenbahnen wurde Tempo aufgenommen. Es folgten Eingaben und Flanken, die aber in der Genauigkeit vorerst einige Wünsche offen ließen. Mit ihrer besten Torchance in diesem Punktspiel hätten eigentlich die Geithainer in Führung gehen müssen. Nach einem Eckball kam Neubauer aus Nahdistanz zum Schuss. Mit einer sensationellen Reaktion lenkte Hüter Jason Fischer die Kugel um den Pfosten (15.). Nach einer Viertelstunde Leerlauf starteten die Einheimischen neu durch. Kirchner setzte sich auf der rechten Außenbahn mit einem Tempolauf durch. Seine Flanke erreichte Langer, der souverän zum Tresenwalder 1:0 einschob (32.). Die Hausherren waren auf den Geschmack gekommen. Mit Direktspiel kombinierten sie sich durch die gegnerische Abwehr. Seltmann steckte das runde Leder von der rechten Grundlinie flach ins Zentrum zu Mikusch durch. Mit seinem Volleyschuss zappelte der Ball in den Tormaschen der Alemannen. 2:0 (35.). Zu Beginn der zweiten Hälfte gewann der Tresenwalder Junghanns das Laufduell. Auf der gegnerischen Strafraumgrenze wurde er mit einer Notbremse zu Fall gebracht. Keine Frage – Strafstoß. Mikusch traf sicher zum vorentscheidenden 3:0 (49.). Die Gäste kämpften und erarbeiteten sich mehr Spielanteile. Gegen die beste Abwehr der Kreisoberliga gelangen den Alemannen kaum ernsthafte Tormöglichkeiten. Der eingewechselte Tresenwalder Stürmer Andreas Fischer hätte sich berühmt schießen können. Aber er vergab innerhalb von fünf Minuten drei großartige Tormöglichkeiten. Besser machte es der eingewechselte Hepner. Im linken Strafraumeck vernaschte er seinen Gegenspieler. Der Geithainer Torwart spekulierte auf die Flanke und machte den Schritt nach Vorn. Aus dem Stand zirkelte Hepner das Arbeitsgerät aber in die offene kurze Ecke zum 4:0 für die Tresenwalder (86.). Mit etwas Glück hätte es vielleicht noch zum Ehrentreffer der Geithainer gereicht. Aber Herold und Wilde vergaben in den Schlussminuten.

 

Auf eine kleine, aber beeindruckende Serie können die Tresenwalder verweisen. Es gab in den letzten drei Punktspielen drei Siege mit einem Torverhältnis von 13:0. Schade nur, dass dieser erfolgreiche Offensivfußball kaum noch auf Zuschauerinteresse stößt. Vielleicht lockt das Spitzenspiel SV Tresenwald gegen Roßweiner SV am Mittwoch den 6.6.18 (Anstoß: 19:00 Uhr) mehr Zuschauer in den Sportpark Tresenwald.

 

SVT mit: Jason Fischer, Ron Pfüller, Kirchner (ab 70. Menzel), Mikusch, Junghanns, Bernhardt, Langer (ab 75. Hepner), Habich,

               Pfütze, Seltmann (ab 62. Andreas Fischer), Freudenthal

Torfolge: 1:0 Patrick Langer (32.), 2:0 / 3:0 Torsten Mikusch (35. / 49. FE), 4:0 Michael Hepner (86.)

 

Schiedsrichter: Sedlaczek

Zuschauer: 10                                                                                                                                                       © Thomas Quauck


27.05.2018 / 27. Spieltag: Falkenhainer SV - SV Tresenwald 0 : 5 (0 : 3)

Die abstiegsbedrohten Falkenhainer kämpften. Sie versagten aber kläglich bei etlichen guten Torchancen. Clevere Tresenwalder nutzten ihre Möglichkeiten und hatten nach 22 Spielminuten mit dem 3:0 die Weichen auf Sieg gestellt.

 

Falkenhain: Das Tabellenschlusslicht, der Falkenhainer SV verlor sein Heimspiel gegen den SV Tresenwald deutlich mit 0:5. Mit gutem Dribbling und Torschuss setzte der Falkenhainer Petersohn das erste Achtungszeichen (7.). Die Gäste aus Machern antworteten prompt. Ein Kirchner – Solo funktionierte von der Mittellinie bis zur Grundlinie. Seine Eingabe veredelte Menzel zur Tresenwalder 1:0 Führung (8.). Die Heimelf setzte weiter auf mutige Angriffsaktionen. Schmidt tauchte halblinks allein vor dem Gästehüter auf. Mit seinem Schuss konnte er den Tresenwalder Hüter Fischer nicht besiegen (12.). Einen Freistoß der Gäste von der Mittellinie, getreten von Freudenthal, erreichte am langen Pfosten den ungedeckt einlaufenden Langer. Er versenkte die Kugel volley zum Tresenwalder 2:0 (17.). Wenig später segelte die nächste Flanke in den Falkenhainer Strafraum. Langer nahm das runde Leder ungestört an, schaute und vollendete unhaltbar zum 3:0 (22.). Der Hattrick blieb ihm leider versagt, denn bei seiner nächsten Großchance traf er nur den Pfosten (26.). Die nimmermüden Angriffsaktionen der Falkenhainer hätte eigentlich Leiwat erfolgreich abschließen müssen. Er scheiterte zweimal allein vor dem gegnerischen Hüter (26. /30.). Der offensive Schlagabtausch setzte sich auch im zweiten Spielabschnitt fort. Dabei besaßen die Gäste eine Handvoll klarster Tormöglichkeiten. Es fehlte der Wille und die Konzentration zum erfolgreichen Abschluss. So dauerte es bis zur 75. Spielminute. Mikusch umkurvte Abwehrspieler und Torwart und tütete mit dem vierten Tresenwalder Tor den Sieg ein. Der beste Falkenhainer Petersohn beunruhigte mit seinen Dribblings weiter die Gästeabwehr. Ein Tor gelang ihm aber nicht. Ähnlich unglücklich erging es Kießling. Er traf aus wenigen Metern den fast leeren Tresenwalder Kasten nicht (78.). So nahm das Unheil für die Falkenhainer seinen Lauf. Der eingewechselte Andreas Fischer spitzelte mit seiner Erfahrung den Ball punktgenau ins lange Toreck zum 5:0 Endstand für den SV Tresenwald (85.).

 

SVT mit: Jason Fischer, Ron Pfüller, Graupner, Kirchner, Langer (ab 76. Klas), Menzel (ab 78. Fischer), Keller, Bernhardt, Mikusch, Habich, Freudenthal

Torfolge: 1:0 Marcel Menzel (8.), 2:0 / 3:0 Patrick Langer (17./22.), 4:0 Torsten Mikusch (75.), 5:0 Andreas Fischer (85.)

 

Schiedsrichter: Heinze

Zuschauer: 55                                                                                                                                                       © Thomas Quauck


12.05.2018 / 26. Spieltag: SV Tresenwald - SV Ostrau 4 : 0 (2 : 0)

Bilderbuchwetter und ein Fußballspiel wie gemalt für den SV Tresenwald. Stabile Abwehrarbeit, schnelles Umkehrspiel, gute Kombinationen und Effizienz in der Chancenverwertung waren die Zutaten für den deutlichen 4:0 Heimsieg gegen SV Ostrau.

 

Machern: Mit einem 4:0 Heimsieg gegen den SV Ostrau klettert der SV Tresenwald wieder auf Tabellenplatz drei in der Kreisoberliga. Es entwickelte sich ein gutklassiges Punktspiel. Beide Teams legten Wert auf Spielgestaltung. Die Gäste besaßen ein leichtes spielerisches Übergewicht mit mehr Ballkontakten. Aber aufregende Strafraumszenen hielten sich in bescheidenen Grenzen. Da hilft manchmal ein kleiner Geniestreich. Der Tresenwalder Patrick Langer hatte nach Zuspiel auf der linken Angriffsseite viel Platz. Er vernaschte zwei Abwehrspieler und schob aus spitzen Winkel flach ins lange Toreck zur 1:0 Führung (30.). Für sichtlich überraschte Ostrauer ließ das nächste Unheil nicht lange auf sich warten. Nach schönem Doppelpass lief Thomas Pfütze allein auf das Gästetor zur und vollendete sicher zum 2:0 (36.). Eine einzige gute Tormöglichkeit sprang für den SV Ostrau in der ersten Spielhälfte heraus. Zwölf Meter Entfernung und freie Schussbahn für Brnicky. Er scheiterte am souveränen Not - Ersatztorhüter Christian Kögler (41.). Im zweiten Spielabschnitt setzten die Ostrauer auf Voll – Offensive. Ihr Abwehrchef Zschokelt arbeitete jetzt als Mittelstürmer. Die Tresenwalder mussten auf ihre verletzten Kreativkräfte Roy Pfüller und Martin Seltmann verzichten. Die anderen Akteure sprangen in die Bresche und zeigten guten Kombinationsfußball. Gerade eingewechselt und schon schlug Marcel Menzel zu. Einen Torwart - Abpraller jagte er zum 3:0 unter den Querbalken (54.). Der überragende Patrick Langer lies zum wiederholtem Male seine Gegenspieler stehen. Die genaue Eingabe drückte Stefan Kirchner über die Torlinie zum 4:0 (66.). Die Ostrauer gaben nicht auf . Einen Kopfball vom Ostrauer Marcus Hausmann entschärfte ebenfalls per Kopf Mario Keller auf der Torlinie (60.). Einen Hausmann Freistoß lenkte Hüter Kögler sensationell um den Pfosten (78.). Auch in den Schlussminuten sah es so aus, dass man eher auf das fünfte Tor der Tresenwalder als auf das Ehrentor der Gäste wetten konnte. „Gutes Spiel - es hat Spaß gemacht.“ so der Tenor der Tresenwalder nach dem Abpfiff.

 

SVT mit: Kögler, Ron Pfüller, Graupner, Kirchner, Langer (ab 80. Hepner), Andreas Fischer (ab 53. Menzel), Keller, Klas, Keller,

               Freudenthal, Habich

Torfolge: 1:0 Patrick Langer (30.), 2:0 Thomas Pfütze (36.), 3:0 Marcel Menzel (54.), 4:0 Stefan Kirchner (66.)

 

Schiedsrichter: Grübel

Zuschauer: 22                                                                                                                                                       © Thomas Quauck


01.05.2018 / 14. Spieltag: SV Tresenwald - Einheit Frohburg 0 : 2 (0 : 0)

Beide Mannschaften bestätigten mit gutklassigem Fußball ihre Spitzenposition in der Kreisoberliga. Viele gut herausgespielte Torchancen sorgten für Aufreger und Spannung.Die Tresenwalder besaßen bei einigen Schiedsrichterentscheidungen und beim Pfostentreffer nicht das Glück des Tüchtigen.

 

Machern: Im Spitzenspiel der Kreisoberliga unterlag der heimische SV Tresenwald Einheit Frohburg mit 0:2. Beide Teams demonstrierten in der 1. Spielhälfte eine konzentrierte und laufstarke Spielweise. Die Abwehrreihen standen stabil. Im schnellen Spiel nach Vorn sollten die Torchancen entstehen. Beide Mannschaften ähnelten sich sehr im Spielaufbau. Sie neutralisierten sich auf hohem Niveau. Es gab kaum aufregende Strafraumszenen geschweige denn Torchancen. Nur einmal war der Tresenwalder Andreas Fischer allein vorm Hüter und scheiterte (42.). Das gute spielerische Niveau setzte sich auch im zweiten Spielabschnitt fort. Jetzt gab es Torchancen im ständigen Wechsel. Beim Schuss vom Frohburger Jacob glänzte Jason Fischer im Tresenwalder Tor mit einer Fußabwehr (48.). Nach Ecke der Heimelf köpfte Langer die Kugel knapp über den Querbalken (53.). Eine Flanke jagte Geißler frei am langen Pfosten volley neben den Tresenwalder Kasten(60.). Das gleiche passierte Keller auf der anderen Seite (62.). Dann hämmerte Jacob die Kugel aus Nahdistanz sogar über den Ballfangzaun (65.). Ein Kopfball vom Tresenwalder Kirchner fand sein Ziel an der Unterkante der Querlatte, sprang den Torhüter an den Rücken und rollerte wenige Zentimeter neben das Tor (67.). Auch ein Habich Kopfball verfehlte das Frohburger Tor nur knapp (74.). Die Zuschauer sprachen schon von einem gerechten Unentschieden. Plötzlich ertönte der Strafstoßpfiff zugunsten der Frohburger. Ein Kann - , ein Vielleicht – Elfmeter aber eigentlich war der Hinfaller kein Elfmeter. In einer sehr fairen Partie trug nun der Schiedsrichter mit zur Spielentscheidung bei. Der Frohburger Jacob bedankte sich und verwandelte sicher (80.). Der Rückstand tat doppelt weh, weil vorher schon einige schnelle Gegenangriffe der Einheimischen mit grenzwertigen Abseitsentscheidungen zurück gepfiffen wurden. Beim Kampf der Tresenwalder um den Ausgleich schwanden die Kräfte. Ein Frohburger Konter wurde mit Foulspiel gebremst. Wieder Strafstoß, diesmal zurecht. Jacob traf wieder (86.). So gab es am Ende statt dem gerechten Unentschieden einen glücklichen Frohburger Sieg.

 

SVT mit: Jason Fischer, Roy Pfüller, Graupner, Menzel (ab 85. Klas), Andreas Fischer (ab 56. Kirchner), Keller, Bernhardt, Langer,

               Seltmann, Freudenthal, Habich

Torfolge: 0:1 / 0:2 Philipp Jacob (80.FE, 86. FE)

 

Schiedsrichter: Trybusch

Zuschauer: 82                                                                                                                                                       © Thomas Quauck


28.04.2018 / 24. Spieltag: SV Tresenwald - BC Hartha 3 : 1 (0 : 0)

Die Tresenwalder brauchten eine Halbzeit zur Selbstfindung. Mit dem Beginn der zweiten Hälfte kam der Angriffsexpress der Teichmann – Elf in Fahrt. Von den reichlichen Torchancen war es Mittelstürmer Andreas Fischer vorbehalten, diese mit einem Hattrick zu veredeln.

 

Machern: Der SV Tresenwald gewann sein Heimspiel gegen BC Hartha verdient mit 3:1.

 

„Man of the match“ war der Tresenwalder Oldy Andreas Fischer. In seiner typischen Mittelstürmer - Position sorgte er über die gesamte Spielzeit für Unruhe in der Gästeabwehr und war mit drei Toren (Hattrick!) maßgeblich am Sieg seiner Elf beteiligt.

 

Die Teichmann – Schützlinge mussten auf einige Leistungsträger verzichten. Die Umstellungen sorgten vorerst für wenig Spielfluss. Die Gäste stellten sich leicht offensiv auf und versuchten sich Torchancen zu erarbeiten. In der Summe gelang beiden Mannschaften wenig. Die bescheidene Fußballkost fiel unter die Rubrik – fehlerhaftes Geplänkel zwischen den Strafräumen. Erwähnenswert ein Kopfball von Andreas Fischer an den Harthaer Pfosten und ein gefährlicher Freistoss von Thomas Pfütze, den der Gästehüter über den Querbalken lenkte. Mit frischem Fußballgeist kamen die Einheimischen von der Pausenansprache. Auch an der Temposchraube wurde gedreht, so dass Hartha plötzlich deutliche Lücken in der Defensive aufwies. Andreas Fischer scheiterte noch am Harthaer Hüter. Die nachfolgende Ecke wurde zu kurz abgewehrt. Den Tresenwalder Schuss von der Strafraumgrenze lenkte Andreas Fischer unhaltbar zur verdienten Führung ab (47.). Es folgte ein Sturmlauf der Tresenwalder. Die nun völlig überforderte Gästeabwehr wurde schwindelig gespielt. Einen Torwartabpraller versenkte wiederum Andreas Fischer zur 2:0 Führung (67.). Ein perfekter Konter tütete den Tresenwalder Sieg ein. Marcel Menzel zog auf der rechten Angriffsseite davon und passte uneigennützig zu Andreas Fischer. Er hatte keine Mühe das runde Leder ins leere Tor zu schieben. Mit seinem dritten Tor (Hattrick) machte er sein Fußballglück perfekt. Eine sorglose Tresenwalder Abwehr ließ den Ehrentreffer der Gäste durch Liebernickel zu (85.). Trotz des verdienten Heimsieges handelte sich Ron Pfüller mit unklugem Verhalten noch die Ampelkarte ein (89.).

 

SVT mit: Jason Fischer, Ron Pfüller, Kirchner, Menzel (ab 86. Freudenthal), Andreas Fischer, Keller, Bernhardt, Langer, Habich,

               Pfütze (ab 78. Klas), Seltmann

Torfolge: 1:0 / 2:0 / 3:0 Andreas Fischer (47. / 67. / 83.), 3:1 Domenique Liebernickel (85.)

 

Schiedsrichter: Zschäbitz

Zuschauer: 30                                                                                                                                                       © Thomas Quauck


14.04.2018 / 19. Spieltag: SV Tresenwald - SG Gnandstein 2 : 1 (0 : 0)

Die Tresenwalder drückten dem Punktspiel ihren offensiven Stempel auf. Sie sündigten aber mit den Torchancen. Erst der eingewechselte Kirchner machte den Unterschied. Mit dem Führungstor und einem Assist war er maßgeblich am Tresenwalder Sieg beteiligt.

 

Machern: Der SV Tresenwald bestimmte über weite Strecken das Spielgeschehen und gewann verdient mit 2:1 gegen die SG Gnandstein. Die Einheimischen gingen sofort zur offensiven Tagesordnung über. Pfüller, Seltmann und Kögler sorgten für ständige Unruhe in der Gnandsteiner Abwehr. Die Tormöglichkeiten häuften sich. Besonders Roy Pfüller rackerte unermüdlich und besaß beste Einschussmöglichkeiten. Der erfolgreiche Abschluss blieb ihm versagt. So hielten die Burgherren mit Glück und Geschick die Null. Der erste Torschuss gelang ihnen in der 32. Spielminute. Fischer im Tresenwalder Tor klärte die Sache mit einer Faustabwehr. Er musste nochmals sein Können zeigen. Mit Fußabwehr entschärfte er einen kapitalen Freistoß vom Gnandsteiner Weber (45.). Der zweite Spielabschnitt begann mit einer Viertelstunde Leerlauf. Es kam wieder Leben in die Bude als sich Kögler auf der rechten Angriffsseite energisch durchsetzte. Seine gute Eingabe jagte Pfüller aus drei Meter über den Kasten (60.). Ihm klebte auch bei weiteren guten Toraktionen das Pech an den Töppen. Der Tresenwalder Trainer reagierte und brachte den nach langer Verletzungszeit wieder genesen Kirchner. Er fügte sich nahtlos ins Angriffsspiel ein. Mit seiner Schnelligkeit erlief er einen Pass in die Schnittstelle, umkurvte den Hüter und schob zur überfälligen 1:0 Führung der Tresenwalder ein (71.). Die Gäste waren nun im Zugzwang und verstärkten ihrerseits die Angriffsbemühungen. Einzig und allein ihr Goalgetter Weber sorgte für Torgefahr. Die Heimelf beschränkte sich auf Konter. Wieder sprintete Kirchner auf der rechte Seite auf und davon. Mikusch versenkte seine Eingabe zur 2:0 Führung (89.). Die Messen waren gesungen. Für die letzte Aktion des Spieles stand der beste Gnandsteiner Weber bereit. Sein Freistoß aus achtzehn Meter Torentfernung schlug unhaltbar im rechten Tordreiangel ein (90.+3). Ehrentreffer und Resultatskosmetik für die Burgherren. Die verdienten Siegpunkte holten sich aber die Teichmann – Schützlinge. Damit gehören sie weiterhin zu den Spitzenteams der Kreisoberliga.

 

SVT mit: Jason Fischer, Roy Pfüller, Wurm (ab 62. Kirchner), Keller (ab 75. Klas), Andreas Fischer (ab 52. Mikusch),

               Bernhardt, Langer, Graupner, Kögler, Pfütze, Seltmann

Torfolge: 1:0 Stefan Kirchner (71.), 2:0 Torsten Mikusch (89.), 2:1 Florian Weber (90.+3)

 

Schiedsrichter: Grübel

Zuschauer: 40                                                                                                                                                       © Thomas Quauck


07.04.2018 / 18. Spieltag: SV Tresenwald - SV BW Bennewitz 2 : 1 (2 : 1)

Im ersten Spielabschnitt waren die Tresenwalder das spielstärkere Team und gingen mit der verdienten Führung in die Pause. Der bedingungslose Sturmlauf der Bennewitzer im zweiten Abschnitt endete immer wieder im gut gestrickten Netz der Tresenwalder Abwehr. Unterm Strich ein knapper aber nicht unverdienter Sieg der Teichmann - Elf .

 

Machern: Nach der 0:1 Pleite bei Chemie Böhlen zeigte sich beim ersten Heimspiel des Jahres eine stark formverbesserte Tresenwalder Mannschaft. Der SV Tresenwald gewann das Spitzenspiel gegen Blau - Weiß Bennewitz mit 2:1.

 

Nach dem Anpfiff setzte der Tabellenführer aus Bennewitz die ersten Ausrufezeichen. Mit einer aggressiv – offensiven Spielweise brachten sie die Tresenwalder Defensive in Schwierigkeiten. Zu klaren Tormöglichkeiten reichte es aber nicht. Nach zehn Spielminuten hielt die Heimelf aktiv dagegen und übernahm das Spielgeschehen. Nach einer Tresenwalder Ecke landete per Kopf das runde Leder erstmals im Gästetor (11.). Die Freude währte nur kurz, weil der Schiedsrichter ein Foulspiel erkannte und das Tor nicht gab. Beim nächsten Angriff der Hausherren wurde auf halb linker Position Seltmann in die Gasse geschickt. Er zirkelte die Kugel am herauseilenden Gästehüter vorbei ins rechte Torreck zur 1:0 Führung (13.). Verunsicherung machte sich in den Reihen des Meisterschaftsaspiranten breit. Die spielerische Linie war nur in den Tresenwalder Aktionen zu erkennen. Eine unglückliche Rückgabe eines Bennewitzer Abwehrspielers konnte der eigene Hüter schlecht verarbeiten. Den springenden Ball spitzelte der schnelle Kögler weg und versenkte das Ding im Fallen in den Tormaschen zur 2:0 Führung (26.). Die Wimberger - Elf fand eine schnelle Antwort. Die Kugel kam passgenau in den Lauf von Niederberger. Er versenkte den Ball unhaltbar zum 1:2 Anschlusstreffer (29.). Das war der Startschuss für die Blau – Weiße Offensivpower. Aber im Aufbauspiel schlichen sich viele Fehler ein. So blieb das Tor der einzigste Torschuss der Gäste auf das Tor in der ersten Hälfte. Klare Spielverhältnisse stellten in der zweiten Halbzeit ein. Die Gäste berannten das Tresenwaldtor. Die Hausherren verteidigten tief und versuchten mit Konterfußball ihr Glück. Jetzt zeigte sich, dass die Teichmann - Schützlinge die derzeit beste Abwehr der Kreisoberliga besitzen. Oft waren die mit großem Einsatz stürmenden Bennewitzer mit ihrem Latein an der gegnerischen Strafraumgrenze am Ende. Die Tresenwalder behielten die Übersicht und gaben keinen Meter Rasen kampflos preis. Der Tabellenführer brauchte auch seinen vergebenen Großchancen nicht nachtrauern, denn es gab so gut wie keine. Eine Ausnahme passierte in der 83. Spielminute. Nach Ecke kam Kuntzsch aus Nahdistanz frei zum Kopfball. Er köpfte in die Arme des starken Tresenwalder Hüters Fischer (83.). Zu den besten Aktionen des zweiten Durchganges gehörten Bennewitzer Freistöße von Kuntzsch. In diesem Privatduell stand der Tresenwalder Hüter immer goldrichtig und pflückte die Geschosse sicher runter. Drei Tresenwalder gegen einen Bennewitzer Verteidiger – so stellte sich ein Konter dar (87.). Der ballführende Junghanns schloss überhastet ab. Der Gästehüter hielt. Die leidenschaftlich stürmenden Blau – Weißen fanden auch in über fünf Minuten Nachspielzeit nicht die Lücke zum verdienten Ausgleichstor. So blieben die Siegpunkte nach einer guten ersten Spielhälfte und überzeugender Abwehrarbeit bis zum Schlusspfiff im Tresenwald.

 

SVT mit: Jason Fischer, Bernhardt, Freudenthal, Roy Pfüller (ab 80. Klas) , Pfütze, Mikusch, Seltmann (ab 90. Andreas Fischer),

Graupner (ab 62. Wurm), Habich, Kögler, Junghanns

 

Torfolge: 1:0 Martin Seltmann (13.), 2:0 Christian Kögler (26.), 2:1 Philipp Niederberger (29.)

 

Schiedsrichter: Döring

Zuschauer: 50                                                                                                                                                       © Thomas Quauck


11.11.2017 / 12. Spieltag:  SV Tresenwald - Falkenhainer SV 4 : 3 (3 : 2)

Trotz deutlicher Überlegenheit war die Chancenverwertung der Tresenwalder das seelische Grauen. Auch die drei Tore der aufopferungsvoll kämpfenden Falkenhainer muss die Heimelf kritisch aufarbeiten. Am Ende zählt aber das Ergebnis und das ist ein wichtiger Heimsieg des SV Tresenwald.

 

Machern: In einem aufregenden und torreichen Punktspiel gewann der SV Tresenwald gegen den Falkenhainer SV mit 4:3. In beiden Teams fehlten einige Leistungsträger. Die Gäste aus Falkenhain überzeugten mit kämpferischen Einsatz und einer überragenden Chancenverwertung (6 Torschüsse – drei Tore). Die favorisierten Tresenwalder leisteten sich einige Durchhänger und vergaben tatsächlich zehn hundertprozentige Tormöglichkeiten.

 

Schon die ersten Minuten zeigten eine deutliche Überlegenheit der Heimelf. Kögler vollendete sein arrangiertes Dribbling auf der rechten Angriffsseite mit einem satten Schuss ins lange Eck zur frühen Tresenwalder Führung (6.). Es schien angerichtet für einen sicheren Sieg der Hausherren. Der Schein trog. In das Spiel der Teichmann – Elf schlichen sich Konzentrationsschwächen. Im Angriff wurden beste Chancen versiebt. Die Abwehr ließ den Falkenhainern bei ihren wenigen Angriffen eine Menge Freiraum. Nach einem Kleine - Zuspiel nutzte Franke zentral im Tresenwalder Strafraum seine Schusschance zum 1:1 Ausgleich (24.). Bei einem vierzig Meter Freistoß stimmte ebenfalls die Zuordnung der Tresenwalder nicht. Schmidt schob ungestört aus Nahdistanz zur Gästeführung ein (30.). Einen Freistoß von Keller verlängerte Pfütze per Kopf in die Falkenhainer Tormaschen zum Ausgleich (43.). Sekunden vor dem Halbzeitpfiff brachte Roy Pfüller seine Tresenwalder wieder auf die Siegerstraße. Nach gutem Pass von Mikusch enteilte er der Gästeverteidigung und vollendete zum 3:2 (45.). Wie die erste Halbzeit endete, so begann die zweite mit Tormöglichkeiten der Hausherren. Roy Pfüller (46./58.) und Keller (49.) scheiterten am Gästehüter Scholz. Die Falkenhainer zeigten, wie man Tore schießt. Fünf Tresenwalder Verteidiger konnten die Zuspiele dreier Falkenhainer nicht unterbinden. Kleine bedankte sich dafür mit dem Ausgleichstreffer (67.). Einen Tempoangriff der Heimelf ging über die linke Seite. Die Eingabe hämmerte Keller von der Strafraumgrenze in die Tormaschen (69.). Die Führung des Favoriten war wieder hergestellt, aber von Spielentscheidung durfte noch keine Rede sein. Jetzt begannen die Tresenwalder sich selber zu besiegen. Die Gäste öffneten etwas ihre Abwehr. Die Tresenwalder Offensive bekam Räume. Die Pfüller, Mikusch und Co. spielten ihre Schnelligkeitsvorteile aus. Es kam zu Torchancen im Minutentakt. Der Tresenwalder Mikusch erwischte einen unglücklichen Tag. Ihm gelang das traurige Kunststück innerhalb von zehn Spielminuten fünfmal allein vor dem Gästehüter aufzutauchen. Das runde Leder war nicht sein Freund. Er traf mehrmals nur das Außennetz. Auch eine Eingabe beförderte er freistehend unglücklich an den Querbalken.

 

Sollten sich die vielen vergebenen Torchancen für die Tresenwalder rächen? Nein! Die aufopferungsvoll kämpfenden Gäste waren nicht mehr in der Lage offensive gefährliche Nadelstiche zu setzen. Da beim Fußball nur das Ergebnis zählt, ist das gut für die Tresenwalder. Der Sieg war verdient, aber es war ein Spiel voller Unzufriedenheit.

 

SVT mit: Fischer, Bernhardt (ab 23. Graupner), Keller (ab 81. Kirchner), Junghanns, Habich, Pfütze (ab 72. Colditz), Ron Pfüller,

               Kögler, Freudenthal, Mikusch, Roy Pfüller

Torfolge: 1:0 Christian Kögler (6.), 1:1 Stefan Franke (24.), 1:2 Tobias Schmidt (30.), 2:2 Thomas Pfütze (43.)

                 3:2 Roy Pfüller (45.), 3:3 Mirko Kleine (67.), 4:3 Mario Keller (69.)

 

Schiedsrichter: Fabian (Nerchauer SV)

Zuschauer: 30                                                                                                                                                       © Thomas Quauck


28.10.2017 / 10. Spieltag: SV Tresenwald - Blau-Weiß Deutzen 3 : 0 (0 : 0)

Trotz leichter Vorteile der Tresenwalder war die erste Spielhälfte sehr überschaubar. Beide Teams neutralisierten sich. Nach der Pausenansprache wurde das Spitzenspiel lebhafter. Der Führungstreffer des Tabellenführers löste einige spielerische Knoten. Der Unterhaltungswert der Partie stieg deutlich. Die Heimelf schoss sich zum verdienten Sieg.

 

Machern: Der SV Tresenwald behält seine weiße Weste und bleibt Tabellenführer der Kreisoberliga. Im Heimspiel gegen SV Blau - Weiß Deutzen gelang ein 3:0 Sieg.

 

Die favorisierten Tresenwalder ließen sich nicht lange bitten und steuerten mit dem Sturm im Rücken das Gästetor an. Drei Ecken in den ersten zehn Spielminuten,etliche Eingaben und Flanken. Die große Torgefahr blieb aber aus, weil die Gästeabwehr funktionierte. Überhaupt waren die Offensivaktionen beider Mannschaften in der ersten Hälfte überschaubar. Einen Freistoß aus 25 Meter Torentfernung vom Deutzener Gentsch touchierte das Tresenwalder Gebälk (20.). Der Gegenangriff begann mit dem weiten Abschlag vom Tresenwalder Hüter Fischer. Roy Pfüller spekulierte richtig. Er hatte plötzlich die Kugel allein vor dem Gästehüter am Fuß. Sein Abschluss war zu ungenau, so dass Klaus im Deutzener Tor parieren konnte (21.).Im zweiten Spielabschnitt entwickelte sich die Partie zum echten Spitzenspiel der Kreisoberliga. Gute Offensivaktionen brachten Dramatik in die Strafräume. Einen Freistoß verpasste der Deutzener Eiselt knapp. Nach der anschließenden Ecke kamen die Gäste dreimal zum Abschluss. Mit Fuß und Kopf verteidigte die zur Zeit beste Abwehr der Liga (9 Spiele – 6 Gegentore) diese brenzlige Situation (52.). Aber auch die Heimelf machte Druck. Ein Langer – Kopfball wurde von der Torlinie geschlagen. Die anschließende Ecke köpfte Roy Pfüller. Der Deutzener Hüter klärte zur nächsten Ecke. Diese traf wieder den Kopf von Roy Pfüller. Mit einer Kopfballbogenlampe ins rechte Dreiangel gelang ihm die 1:0 Führung (58.). Das machte Bock auf mehr. Den Tresenwaldern war die Fußballfreude ins Gesicht geschrieben. Asseth besaß mehrere beste Chancen zum zweiten Tor. Aber auch die Blau – Weißen bemühten sich um den Ausgleich. Gentsch schmetterte seinen Direktschuss in die Arme des reaktionsschnellen Tresenwalder Hüters (70.). Einen Drehschuss setzte Günther an den Außenpfosten (79.). Die Gäste öffneten weiter ihre Abwehr. Ihr Problem: Im Eins gegen Eins besaßen sie gegen die Tresenwalder Offensivleute Schnelligkeitsnachteile. So erreichte ein Ball, von der Tresenwalder Strafraumgrenze geschlagen, Asseth an der Mittellinie. Dieser entwischte seinem Gegenspieler und vollendete zur 2:0 Führung (82.).

 

Den Deckel machte dann Roy Pfüller drauf. Nach weitem Pass enteilte er seinen Kontrahenten, ließ an der Strafraumgrenze den herausgelaufenen Hüter keine Chance, machte noch zwei hübsche Schlenker gegen die heraneilenden Gästespieler und schob sicher ein (86.). Das war die Spielentscheidung. Roy Pfüller avancierte sich mit einer starken Leistung und seinen zwei Toren zum „man of the match“ (Mann des Spieles).

 

SVT mit: Fischer, Pfütze, Habich (ab 80. Hepner), Ron Pfüller, Freudenthal , Asseth (ab 89. Kirchner), Roy Pfüller, Langer,

              Seltmann (ab 84. Menzel), Kögler, Bernhardt

Torfolge: 1: 0 / 3:0 Roy Pfüller (58./86.), 2:0 Ferenc Asseth (82.)

 

Schiedsrichter: Weidlich (Otterwischer SV)

Zuschauer: 25                                                                                                                                                       © Thomas Quauck


07.10.2017 / Pokal: SV Tresenwald - FC Grimma II 0 : 1 (0 : 0)

Die Tresenwalder dominierten die erste Spielhälfte. Sie nutzten aber ihre guten Tormöglichkeiten nicht. Dafür traf die Grimmaer Zweite mit ihrer ersten Torchance. Mit Glück und Geschick brachten die Gäste die knappe Führung erfolgreich  über die Zeit.

 

Machern: Zum wiederholtem Male verabschiedeten sich die Tresenwalder frühzeitig aus dem Kreispokal. Sie unterlagen im heimischen Sportpark dem FC Grimma II knapp mit 0:1.

 

Vor zwei Wochen traf man sich schon an gleicher Stelle zum Punktspiel. Aus dem damaligen 1:1 Unentschieden zogen beide Teams ihre Lehren. Der Beginn war verhalten und auf Sicherheit bedacht. Nach zehn Spielminuten übernahmen die Teichmann – Schützlinge die Spielregie. Die Grimmaer Zweite setze alle Kraft in die Defensivarbeit. Das Führungstor der Heimelf schien nur noch eine Frage der Zeit. Als Mikusch allein vor dem Gästehüter auftauchte, lenkte dieser das Spielgerät mit einen Reflex zur Ecke (22.). Aber auch Pfüller und Asseth besaßen gute Tormöglichkeiten. Die Offensive der Gäste fand im ersten Spielabschnitt nicht statt. Einzig und allein ein Freistoß von Drobniak verfehlte sein Ziel um Zentimeter (39.). Etwas galliger gingen die Grimmaer zu Beginn der zweiten Hälfte zu Werke. Sie setzten erfolgreich einen Konter, den Drobniak

 

in die Tresenwalder Tormaschen lenkte (55.). Effektivität pur – erste gute Tormöglichkeit brachte der Malkawi – Elf die Führung. Die Tresenwalder haderten mit sich. Die Verunsicherung war ihnen anzumerken. Die Muldestädter schafften mit aggressiver Spielweise Ausgeglichenheit auf dem Spielfeld. Sie besaßen durchaus Möglichkeiten zum zweite Treffer. Erst in der Schlussviertelstunde lag der Ausgleich der Hausherren schwer in der Luft. Aber sowohl Mikusch als auch Menzel brachten in besten Positionen die Kugel nicht über die gegnerische Torlinie.

 

Torfolge: 0:1 Maksymilian Drobniak (55.)

 

Schiedsrichter: Haubenschild

Zuschauer: 60                                                                                                                                                       © Thomas Quauck


30.09.2017 / 7. Spieltag: SG Gnandstein - SV Tresenwald 0 : 3 (0 : 1)

Gnandstein. Die SG Gnandstein hat in der Kreisoberliga am Sonnabend vor heimischem Publikum 0:3 gegen Tresenwald Machern verloren. Tresenwald Machern stellte sich als ballsichere und schnell agierende Mannschaft in Gnandstein vor. Mit diesem einsatzstarken, couragierten Auftritt tat sich der Gastgeber schwer und kam kaum zu klaren Angriffsaktionen. Die Gäste inszenierten mit schnellen Kombinationen immer gefährliche Angriffe und Gnandstein hatte alle Hände voll zu tun, um nicht in Rückstand zu geraten.

 

Der komplette Bericht ist bei Sportbuzzer zu finden: Link


23.09.2017 / 6. Spieltag: SV Tresenwald - FC Grimma II 1 : 1  (1 : 1)

Machern. Das 1:0 der Gäste bekamen einige Zuschauer des Fußball-Kreisoberligaspiels der Männer – SV Tresenwald gegen den FC Grimma – nicht zu sehen. Der Grund: Sekunden nach dem Anpfiff lag es im Tresenwalder Tor. So mussten die zu spät Gekommenen mit dem 1:1-Ausgleichstreffer, den es noch zu gab, zufrieden sein, obwohl im weiteren Spielverlauf beidseitig weitere Treffer bei einem Chacenplus Tresenwald in der Luft lagen.

 

Der Pfiff ertönte, der Ball wurde nach vorn gespielt, sprang vor der Strafraumgrenze so günstig auf, so dass Maksymilian Drobniak volley abziehen konnte und ins linke Eck traf. Die Heimelf bekam das Spiel in den Griff, kam zu mehreren Fernschüssen, bei denen aber die Höhe nicht stimmte. Torsten Mikusch wurde per Steilpass freigespielt, bekam den Ball aber nicht richtig mit, so dass die Gäste klären konnten. Beim 1:1-Ausgleichstreffer verteidigte Grimmas Zweite fahrlässig und inkonsequent, begünstigte den Gewaltschuss aus Nahdistanz von Steven Habich.

 

In der zweiten Halbzeit wurde Tresenwald immer spielbestimmender. Grimma II stand tief, versuchte es über schnelle Konter. Tresenwald besaß gute Möglichkeiten zum Siegtreffer. Asseth, Langer, Mikusch und Co. vergaben die besten Chancen. Grimmas Trainer Walid Malkawi kommentierte jede Entscheidung des Schiedsrichters auf seine Weise und es kam unnötig Spannung ins Spiel. Zwei Herunterstellungen auf Grimmaer Seite erhitzten die Gemüter. Es hätten gut und gerne sechs bis acht Minuten nachgespielt werden müssen, aber der Schiedsrichter pfiff genau nach 90 Minuten ab. Beide Seiten können mit diesem Spielausgang leben.


19.08.2017 / 1. Spieltag: SV Tresenwald - Chemie Böhlen 2 : 0  (0 : 0)

Im ersten Spielabschnitt waren die Böhlener die agilere Mannschaft. Gute Tormöglichkeiten hielten sich aber auf beiden Seiten in bescheidenen Grenzen. Nach der Führung der Tresenwalder brach die Chemie -Elf in der zweiten Hälfte vollends zusammen. Die überlegene Heimelf sündigte mit ihren vielen Torchancen.

 

Machern: Beim alljährlichen Sportfest des SV Tresenwald gehörte das erste Heimpunktspiel der neuen Kreisoberligasaison zu den Höhepunkten. Im sonnigen Sportpark gewann die Teichmann – Elf verdient mit 2:0 gegen SV Chemie Böhlen.

 

Etwas überraschend übernahmen die Gäste die Spielregie. Sie bewiesen offensiven Mut und forderten die Tresenwalder Defensive. Die Heimelf setzte Nadelstiche mit schnellem Umkehrspiel und fand Lücken in der hoch stehenden Böhlener Abwehr. Beide Teams leisteten sich aber im Spielaufbau viele Stockfehler. Die Torabschlüsse waren von der Qualität mangelhaft. „Eine zerfahrene Partie. Es kann in der zweiten Halbzeit nur besser werden.“ war die Meinung der Zuschauer. Sie sollten recht behalten. Mit neuem Mut nagelten die Kicker von der Jahnbaude die Hausherren die ersten zehn Minuten im eigenen Strafraum fest. Die Defensive der Tresenwalder wirkte stabil und kompakt. Außerdem fehlte den Gästen bei Kopfbällen und Schüssen das Zielwasser. Beim ersten nennenswerten Konter der Heimelf schickte Hepner an der gegnerischen Strafraumgrenze Seltmann in die Gasse. Dieser nutze seinen Freiraum und überwand den Böhlener Hüter mit einem Flachschuss zur 1:0 Führung für die Hausherren (56.). Dieses Tor schockte die Chemie - Elf. Die gesamte Mannschaft wirkte verkrampft, verunsichert und schien mit den Kräften am Ende. Tresenwald diktierte das Spielgeschehen und bekam riesige Abwehrlücken geboten. Die Tormöglichkeiten häuften sich und eine handvoll Hochkaräter wurde leichtfertig vergeben. Hepner traf aus Nahdistanz nur den Querbalken (60.). Pfüller, Kögler, Colditz und Mikusch scheiterten mehrmals am Hüter. Kurios das überfällige zweite Tresenwaldtor. Freistoß. Aus ca. 25 Meter Torentfernung halb linke Position zirkelte Seltmann die Kugel Richtung Strafraumzentrum. Mikusch verwirrte mit einer Kopfballantäuschung die Gegnerschaft. Das Arbeitsgerät fand so unberührt den Weg am langen Pfosten ins Tor (76.). Böhlen fand nicht mehr statt. Sie waren froh über den Abpfiff und der noch erträglichen Niederlage. Den Teichmann – Schützlingen ist mit zwei Siegen und keinem Gegentor ein sehr erfolgreicher Saisonstart gelungen.

 

SVT mit: Fischer, Bernhardt, Freudenthal, Pfüller (ab 90. Wurm), Pfütze, Mikusch, Seltman, Graupner (ab 46. Colditz), Habich,

               Hepner, Kögler,

Torfolge: 1:0 / 2:0 Martin Seltmann (56 / 76.)

 

Schiedsrichter: Kühne (Wittenberg)

Zuschauer: 83                                                                                                                                                       © Thomas Quauck