Archiv Saison 2013/2014


Abschlusstabelle Saison 2013/2014

 

Kreisoberliga Muldental/Leipziger Land

1. HFC Colditz 99:28 76
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2. SV Tresenwald Machern 106:37 72
3. SV Naunhof 77:30 65
4. FSV Alemannia Geithain 70:70 54
5. SV Blau-Weiss Bennewitz 68:48 46
6. SV Blau-Weiß Deutzen 63:53 46
7. TSV 1906 Burkartshain 64:56 46
8. SV Eintracht Sermuth 69:63 44
9. TSV Großsteinberg 58:60 37
10. SV Aufbau Waldheim 53:56 36
11. SV Groitzsch 1861 62:72 35
12. BSV Einheit Fronburg 43:53 35
13. SV Regis-Breitingen 44:79 29
14. FSV Kitzscher 28:61 25
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15. Roßweiner SV 50:91 21
16.

ESV Lok Döbeln

23:140 16


Statistik Kreisoberliga Saison 2013/2014

                                                                                                                                                                
Frank Fritzsch 20        
Jason Fischer 10        
           
Michael Bernhard 5   1    
Philip Burchert 14   3    
Andre Duksch 8   2 1  
Sebastian Franz 1        
Alexander Freudenthal 19 2 4   1
Frank Hentzschel 15   3    
Max Junghans 27   2    
Thomas Pfütze 14   2    
Matthias Winter 12   3    
           
Toni Born 24 1 1    
Michael Brett 3        
Clemens Gosch 9   3    
Mario Keller 16   2    
Kurt Manuel Kienitz 25 5 2    
Thomas Klas 25 12 4    
Christian Kögler 24 5 2    
Lars Lochasz 4        
Marcel Menzel 15 3 1    
Felix Schneider 4   1    
Dennis Schöps 28 20 3    
Tom Strehle 3        
           
Viet Hoang 21 19 1    
Nguyen Duy Duc 28 13 4    
Roy Pfüller 30 23 1    
Ende der Saison: 21.06.2014

Kreispokal Landkreis Leipziger Land 2013/2014

Finale Wernesgrüner Kreispokal

 

SG Gnandstein 49 - SV Tresenwald 3 : 1 (1:1)

 

Die Burg Gnandstein wurde für die Tresenwalder zur uneinnehmbaren 

Festung. Die Einheimischen riefen ihr maximales Leistungsvermögen ab. 

Die Tresenwalder spielten mit angezogener Handbremse. Sie waren dem 

Erfolgsdruck nicht gewachsen. 

 

Gnandstein: Ade Kreispokal. Die Tresenwalder verschenkten mit 

fehlerhaftem Durchschnittsfußball ihren zweiten Kreispokalsieg. Sie unterlagen 

der SG Gnandstein mit 1:3.

Zu Beginn des letzten Pflichtspieles der Saison wurde der Tresenwalder 

Erfolgstrainer Michael Hepner ehrenvoll verabschiedet. Aus beruflichen und 

persönlichen Gründen legt er eine Fußballpause ein.

Am Fuße der Burg Gnandstein begann vor stattlicher Kulisse das ritterliche 

Fußballspektakel. In den ersten zehn Spielminuten beschnupperten sich beide 

Teams. Dann starteten die Hausherren eine kämpferische Offensive. Die 

Tresenwaldabwehr kam erstmals in Schwierigkeiten. Einen gefährlichen 

Flachschuss von Saupe entschärfte der Tresenwalder Hüter mit einer Fußabwehr 

(12.). Die Gnandsteiner setzten den Tresenwaldern weiter zu. Weber düpierte 

drei Gegnspieler und jagte die Kugel an den Außenpfosten (17.). Nach etwa 

zwanzig Spielminuten verstärkten die Tresenwalder ihre Offensivbemühungen. 

Es gelang ihnen ein traumhafter Spielzug. Am Ende der Spielkombination 

wurde die Abwehrkette überlupft. Schöps lief ein und hob das runde Leder über 

den Hüter in die Tormaschen zur Führung der Hepner - Elf (28.). Die vielen, 

auch mit einem Fanbus, angereisten Tresenwalder Fans glaubten jetzt an die 

entscheidende Wende in diesem Endspiel. Die Wahrheit auf dem Platz sah aber 

anders aus. Die Gnandsteiner Akteure entpuppten sich als Kampfmaschinen mit 

körperbetonter Spielweise. Das schmeckte den Gästen überhaupt nicht. So kam 

ihre Abwehr gegen Ende der ersten Hälfte wieder ins Trudeln. Einen Konter der 

Heimelf klärte Freudenthal in letzter Sekunde (35.). Bei einem straffen Schuss 

fast von der Grundlinie half dem Tresenwalder Hüter nur eine Faustabwehr 

(37.). Ein Kopfball vom Gnandsteiner Weber verfehlte knapp sein Ziel (40.). 

Ein 17 Meter Freistoß ging in die Mauer (42.). Ein katastrophales 

Missverständnis im Mittelfeld machte sich die Heimelf zu Nutze . Sie hebelten 

über die rechte Angriffsseite die aufgerückte Tresenwaldabwehr aus . Weber 

schoss aus Nahdistanz zum Ausgleich ein (44.). Der Tresenwalder Anhang 

hoffte, dass ihre Jungs endlich ihr gefürchtetes Offensivspiel im zweiten 

Spielabschnitt in Gang setzen. Weit gefehlt. Gehemmte Tresenwalder überließen 

die Szenerie weiter den Gnandsteinern. Dazu kamen katastrophale 

Abwehrschnitzer. Der Ballverlust im eigenen Strafraum, bescherte dem 

Gnandsteiner Angreifer die Möglichkeit aus zwei Meter Entfernung das leere Tor zu treffen. 

Er stolperte die Kugel aber neben das Tor (55.). Die Tresenwalder lernten nichts 
daraus. Das gleiche passierte wieder. Diesmal gelang den Gnandsteinern im 
dritten Nachschuss der Führungstreffer (58.). Man spürte der Tresenwalder 
Abwehrchef und Motivator Kienitz fehlte der Hepner - Elf an allen Ecken und 
Enden. Jetzt waren die Tresenwalder im Zugzwang. Ein Kopfball von Hoang 
entfachte Diskussionen. Das Leder krabschte der Hüter in halber Höhe aus der 
kurzen Ecke. Die leidige Frage: War der Ball noch auf der Linie oder mit vollem 
Durchmesser schon hinter der Linie im Tor? Schieds- und Linienrichter konnten 
es nicht genau deuten. So lief die Partie weiter (65.). Mit dem Mut der 
Verzweiflung rannten die Tresenwalder weiter an. Die Abwehr der Heimelf, gut 
organisiert vom Ex - Profi Holm Binder, kam in heikle Situationen im eigenen 
Strafraum. Auch in dieser sensiblen Zone ging es rustikal und körperbetont zur 
Sache. Da konnte die Heimelf schon froh sein, dass in den drei, vier brenzligen 
Situationen ein Strafstoßpfiff ausblieb. Wenn das eigene Spielsystem nicht 
erfolgreich umgesetzt werden kann und man völlig glücklos agiert, ist der 
nächste Dämpfer bereits vorprogrammiert. Mit Ansagen stach ein Konter der 
Hausherren. Der überragende Akteur auf dem Platz der Gnandsteiner Weber 
bekam mit Glück zwei Schussversuche. Den Zweiten setzte er zur 3:1 Führung 
in die Tormaschen (80.). Die Körpersprache der Tresenwalder signalisierte 
Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit. Trotz aller Bemühungen in den letzten 
zehn Spielminuten gelang wenig. Die SG Gnandstein schaukelte sich zum 
verdienten Pokalsieg. 
 
SVT spielte mit:
Fischer, Freudenthal (ab 70. Winter), Klas, Pfüller, Schöps , Burchert, 
Nguyen, Hoang, Keller (ab 57. Gosch), Kögler, Junghanns
Torfolge:
0:1 Dennis Schöps (28.), 1:1 Florian Weber (44.), 
2:1 Kendy Schmidt (58.) , 3:1 Florian Weber (80.)
 
Schiedsrichter: Petsch ( Bennewitz)
Zuschauer: 371
Thomas Quauck

Halbfinale Wernesgrüner Kreispokal

 

SV Tresenwald erneut Pokalfinalist

 

SV Grimma II - SV Tresenwald 0 : 2 (0:2)

 

Fußball-Kreispokal: Grimma II zieht mit 0:2 gegen Kreisoberligazweiten den Kürzeren

 

Von Wilko Finke
Ein Pokalhalbfinale mit vielen Chancen beidseitig bekamen im Grimmaer Jahnstadion die etwa 150 Zuschauer zu sehen. Höherkarätige Chancen hatten die Fußballherren aus dem Tresenwald, da sie zudem zwei nutzten und etwas abgezockter spielten, ging der Sieg gegen gut mitspielende Muldestädter, die kurz nach Wiederanpfiff Glück hatten, dass die Hepner-Elf zwei Hochkaräter zum 3:0 liegen ließen, letztlich auch in Ordnung. Somit steht der Pokalsieger des seit Spieljahres 2011/12 nach diesem Modus ausgetragenen Wettbewerbs auf Ebene Fußballverband Muldental/Leipziger Land bereits zum zweiten Mal im Finale.
Vettermann hatte nur noch den weit herausgeeilten SVT-Hüter Fritzsch, der mit Fußabwehr parierte, vor sich (4.) Kurz danach scheiterte auch Born am FC-Schlussmann Kuberski. Ein Kopfball verfehlte nur knapp das SVT-Tor (15.). In der Phase, wo das Gastgeberteam dabei war, den Faden in die Hand zu nehmen, tauchte Nguyen vorm Tor des FC Grimma II auf, scheiterte am großartig haltenden Hüter. Kuberski hatte aber Pech, dass er den Ball nach vorn millimetergenau zu Schöps prallen ließ. Der hielt drauf, und es stand 1:0 (20.). Die in Rückstand geratenen FC-Mannen antworteten mit 16-Meter-Schuss von Werner (abgeblockt), einer gefährlich hineingezogenen Ecke von Engel, wo Fritzsch in höchster Not zum erneuten Eckball klärte, Hannovers Hinterhaltschuss pfiff nur knapp daneben (35.). Nachdem der SVT-Hüter großartig einen 25-Meter-Knaller Engels entschärfte, nutzte Kühne die Nachschuss-Gelegenheit nicht. Das durchaus in der Luft liegende 1:1 fiel nicht. 
Im Gegenteil: Nach schnell vorgeführten Angriff der Gäste wurde der Ball zu kurz abgewehrt, Kögler genau vor die Füße. Er überlegte nicht lange, manövrierte zwei Gegenspieler aus und versenkte die Kugel im rechten unteren Eck. Nach Spielende meinte SVT Coach Michael Hepner: "Wir schossen unsere Tore zum genau richtigen Zeitpunkt."
Einen großen Unterschied zwischen dem Süd-Staffelspitzenreiter Kreisliga A und dem Spitzenteam der Kreisoberliga gab es bis dahin nicht. Und daran änderte sich bis zum Schlusspfiff nichts. Auch am Resultat nicht. Weil trotz verheißungsvoller Gelegenheiten kein Tor mehr fiel. Das 3:0 hatte Kögler, als er allein vor Kuberski auftauchte, auf dem Latsch (51.). Aber auch Nguyen beim 13-Meter-Schrägschuss hatte die Vorentscheidung vor Augen (knapp daneben). Auf der anderen Seite verunglückte ein 14-Meter-Versuch von Werner total, bei einem weiteren Schuss stimmte die Richtung, doch er bekam keine Schärfe hinter den Ball.
Auf der Gegenseite kaufte Kuberski zunächst Pfüller den Schneid ab und reagierte wenig später erneut super. Auch beim 20-Meter-Freistoß von Schöps wollte das Runde nicht ins Eckige, klatschte nur an den Pfosten. Als Fritzsch nach Solo von Kurzbach Sieger blieb, begannen die letzten zehn Spielminuten. In denen versuchten die Hausherren noch einmal alles, mehr als ein gefährliches Solo von Kurzbach ließen Tresenwalds Mannen aber nicht zu. 
Da ihr Finaleinzug bereits am Freitagabend feststand, mussten sie bis Pfingstmontag warten, ob die SG Gnandstein oder der SV Naunhof der Endspielgegner wird. Grimmas Kapitän Eric Graf meint: "Tresenwald hatte mehr zum Zusetzen, wir hatten heute einen Gegner zu Gast, an dem wir uns messen konnten. SVT-Trainer Hepner lobte seinen Hüter Frank Fritzsch und stellte noch fest: "Zumindest eine unserer herausgespielten Chancen hätten wir zum vorentscheidenden 3:0 nutzen müssen." Der Mannschaftsleiter des Finalisten, Heiko Funke, sprach von einem verdienten Sieg. "Grimma hat gut mitgespielt, aber zum Glück nicht getroffen."

 

SVT spielte mit:

Fritzsch, Burchert, Junghanns, Keller (60. Hoang), Born, Schöps (90. Brett),

Klas, Nguyen, Pfüller (82. Menzel), Kienitz, Kögler.

Torfolge:

0:1 Schöps (20.), 0:2 Kögler (43.).

 

SR: Kießig (Leipzig).


Viertelfinale Wernesgrüner Kreispokal

 

SV Groitzsch 1861 - SV Tresenwald 2 : 4 (2:0)

 

Die erste Halbzeit setzten die Tresenwalder in den Sand. Trotz

Überlegenheit stach mit zwei Toren der Groitzscher Konterfußball.

Nach dem Pausendonnerwetter drehte die Hepner – Elf auf. Binnen

fünfundzwanzig Spielminuten netzten sie vier Tore. Damit war der

Einzug ins Halbfinale perfekt.

 

Mit einer grandiosen Aufholjagd katapultierte sich der SV

Tresenwald ins Kreispokal – Halbfinale. Nach 0:2 Rückstand gelang ein 4:2

Erfolg in Groitzsch.

Nach dem Spielabbruch des Punktspieles vor zwei Wochen im Sportpark

Tresenwald besaß dieses Pokalspiel eine besondere Brisanz. Aber es floss kein

böses Blut, sondern es entwickelte sich ein spannender Pokalfight.

Schon in den ersten Spielminuten zeigte sich die erwartete Tresenwalder

Überlegenheit. Aber die einzelnen Mannschaftsteile harmonierten nicht

miteinander. Die umständlichen und tempoarmen Angriffsversuche stellten

keine Gefahr für die tief stehende Groitzscher Defensive dar. Sie setzten auf

Konter. Ein langer Ball und der Groitzscher Hintzsche lief allein Richtung

Tresenwaldtor. Mit einem Flachschuss versenkte er die Kugel im langen Toreck

(6.). Die Tresenwalder brauchten bis zur 17. Spielminute, da setzte Menzel mit

einem Kopfball und einen straffen Schuss ein erstes Achtungszeichen. Bei

Freistößen von Schöps war der gute Hüter der Einheimischen auf dem Posten.

Immer wieder liefen sich die Hepner – Schützlinge fest. Kurz vor der Pause

verstanden sich Torhüter und Abwehrspieler im eigenen Strafraum nicht. Sie

schenkten die Kugel dem Groitzscher Hintzsche, der zur 2:0 Führung ins leere

Tor schoss (43.). Trainer Hepner reagierte und brachte zwei neue Akteure und

eine verwandelte Tresenwaldelf zum zweiten Spielabschnitt. Eine Flanke von

Kienitz nahm Pfüller im gegnerischen Strafraum an, düpierte seinen

Gegenspieler und jagte die Kugel unter den Querbalken (48.). Das schnelle

Anschlusstor gab Hoffnung. Ein Groitzscher Konter von Baage strich knapp am

Pfosten vorbei (63.). Die Tresenwalder antworteten. Den Pass in die Nahtstelle

erlief Pfüller und wurde im Strafraum von den Beinen geholt. Den Strafstoss

verwandelte Schöps zum 2:2 Ausgleich (65.). Nach Ecke köpfte der Groitzscher

Angreifer knapp neben das Tor. Beim Gegenzug ging es im Eiltempo über die

linke Angriffsseite. Nguyen setzte Burchert geschickt in Szene. Seine Flanke

jagte Pfüller in die Glücksseeligkeit (71.). Die angeschlagene Heimelf öffnete

sich im Defensivverbund. Wieder kam der präzise Pass der Gäste. Kögler nutzte

seinen Freiraum. Er ersprintete die Kugel, umkurvte den Hüter und schob zum

4:2 ein (73.). Sicher brachten die Tresenwalder den Vorsprung über die Zeit und

bejubelten am Ende den verdienten Einzug ins Halbfinale.

 

SVT spielte mit:

Fritzsch, Kienitz, Klas, Pfüller, Schöps (ab 86. Winter), Burchert,

Nguyen, Menzel (ab 46. Hoang), Pfütze (ab 46. Hentzschel), Kögler, Born

Torfolge:

1:0 /2:0 Hintzsche (6./43.), 2:1 /2:3 Roy Pfüller (48./ 71.),

2:2 Dennis Schöps (65. FE)) , 2:4 Christian Kögler (73.)

 

Schiedsrichter: Reschke ( Gleisberg)

Zuschauer: 45

Thomas Quauck


Achtelfinale Wernesgrüner Kreispokal

 

TSV Großsteinberg - SV Tresenwald 0 : 5 (0:2)

 

Nur 14 Tage nach dem Meisterschaftsspiel, was Tresenwald mit 3:1 gewann, standen sich die Gäste und Großsteinberg im Pokalwettbewerb erneut gegenüber. Tresenwalder tauchten zweimal aussichtsreich vor dem TSV-Tor auf. Doch von Minute zu Minute befreiten sich die Hausherren aus der Bedrängnis und besaßen die zwingenderen Möglichkeiten. Eine Direktabnahme von Patrick Friedrich ging knapp vorbei. Im Anschluss hatten Pascal Schönfeld, Friedrich und Peter Lickschat per Kopf ihre Möglichkeiten. Doch entweder fehlten Zentimeter oder Frank Fritzsch im Tresenwalder Tor war zur Stelle. Es entwickelte sich eine hochklassige erste Halbzeit. Freistöße führten auf beiden Seiten zu Torraumszenen. Nach einem konnte der Großsteinberger Schlussmann Constantin Voigt den daraus resultierenden Kopfball mit den Fingerspitzen zur Ecke klären. Beim daraus resultierenden Eckball war er machtlos. Die Kugel flog über Mann und Maus. Christian Kögler beförderte diese per Kopf über die Linie zur 1:0-Führung. Eine Viertelstunde später schickte er Roy Pfüller Richtung TSV-Tor. Im Strafraum wurde er unsanft gestoppt. Den Elfmeter verwandelte Dennis Schöps zum 2:0 für die Gäste. Die Hausherren bauten noch einmal Druck auf. Erst scheiterte Schönfeld per Kopf, dann David Quidzinski alleinstehend vorm Tresenwalder Schlussmann. So blieb es bis zur Pause am aus Großsteinberger Sicht unglücklichen 0:2. Mit Wiederanpfiff versuchte die Heimelf ihr Glück im Vorwärtsgang. Doch anstatt des Anschlusstreffers leitete ein Querschläger das 3:0 ein. Konnte Pfüller noch am Torschuss gehindert werden, landete der Ball beim freistehenden Duc Duy Nguyen. Der schob locker ein. Der Effektivität der Gäste hatte Großsteinberg nichts entgegenzusetzen. Es kam noch schlimmer. Nguyen verwertete einen Querpass zum 4:0. Den Schlusspunkt markierte Schöps mit seinem zweiten Treffer per Kopf zum 5:0. Fazit aus TSV-Sicht: Die Mannen des Gastgebers haben aus ihrer hervorragend gespielten ersten Hälfte keinen Nutzen erzielt.

 

SVT spielte mit:

Fritzsch, Hentzschel, Keller (79. Winter), Born, Schöps, Klas,

Nguyen, Pfütze, Roy Pfüller (74. Menzel), Kienitz, Kögler.

Torfolge:

0:1 Kögler (23.), 0:2 Schöps (36. Strafstoß),

0:3, 0:4 Nguyen (51., 70.), 0:5 Schöps (86.)

 

SR: Lickfeldt (Leipzig)

LVZ


3. KO-Runde Wernesgrüner Kreispokal

 

ATSV "Frisch Auf" Wurzen III - SV Tresenwald 0:2 (0:1)

 

Wurzens Dritte zog sich gegen den Kreisoberligisten achtbar aus der Affäre. "Nicht zweistellig verlieren", hatte FA-Kapitän Peter Muck vorgegeben. Nach anfänglicher Überlegenheit der Gäste trug FA III einige gute Angriffe vor. Beim Stand von 0:1 (Abstauber Nguyen) aus Gastgebersicht vergab Marcel Wolfersdorf seine Chance. Der Ball strich hauchdünn am langen Pfosten vorbei. Auch das 2:0 nach Ecke der Gäste warf die Platzherren nicht um. Im Gegenteil: Die Antwort war eine Volley-Direkt-Abnahme aus 20 Metern von Knorr. Aber er fand seinen Meister im glänzend reagierenden SVT-Torwart Fischer.


SVT spielte mit:

Fischer, Junghanns, Freudenthal, Born, Schöps, Nguyen,

Menzel, Strehle, Pfütze (84. Hoang), Roy Pfüller, Kienitz.

Torfolge:

0:1 Nguyen (16.), 0:2 Menzel (57.).

 

SR: Keyselt (Großpösna).

LVZ


2 KO-Runde Wernesgrüner Kreispokal

 

TSV Großsteinberg II - SV Tresenwald 0:4 (0:1)


Die Gastgeber spielten ordentlich mit und ernteten so Lob. Auch deswegen, weil die Truppe nie aufgab. Und am Ende stellten sich die TSVer die Frage, in welche Bahnen wäre wohl das Spiel verlaufen, wenn beim Stand von 1:0 der Gäste der in der Luft liegende Ausgleich gefallen wäre. Tresenwalds Schlussmann Fischer war beim Abstoß weggerutscht, der Ball fiel vor die Füße von Hempel, der das leere Tor nicht traf. Letztlich setzte sich der Kreisoberligist, der in der 52. Minute mit dem 2:0 eine gewisse Vorentscheidung herbeigeführt hatte, mit 4:0 noch standesgemäß durch.

 

Tresenwald:

Fischer, Hentzschel, Bernhard, Freudenthal (46. Junghanns), Schneider (70. Schöps),

Gosch, Nguyen, Born, Roy Pfüller (76. Strehle), Kienitz, Kögler

Torfolge:

0:1, 0:2 Roy Pfüller (25., 52.), 0:3 Nguyen (70.), 0:4 Born (81)

LVZ


30. Spieltag Kreisoberliga

 

SV Regis-Breitingen - SV Tresenwald 2 : 10 (0:3)

 

Mit einem Kantersieg wollten sich die Tresenwalder das Fünkchen 

Hoffnung auf die Meisterschaft wahren. Es entwickelte sich 

Einbahnstraßenfußball auf das Regiser Tor. Der große Glanz fehlte im 

Spiel. In der Anfangsphase wurden zu viele Großchancen liegen 

gelassen. Im zweiten Spielabschnitt lief die Tresenwalder Torfabrik 

auf Hochtouren zum zweistelligen Auswärtssieg.

 

Regis-Breitingen: Die in allen Belangen überlegenen Tresenwalder schafften 

mit einem 10:2 Auswärtssieg gegen den SV Regis-Breitingen einen gelungenen 

Saisonabschluss in der Kreisoberliga.

Die Vergabe des Meistertitel wurde auf den letzten Spieltag vertagt, weil der 

Tabellenführer HFC Colditz am vorletzten Spieltag überraschender Weise zu 

Hause gegen Burkartshain goldene Punkte liegen ließ (1:1). So fuhren die 

Tresenwalder mit einer Mission nach Regis-Breitingen. Es galt das schlechtere 

Torverhältnis von neun Toren zu bereinigen, um bei einer Auswärtsniederlage 

der Colditzer den Platz an der Sonne zu erreichen.

Der Tabellenzweite machte nicht viel Federlesen und stürzte sich in eine 

bedingungslose Offensive. Der Spielbeginn war aber holprig, weil die Zuspiele 

nicht ankamen und erste Großchancen vergeben wurden. Da trat der Kapitän 

Pfüller auf den Plan. Von der Mittellinie sprintete er auf der linken Außenbahn 

auf und davon, machte den Rechtsschwenk zum Strafraum düpierte drei 

Gegenspieler und schoss zur Führung ein (16.). Chance auf Chance erspielten 

sich die Tresenwalder, aber erst kurz vor der Pause erhöhten Hoang und Pfüller 

auf 3:0. Einen guten Torschuss hatten die Hausherren zu bieten. Diesen 

entschärfte der Tresenwalder Hüter mit einer Faustabwehr (45.). 

Nach der Pause lösten die Gäste ihre Abwehrkette auf und erhöhten den 

Angriffsdruck weiter. Schnelle Tore von Nguyen (46.) und Pfüller (53.). 

erhielten die Hoffnung auf die Minimalchance. Bei zwei Standards 

(Ecke/Freistoß) der Regiser war die lockere Tresenwaldabwehr nicht im Bilde. 

Sie kassierten durch Rother zwei Gegentore (55./64.). Mit Wut im Bauch 

erhöhten die Gäste nochmals die Schlagzahlen. Das war zu viel für die nicht 

mehr ganz junge Defensive der Heimelf. Sie kamen zweimal zu spät in die 

Zweikämpfe im eigenen Strafraum und verursachten Elfmeter. Schöps 

verwandelte sicher (71./73.). Für einen sauberen Pass von Klas bedankte sich 

Hoang mit dem achten Tresenwalder Tor (78.). Als Pfüller das neunte Tor 

markierte, verlor ein Regiser Abwehrspieler die Nerven. Er wurde wegen 

Unsportlichkeit vom Platz gestellt (81.). Zum zweistelligen Auswärtssieg netzte 

in der Nachspielzeit Menzel ein. Mit diesem deutlichen Sieg erfüllte die Hepner 

- Elf ihre Willensaufgabe. Der HFC Colditz gewann aber sein Auswärtsspiel und 

holte sich die Meisterschaft. So war dann dieser Kantersieg des Vizemeisters 

eine gelungene und eindrucksvolle Generalprobe für das Kreispokalfinale in Gnandstein.

 

SVT spielte mit:

Fritzsch, Kienitz, Klas, Pfüller, Schöps, Junghanns, Kögler, 

Nguyen (ab 74. Menzel), Burchert, Hoang, Gosch

Torfolge:

0:1/0:3/0:5/2:9 Roy Pfüller (16.40./53./81.), 

0:2/3:3 Viet Hoang (38./78.), 0:4 Duc Duy Nguyen (46.)

1:5/2:5 Christoph Rother (55./64.), 

2:6/2:7 Dennis Schöps (71.FE,73.FE), 2:10 Marcel Menzel (90.+1)

 

Schiedsrichter: Keidel

 

Zuschauer: 40

Thomas Quauck


29. Spieltag Kreisoberliga

 

SV Tresenwald - SV Aufbau Waldheim 4 : 1 (1:0)

 

Die Anfangsoffensive der Tresenwalder brachte viele beste Möglichkeiten , 

aber nur ein Tor. Durch die halbherzige, teils unkonzentrierte Spielweise des 

Tabellenzweiten schöpften die Waldheimer Mut. Eine halbe Stunde lang 

waren die Gäste das bessere Team und dem Ausgleich sehr nah. Ab der 60. 

Spielminute übernahmen die Einheimischen endlich die Regie und legten 

noch drei Tore in der Schlussviertelstunde nach.

 

Die Begegnung begann eine halbe Stunde verspätet, da die 

Waldheimer Gäste im Stau standen. Auch die Tresenwalder kamen spät in die 

Gänge und schossen sich erst in den Schlussminuten zum 4:1 Sieg.

Die Überlegenheit der Heimelf zeigte sich deutlich. Gute Chancen ließen nicht 

lange auf sich warten. Nach Eingabe von Pfüller kam Menzel frei zum 

Abschluss. Der Gästehüter bekam noch die Hände dran (6.). Ein Freistoß von 

Schöps landete auf dem Tornetz (13.). Pfüller ging auf und davon. Sein Schuss 

in die kurze Ecke wurde um den Pfosten gelenkt (18.). Nach einer Tresenwalder 

Ecke hatte der frei stehende Menzel die gesamte Torbreite vor sich. Er traf den 

Waldheimer Spieler auf der Torlinie (19.). Pfüller erlief den nächsten Steilpass. 

Diesmal machte er alles richtig. Er umkurvte den Hüter und schob zur längst 

überfälligen Führung ein (21.). Die Gäste wurden agiler. Den Ausgleich 

verhinderte der Tresenwalder Hüter. Einen gut geschossenen Waldheimer 

Freistoß kratzte er aus dem rechten unteren Toreck (31.). Die Einheimischen 

operierten mit angezogener Handbremse. Nach der Pause fand Tresenwald eine 

Viertelstunde gar nicht statt. Die Waldheimer drängten auf den Ausgleich. Sie 

besaßen gute Möglichkeiten. Der heimische Hüter Fischer hielt die Null. Ab der 

60. Spielminute erreichte der Weckruf die Tresenwalder Reihen. Die 

Gästeabwehr, die über die gesamte Spielzeit immer wieder gut funktionierende 

Abseitsfallen aufbaute, geriet wieder unter Druck. Die Chancen der Hepner Elf 

häuften sich. Kögler bediente uneigennützig Hoang. Er startete allein Richtung 

Gästetor, umspielte den Hüter und schob ein - 2:0 (75.). Der Tabellenzweite 

machte offensiv weiter. Schöps zirkelte einen Freistoß Richtung langen Pfosten. 

Mit gütiger Hilfe der Waldheimer Verteidiger brachte Hoang den Ball über die 

Torlinie zum 3:0 (83.). Mit einer Einzelleistung von Seydel, ein Schlenzer vom 

Strafraumeck, gelang den Gästen das verdiente Ehrentor (85.). Der Sieg der 

Hausherren geriet aber nicht mehr in Gefahr. Im Gegenteil. In den 

Schlusssekunden schaffte Hoang das 4:1 (89.). Sein drittes Tor in vierzehn 

Spielminuten – ein gelungenes Comeback nach einer langen Verletzungspause. 

 

Mit diesem Sieg ist den Tresenwaldern die Vizemeisterschaft nicht mehr zu 

nehmen.

 

SVT mit:

Fischer, Winter, Junghanns, Freudenthal (ab 46. Gosch), Menzel, Kögler,

Pfüller, Born (ab 46. Hoang) , Keller, Schöps, Hentzschel (ab 70. Brett) 

Torfolge:

1:0 Roy Pfüller (21.), 2:0/3:0/4:1 Viet Hoang (75./83./89.)

3:1 Tom Seydel (85.)

 

Schiedsrichter: Fix (FC Grimma)

Zuschauer: 60

Thomas Quauck


28. Spieltag Kreisoberliga

 

Roßweiner SV - SV Tresenwald 2 : 5

 

Beide Teams hatten Ausfälle zu verkraften. Für Tresenwald ging es um Platz zwei, für Roßwein um den Abstieg. Die Gäste haben in dieser Saison einen großen Kader, so konnte Trainer Michael Hepner mit Michael Brett einen Langzeitverletzten aufstellen. 4. Minute: Pass von Hentzschel auf Pfüller, der zwei Mann aussteigen ließ - TW führte 1:0. Ein Selbstläufer wurde das Spiel nicht. Nach gelungener Kombination - Brambor auf Hauck - stand es 1:1. Der SVT bekam das Spiel wieder in den Griff. Pfüller, Freudenthal und Brett vergaben zunächst ihre Möglichkeiten. Aber in der 24. zirkelte Schöps aus 24 Metern den Ball ins linke untere Eck. Ein SVT-Tor von Born wurde wegen Torwartbehinderung nicht anerkannt. Im zweiten Abschnitt wurde das Spiel härter. Nach Eingabe von Kögler auf den Kopf von Nguyen führten die Muldentaler 3:1. Doch binnen weniger Sekunden verkürzte mit sehenswerter Einzelleistung Brambor auf 2:3. Die Roßweiner setzten alles auf eine Karte. Pfüller wurde an der Mittellinie gefoult, der Schiri entschied auf Vorteil, und Kögler schnappte sich das Leder und vollendete in seiner Manier zum 4:2. Roßwein gab nicht auf, bei einem Querbalkentreffer lag der 3:4-Anschluss in der Luft. In der 90. vollendete Pfüller nach Alleingang zum 5:2-Endstand. SVT-Mannschaftsleiter Heiko Funke meinte: "Die Minimalchance auf die Meisterschaft ist gewahrt, wir lieferten ein ordentliches Spiel ab, es gab zum Glück keine Verletzten, so können wir gut gerüstet am Freitag zum Pokalhalbfinale nach Grimma reisen." 

 

SVT spielte mit:

Fischer, Burchert, Junghanns, Hentzschel, Freudenthal, Born, Schöps,

Nguyen (83. Menzel), Brett (90. Hoang), Roy Pfüller, Kögler.

Torfolge:

0:1 Pfüller (4.), 1:1 Hauck (9.), 1:2 Schöps (23.), 1:3 Nguyen (55.),

2:3 Brambor (56.), 2:4 Kögler (75.), 2:5 Pfüller (89.). 

LVZ


27. Spieltag Kreisoberliga

 

SV Tresenwald  - SV Blau-Weiss Bennewitz 2 : 0 (1:0)

 

Die Gäste aus Bennewitz präsentierten sich erwartet aggressiv und

kampfstark. Die Tresenwalder nahmen diese Herausforderung an.

So gab es viele verbissene Zweikämpfe. Die Spielkultur litt darunter. Statt

die Führung auszubauen, verteidigten die Tresenwalder den knappen

Vorsprung. Die Hepner - Elf bewegte sich damit auf sehr dünnem Eis.

Es ging gut und die Tresenwalder feierten ihren dreizehnten Heimsieg.

In einem verbissen geführten Duell setzte sich der SV Tresenwald

glücklich mit 2:0 gegen Blau-Weiß Bennewitz durch.

 

Die erste verheißungsvolle Szene besaßen die Hausherren. Nach gutem Zuspiel

wollte Schöps aus gut fünf Meter Torentfernung in halbrechter Position die

Kugel einlochen. Er zögerte etwas und somit flog noch ein Bennewitzer Bein in

den Schuss (7.). Die Gäste antworteten mit zwei Kontern. Altermann rutschte

beim Schussversuch der Ball über den Senkel (11.). Dann zog Linke ab und fand

seinen Bezwinger im Tresenwalder Hüter (13.). Die beste Chance der Gäste in

der ersten Hälfte vergab Masermann. Nach gutem Zuspiel semmelte er das

runde Leder neben das Tor (23.). Bei einem Freistoß von Schöps konnte der

Gästehüter den Ball gerade noch um den Pfosten tatschen (25.).Der Bennewitzer

Linke überraschte mit einem Dribbling. Er hämmerte aber den Ball neben den

Kasten (27.). Nach einer gelungenen Ballstafette kam der Tresenwalder Gosch

frei zum Schuss. Das Spielgerät war nicht sein Freund und verfehlte deutlich das

Ziel (34.). In eine weite Flanke sprang an der Bennewitzer Strafraumgrenze

Kögler. Seine Kopfballverlängerung flog über den zu weit vorn postierten Hüter

Richtung Glückseeligkeit. Ein verzweifelter Bennewitzer Abwehrversuch auf

der Torlinie misslang. Tresenwald führte 1:0 (36.).

Beim Anpfiff zur zweiten Halbzeit kam der Regen und blieb. Die Akteure

quälten sich mit Standproblemen auf dem nassen Rasen. Der Zufall spielte mit.

Die Blau-Weißen mussten durch den Rückstand was tun. Die Tresenwalder

standen zur Überraschung sehr tief und ließen die Gäste offensiv gewähren.

Bennewitz kam zu Chancen. Beim gefährlichen Torschuss wurde Altermann im

letzten Moment noch geblockt (55.). Nach Freistoß köpfte Masermann neben

den Kasten (61.). Als Neugebauer ein angeschnittenen Freistoßhammer

auspackte, reagierte der Tresenwalder Hüter sensationell. Mit einer Flugparade

lenkte er die Kugel um den Pfosten (63.). Insgesamt war aber die zweite Hälfte

geprägt von vielen verbissenen Zweikämfen und vielen Unterbrechungen. Es

war ein Kampf- und Krampfspiel zwischen den Strafräumen. Die Standards

besaßen auf den nassen rutschigen Rasen immer eine Art Gefährlichkeit. Die

knappe Führung der Einheimischen wackelte. Den schnellen Gegenzügen der

Tresenwalder fehlte vorerst die Präzision. Als Pfüller mit geschicktem Pass

Schöps auf die Reise schickte, lag das zweite Tresenwalder Tor in der Luft. Er

spitzelte die Kugel am Torwart vorbei. Sie rollte eine gefühlte Ewigkeit

Richtung Bennewitzer Tor um dann doch Zentimeter neben den rechten Pfosten

ins Toraus zu gehen (78.).

So wurde die Spielentscheidung in die Schlussminuten vertagt. Einen weiteren

Überzahlkonter spielten diesmal die Tresenwalder konsequent aus. Pfüller ließ

sich die Chance nicht nehmen und brachte das runde Leder aus wenigen Metern

Torentfernung über die Linie zum 2:0 Endstand (90.).

Bennewitz kämpfte mit 120 Prozent, offenbarte aber deutliche

Abschlussschwächen. Die Tresenwalder ließen spielerisch und in der Offensive

viele Wünsche offen. Die größere Cleverness reichte aus für zwei Tore und

einen weiteren Heimsieg.

 

SVT spielte mit:

Fischer, Klas (ab 65. Winter), Junghanns, Gosch (ab 80. Menzel),

Kögler, Nguyen, Pfüller, Born, Kienitz, Schöps, Burchert (ab 90. Hentzschel)

Torfolge:

1:0 Christian Kögler (36.), 2:0 Roy Pfüller (90.)

 

Schiedsrichter: Winkler (Döbelner SC)

Zuschauer: 85

Thomas Quauck


26. Spieltag Kreisoberliga

 

SV Blau-Weiß Deutzen - SV Tresenwald 3 : 3 (1:0)  

 

Tresenwalder rannten verzweifelt gegen die Deutzener Abwehrwand 

an und gerieten in Rückstand. In der zweiten Spielhälfte häuften sich 

die Tormöglichkeiten der Hepner - Elf. Die Konter der Gastgeber 

stachen, weil sich die Tresenwalder eklatante Anwehrschnitzer 

erlaubten. Der Ausgleich der Tresenwalder in der Schlusssekunde war 

einfach gerecht und verdient.

 

Der erwartet schwere Gang des SV Tresenwald bei Blau-Weiß 

Deutzen endete mit einem 3:3 Unentschieden.

Keine Überraschungen gab es zu Spielbeginn. Die Hausherren stellten sich als 

kompakte und körperbetonte Defensivmannschaft vor. Die Tresenwalder mit 

deutlich mehr Spielanteilen versuchten den Abwehrriegel zu knacken. Ein 

probates Mittel waren Fernschüsse. Keller versuchte dies zweimal (6./15.), aber 

es fehlten einige Zentimeter. Die Einheimischen bekamen in gut 25 Meter 

Torentfernung einen Freistoß zugesprochen. Ihr Spezialist Schwarz packte den 

Hammer aus und jagte die Kugel ins rechte untere Toreck (21.). So ging 

Deutzen mit ihrem ersten Torschuss in Führung. Auf dem harten holprigen 

Geläuf kaufte die vielbeinige Deutzener Abwehr den Tresenwaldern den 

Schneid ab. So passierte im ersten Spielabschnitt nichts mehr Aufregendes. Mit 

arrangierten Offensivspiel begannen die Tresenwalder die zweite Spielhälfte. 

Höhe des linken Strafraumecks kam Nguyen frei zum Torschuss. Sein 

Volleyschuss aus der Drehung passte ins rechte Dreiangel - 1:1 Ausgleich (48.). 

Die Gäste blieben offensiv und fanden jetzt Lücken in der Deutzener Abwehr. 

Aber bei Kontern war die Tresenwalder Innenverteidigung anfällig. So 

spazierten die Spitzen der Hausherren durch das inkonsequente Abwehrzentrum 

und Lifka traf zur erneuten Führung (64.). Die Hepner - Elf antwortete prompt. 

Erst tankte sich Pfüller durch und traf nur den Pfosten. Wenig später erreichte 

ein langer Ball den frei stehenden Schöps. Geschickt schob er die Kugel am 

heraus stürzenden Torwart vorbei in die Deutzener Maschen zum 2:2 Ausgleich 

(66.). Die Tresenwalder wollten mehr. Nach Keller Eingabe köpfte Kienitz 

knapp neben den Kasten. Wieder entwickelte sich ein Deutzener Konter durch 

das Tresenwalder Abwehrzentrum. Freudenthal zupfte leicht an dem an ihm 

vorbei laufenden Angreifer. Das Züpferle warf den Deutzener nicht aus seiner 

Angriffsbahn. Aber der nicht souveräne Schiedsrichter urteilte nach dem 

Prinzip- auch der Versuch ist strafbar. Stellte den Tresenwalder mit glatt Rot 

vom Platz. Die Heimelf erhielt den Freistoß zentral an der Strafraumgrenze. Mit 

enormer Wucht jagte wieder Schwarz das runde Leder durch die ängstliche 

Tresenwalder Abwehrmauer am überraschten Torwart vorbei ins Eckige (76.). 

Die Gäste mussten nun in Unterzahl gegen den Rückstand ankämpfen. Der 

Tabellenzweite zeigte Moral und setzte zum Endspurt an. Die Abwehr des 

Gastgebers wackelte. Schöps (81./88.) und Klas (86.). besaßen große 

Möglichkeiten. Deutzen setzte gegen aufgerückte Tresenwalder zwei gute 

 

Kontermöglichkeiten in den Sand. 

Es lief die Nachspielzeit. Ein Freistoß der Tresenwalder schien die letzte Aktion 

zu sein. Der Ball segelte in den Deutzener Strafraum. Der kleine Nguyen 

entwischte seinem Gegenspieler und köpfte zum Ausgleich ein. Tor- und Abpiff 

gingen ineinander über. So war das Unentschieden in letzter Sekunde dann doch 

eine Art Fußballgerechtigkeit. 

 

SVT spielte mit:

Fritzsch, Kienitz, Klas, Pfüller, Schöps, Junghanns, Kögler, Nguyen,

Freudenthal, Hentzschel (ab 51. Burchert), Keller (ab 85. Born)

Torfolge:

1:0/3:2 Michael Schwarz (21./76.), 1:1/3:3 Duc Duy Nguyen (48./90.)

2:1 Tom Lifka (64.), 2:2 Dennis Schöps (66.)

 

Schiedsrichter: Schönborn

Zuschauer: 105

Thomas Quauck


25. Spieltag Kreisoberliga

 

SV Tresenwald - TSV 1906 Burkartshain 

 

Mit einem sehenswerten Doppelpack beeindruckten die Tresenwalder 

bereits nach fünf Spielminuten die Gäste aus Burkartshain. Die Hepner – 

Elf kontrollierte das Spielgeschehen. Mit besten Angriffsfußball wurde im 

zweiten Spielabschnitt die TSV – Abwehr löchrig gespielt. Die Partie war 

frühzeitig zugunsten der Hausherren entschieden. Die Gäste mussten über 

nur vier Gegentore froh sein.

 

Dem heimstarken SV Tresenwald gelang ein ungefährdeter 4:1 Sieg 

gegen den TSV Burkartshain.

Mit dem Anpfiff setzten offensive Tresenwalder die Burkartshainer unter Druck. 

Für den ersten Aufreger sorgten aber die Gäste. Mikusch eroberte den Ball an 

der Mittellinie und zog allein Richtung Tresenwaldtor. Ein torgefährlicher 

Abschluss gelang nicht. Der Tresenwalder Hüter hatte keine Mühe das 

Schüsschen sicher aufzunehmen (2.). Die Heimelf zeigte wie man es macht. Ein 

Zuckerpass aus dem Mittelfeld zum frei einlaufenden Schöps. In halb rechter 

Position hämmerte er die Kugel aus vierzehn Meter Torentfernung ins 

Burkartshainer Fußballnetz zur 1:0 Führung (4.). Der TSV bekam keine Zeit 

sich vom plötzlichen Rückstand zu erholen. Diesmal nutzte auf der linken 

Angriffsseite Nguyen seinen Freiraum. Seine scharfe Eingabe wuchtete Pfüller 

am langen Pfosten über die Torlinie (5.). Tresenwalder Doppelpack in den 

ersten Spielminuten – das war zur Freude der Zuschauer mal was Neues. Die 

Gäste waren um eine Antwort nicht Verlegen. Nach einer Ecke zog der 

Burkartshainer Paul volley von der Strafraumgrenze ab. Er fand seinen Meister 

im Tresenwalder Hüter, der das runde Leder über den Querbalken lenkte (8.). 

Die Partie lief nach Tresenwalder Plan. Die Gäste wollten mit vorsichtiger aber 

erfolgreicher Offensive wieder zurück ins Spiel finden. Die Abwehrreihen 

blieben in der Folgezeit die Sieger. So war es bis zur Halbzeit ein flottes Spiel 

zwischen den Strafräumen. Strafraumszenen und Torgefahr hielten sich in 

bescheidenen Grenzen. Wie erwartet, zogen die Einheimische im zweiten 

Spielabschnitt das Tempo nochmals an. Nach Tresenwalder Freistoß und 

Kopfball konnte der Burkartshainer Hüter die Kugel nur abprallen lassen. 

Freudenthal war zur Stelle und köpfte aus Nahdistanz zur 3:0 Führung ein (58.). 

Jetzt waren die Tresenwalder nicht mehr zu bremsen. Kögler, Kienitz, Pfüller 

und Schöps besaßen im Minutentakt beste Einschussmöglichkeiten. Gerade als 

die Burkartshainer glaubten sie hätten das Schlimmste glimpflich überstanden, 

gelang den Tresenwadern ein traumhafter Spielzug. Der Vorletzte in der 

Kombinationskette war Schöps, der im gegnerischen Strafraum von links in aller 

Ruhe vor das Tor passte. Dort stand zentral und völlig allein gelassen Pfüller. Er 

vollendete humorlos zum 4:0 (65.). Das war die endgültige Spielentscheidung. 

Die einzigste Sturmspitze der Burkartshainer Mikusch schaffte mit einer 

Einzelleistung den Ehrentreffer. An der Strafraumgrenze düpierte er zwei 

Tresenwalder. Sein überraschender Schuss aus dem Fußgelenk passte in die 

 

rechte untere Torecke (70.).

Auch auf Grund schwindender Krtäfte blieb ein Aufbäumen der Gäste aus. Sie 

mussten froh sein, dass die Tresenwalder weitere gute Tormöglichkeiten liegen 

ließen. Der Burkartshainer Hantke prüfte nochmals mit einem Fernschuss den 

Tresenwalder Hüter (87.). 

Zumindest aus eigener Kraft können sich die Tresenwalder die 

Vizemeisterschaft sichern. Dieser deutliche Sieg war ein wichtiger Schritt dazu.

 

SVT spielte mit:

Fritzsch, Klas, Junghanns, Kienitz (ab 86. Menzel), Hentzschel, Kögler,

Nguyen, Pfüller, Born (ab 65. Keller), Freudenthal,Schöps (ab 77. Brett) 

Torfolge:

1:0 Dennis Schöps (4.), 2:0 / 4:0 Roy Pfüller (5. / 65.)

3:0 Alexander Freudenthal (58.), 4:1 Torsten Mikusch (71.) 

 

Schiedsrichter: Sommer (Bad Lausick)

 

Zuschauer: 70

Thomas Quauck


24. Spieltag Kreisoberliga

 

FSV Alemmania Geithain - SV Tresenwald 2 : 5

 

Die Tresenwalder mussten im ersten Spielabschnitt arrangierten 

Alemannen Tribut zollen. Trotz Überlegenheit fand die Hepner - Elf 

keine Lücken im Geithainer Defensivblock. Die Konter stachen – die 

2:0 Halbzeitführung war verdient. Nach dem Anschlusstreffer zeigte 

der Tabellenzweite großes Kino. Entkräftete Geithainer gingen im 

Tresenwalder Angriffswirbel unter. 

 

Nach einer schwachen ersten Hälfte fanden die Tresenwalder zurück 

ins Spiel und fertigten den Tabellenvierten Geithain mit 5:2 ab.

Schon nach wenigen Spielminuten offenbarten sich die taktischen Marschrouten 

der Teams. Die Tresenwalder wie gewohnt mit mehr Ballbesitz und offensiv 

ausgerichtet. Die Heimelf setzte auf einen stabilen Defensivblock und 

Konterfußball. Sie machten alles richtig, denn der erste Konter stach. Der lange 

Ball kam zu Kluge. Er umkurvte den zögerlich herauslaufenden Tresenwalder 

Keeper und schob zur Führung ein (5.). Die Tresenwalder wollten antworten. 

Nach einem Freistoß gelangte der zweite Ball zu Pfüller. Aus halblinker Position 

schmetterte er die Kugel an den Pfosten (7.). Das war es dann schon mit der 

Tresenwalder Angriffsherrlichkeit im ersten Spielabschnitt. Trotz Überlegenheit 

fanden die Gäste keine Lücken im Alemannen – Abwehrverbund. Mit großem 

Laufaufwand verteidigte die Heimelf sicher und fuhr temposcharfe 

Gegenangriffe. In regelmäßigen Abständen kam die Tresenwaldabwehr in Not 

(20./25.). Eine doppelte Großtat des Tresenwalder Hüters verhinderte 

Schlimmeres. Erst blockte er den Schuss vom freien Angriffsspieler. Den 

anschließenden Heber lenkte er über den Kasten (38.). Beim nächsten Gegenzug 

wurde die Gästeabwehr wiederum ausgehebelt. Kluge musste die Kugel nur        

noch ins leere Tor befördern – 2:0 für Alemannia Geithain (40.).

Nachdem die Begegnung im zweiten Abschnitt eine Viertelstunde dahin 

plätscherte, reagierte der Tresenwalder Trainer. Er stellte seine Mannschaft um. 

Jetzt verstärkte der erfahrene Klas die Offensive. Die Geithainer bekamen 

Zuordnungsprobleme. In einem langen Pass lief der Tresenwalder Nguyen. 

Beim Abwehrversuch behinderten sich Verteidiger und Torwart. Als lachender 

Dritter schob Nguyen das runde Leder ins leere Geithainer Tor (65.). Der 

Anschlusstreffer war für die Tresenwalder die Initialzündung und löste Fesseln. 

Diesem Angriffsschwung waren die Geithainer nicht mehr gewachsen. 

Unhaltbar setzte Schöps einen Freistoßknaller aus zwanzig Meter Entfernung in 

die Tormaschen – 2:2 Ausgleich (72.). Die Alemannen wurden Opfer ihres 

hohen Anfangstempos. Die Abwehrlücken vergrößerten sich. Nach sauberen 

Zuspiel sprintete Nguyen in die Nahtstelle und hob das Runde über den Torwart 

in das Eckige (75.). Der Tabellenzweite hatte in zehn Spielminuten die Partie 

gedreht und war noch nicht satt. Eine weiterer Angriff rollte. Dem Tresenwalder 

Junghanns wurde im gegnerischen Strafraum in die Parade gefahren. Foulelfmeter.

Schöps verwandelte sicher zur 4:2 Führung (78).

Enttäuschung und schwere Beine bei den Hausherren. Kögler, Pfüller und Klas 

kombinierten wie aus dem Lehrbuch. Die letzte Station war Schöps wenige 

Meter frei vorm Tor. Er zelebrierte die Kugel ins linke Dreiangel zum 5:2 

Endstand (85.). Nach der knappen Niederlage vergangene Woche gegen den Tabellenführer 

HFC Colditz und dem 0:2 Rückstand zur Pause beim Tabellenvierten Alemannia 

Geithain sind die Tresenwalder mit diesem 5:2 Auswärtssieg eindrucksvoll in die Erfolgsspur zurückgekehrt. 

 
SVT mit spielte:
Fritzsch, Kienitz, Klas, Pfüller, Schöps, Junghanns, Born, Kögler,
Nguyen, Menzel (ab 60. Freudenthal), Burchert (ab 55. Hentzschel)
Torfolge:
1:0/2:0 Martin Kluge (5./40.), 2:1/2:3 Duc Duy Nguyen (65./75.)
2:2/2:4/2:5 Dennis Schöps (72./78./85.)
 
Schiedsrichter: Tietze
Zuschauer: 100
Thomas Quauck
 

23. Spieltag Kreisoberliga

 

SV Tresenwald - HFC Colditz 2 : 3 (1:1)

 

Das Topspiel der Kreisoberliga ließ viele Wünsche offen. Mit verheerenden 

Abwehrschnitzern brachten sich die Tresenwalder um jegliche 

Erfolgschancen. Der HFC beschränkte sich mit dem Vorsprung im Rücken 

auf die Kontertaktik. Ab Mitte der zweiten Hälfte zeigten die Tresenwalder 

ihre Offensivqualitäten und brachten die zu selbstsicher wirkenden 

Colditzer in Verlegenheit. Eine bessere Chancenverwertung und die 

Niederlage hätte verhindert werden können.

 

Im Spitzenspiel der Kreisoberliga verlor der SV Tresenwald im 

heimischen Sportpark gegen den Tabellenführer HFC Colditz mit 2:3.

Es war alles angerichtet für ein Tresenwalder Fußballfest. Frühsommerliches 

Feeling, eine erfreuliche Zuschauerkulisse und ein Tresenwalder Fanblock, in 

dem jugendliche einheimische Nachwuchskicker für Stimmung sorgten, waren 

die guten Rahmenbedingungen. Beide Mannschaften liefen fast in 

Bestbesetzung auf. Bei den Tresenwaldern wurde der verletzte Torschützenbeste 

Hoang schmerzlich vermisst.

Konzentriert und vorsichtig begannen beide Teams. Diese Abtastphase dauerte 

zehn Minuten. Nach der ersten Colditzer Ecke kam Oehme zum Kopfball. Der 

Ball ging deutlich über das Tor (11.). Ein unaufgeregter Angriffsversuch der 

Gäste erreichte an der Tresenwalder Strafraumgrenze Schindler. Mit dem 

Rücken zum Tor nahm er den Ball an, drehte sich und schaute ungestört die 

linke Torecke aus. Dort versenkte er die Kugel zur überraschenden Colditzer 

Führung (14.). Einen so gefährlichen Stürmer darf man nicht aus den Augen 

verlieren. Hier fehlte eindeutig die Zuordnung und Abstimmung im 

Tresenwalder Abwehrblock. Der Schock beiden Einheimischem saß tief. Fast 

hätte der Colditzer Gumpert nachgewaschen. Sein Schuss ging ans Außennetz 

(17.). Der HFC zog sich in die eigene Hälfte zurück und baute auf schnelle 

Gegenangriffe. Die Tresenwalder Offensive lief sich immer wieder fest. Viel 

Leerlauf gab es bis kurz vor der Halbzeit. Dann schafften die Einheimischen 

doch Unruhe im gegnerischen Strafraum zu erzeugen. Bei einer Flanke 

behinderten sich der Colditzer Torwart und sein Verteidiger. Das plötzlich frei 

liegende Streitobjekt drückte Kienitz aus Nahdistanz über die Torlinie – 1:1 

Ausgleich (41.). Offensivfreudig begannen die Tresenwalder den zweiten 

Spielabschnitt. Kögler setzte sich auf der rechten Angriffsseite durch. Seine 

Eingabe verfehlte der einschussbereite Born um Millimeter (50.). Die Hepner - 

Elf war drauf und dran die Partie in Griff zu bekommen. Da gab es den 

Colditzer Konter. Schindler ging auf und davon. Er umkurvte den weit heraus 

geeilten Hüter. Der Tresenwalder Kienitz spurtete hinterher und konnte 

tatsächlich in letzter Sekunde die Kugel zur Ecke abwehren. Die Ecke flog 

herein. Völlig unbedrängt wollte der Tresenwalder Hüter den Ball vom Himmel 

pflücken. Zum Entsetzen rutschte das Ding durch die Handschuhe und fiel 

Schindler vor die Füße. Aus zwei Meter schob er das runde Leder in die 

Tormaschen (55.). Colditz wieder in Vorhand.

Die Hausherren von der Rolle. Ein Schindler Kopfball segelte knapp am Tor 

vorbei (62.) Nach einen eklatanten Stellungsfehler in der Tresenwaldabwehr 

bekam der einlaufende Böttcher die Kugel vor die Füße. Aus sieben Meter 

hämmerte er unhaltbar ein (64.). 

Mit dem Mut der Verzweiflung legten die Einheimischen im Offensivkampf 

noch eine Schippe drauf. Die Colditzer Abwehr wackelte. Ecke Schöps – 

Kopfball Pfüller auf das Tor (65.). Kögler war auf der rechten Angriffsseite 

kaum noch zu stoppen. Seine Eingabe setzte Nguyen knapp neben das Tor (67.). 

Freistoß – Pfüller mit Fuß volley an den Pfosten (74.). Schuss Schöps – Großtat 

des Hüters (84.). Kögler ging wieder auf und davon. Sein Schuss konnte der 

Hüter nur prallen lassen. Pfüller war zur Stelle und versenkte die Kugel – 

Anschlusstreffer (87.). Geht da noch was? Ein Colditzer Konter - Böttcher 

vergibt die Spielentscheidung. Aber auch den Tresenwaldern gelang nicht mehr 

der „Lucky Punch“.

Fazit: Der HFC stellte sich als kompakte Mannschaft mit körperbetonter 

Spielweise und schnellen Umschaltspiel vor. Sie nutzten clever die sich 

bietenden Tormöglichkeiten.

Die Tresenwalder konnten in der Rückrunde immer wieder auftauchende 

individuelle Schnitzer nicht abstellen. In diesem Spitzenspiel war das tödlich. 

Trotz großem Kampf und starker Aufholjagd wurden zu viele gute 

Möglichkeiten vergeben. Dann kann man nicht punkten. 

 

SVT spielte mit:

Fritzsch, Klas, Junghanns, Keller (ab 67. Duksch), Burchert, 

Kögler, Schöps, Nguyen, Kienitz, Pfüller, Born (ab 67. Menzel) 

 

Torfolge:

0:1/1:2 Billy Schindler (14. / 55.), 1:1 Manuel Kurt Kienitz (41.)

1:3 Rene Böttcher (64.), 2:3 Roy Pfüller (87.) 

 

Schiedsrichter: Lickfeldt (Geithain)

Zuschauer: 100

Thomas Quauck


22. Spieltag Kreisoberliga

 

FSV Kitzscher - SV Tresenwald 1 : 4 (0:2)

 

Mit zwei schnellen Toren stellten die Tresenwalder die Weichen auf 

Sieg. Danach ließen sie die Zügel etwas schleifen. Beim Verwalten des 

Vorsprungs schlichen sich Unkonzentriertheiten ein. Kitzscher war 

nicht in der Lage daraus Kapital zu schlagen. Tresenwald sündigte im 

zweiten Spielabschnitt mit seinen Torchancen. Am deutlichen Sieg gab 

es keine Zweifel.

 

Der SV Tresenwald ließ beim FSV Kitzscher nichts anbrennen. 

Am Ende stand ein ungefährdeter 4:1 Auswärtssieg zu Buche.

Die Hepner - Elf feierte einen Auftakt nach Maß. Kurze Freistoßablage zu 

Schöps. Dieser nutzt seinen Freiraum und flankte von der linken Grundlinie. Die 

Kugel erreichte am langen Pfosten Menzel. Er köpfte zur Tresenwaldführung 

ein (3.). Wenig später konnte der Hüter der Gastgeber einen Freistoßknaller von 

Schöps mit Mühen an den Pfosten lenken (6.). Viel Platz hatte auch der 

Tresenwalder Nguyen vor dem gegnerischen Strafraum. Aus knapp 25 Meter 

Torentfernung zog er ab. Der Schuss wurde abgefälscht und flog unhaltbar in 

die Tormaschen der Kitzschianer (11.). Drei Torchancen – zwei Tore – das war 

hohe Effektivität. Was soll gegen eine Notelf aus Kitzscher noch schiefgehen? 

dachten sich die Tresenwalder und fuhren Konzentration und Laufarbeit zurück.

Die Hausherren kämpften und versuchten vornehmlich mit langen Bällen 

Torgefahr zu erzielen. Es ging einige Male die Zuordnung in der 

Tresenwaldabwehr verloren. So bekamen die Einheimischen Torchancen. Auch 

eine Hundertprozentige war dabei (9.). Die faire Begegnung plätscherte dahin. 

Nur wenn die Tresenwalder das Tempo über die Außenbahnen erhöhten, kam 

Kitzscher`s Defensive ins Schwimmen. Die Tresenwalder Klas, Kögler, Pfüller 

erspielten sich gute Tormöglichkeiten. Viel Leerlauf zu Beginn der zweiten 

Hälfte. Mit einem Direktschuss ans Außennetz sendete Pfüller wieder 

Tresenwalder Lebenszeichen. Einer feiner Spielzug über Kienitz und Kögler 

setzte der Dritte im Bunde Pfüller per Flachschuss ins lange Toreck (65.). 3:0 

Tresenwald – der Deckel war auf die Tonne genagelt. Beim Ehrentreffer der 

Einheimischen per Kopf sahen die Gäste kampflos zu (70.). Kräftemäßig waren 

die doch etwas älteren Kitzschianer am Ende. Der folgenden Tresenwalder 

Offensive gab es nichts mehr entgegen zu setzen. Eine Hand voll riesiger 

Tormöglichkeiten besaßen die Tresenwalder in der Schlussviertelstunde. Die 

Mehrzahl wurde unkonzentriert vergeben. Hoang nagelte das runde Leder an 

den Querbalken (87.). Klas untermauerte seine Torjägerqualitäten und drückte 

die Kugel aus der Drehung in die Tormaschen zum 4:1 Endstand (89.).

Verletzungsfrei und in ruhiger Manier einen wichtigen Auswärtssieg 

eingefahren – so könnte das Fazit dieses Punktspieles lauten. Der Kritiker würde 

anmerken: Das Ergebnis stimmt. Aber ein emotionsloser Sieg, der hätte viel 

höher ausfallen müssen.

 

SVT spielte mit:

Fritzsch, Kienitz, Klas, Pfüller, Schöps, Junghanns (ab75. Burchert) 

Nguyen, Menzel (ab 80. Hoang), Pfütze, Kögler, Born,

 

Torfolge:

0:1 Marcel Menzel (3.), 0:2 Duc Duy Nguyen (11.)

0:3 Roy Pfüller (65.), 1:3 (70.) , 1:4 Thomas Klas (89.)

 

Schiedsrichter: Gröbel ( TuS Pegau)

Zuschauer: 50

Thomas Quauck


21. Spieltag Kreisoberliga

 

SV Tresenwald - SV Groitzsch 1861 6 : 0 (2:0)

 

Die Tresenwalder Mannschaft besann sich auf ihre Stärken und drängte 

die Gäste in die Defensive. Die 2:0 Halbzeitführung war völlig verdient.

Als der SV Groitzsch im zweiten Spielabschnitt offensiver zu Werke ging, 

wurden sie von einer dynamischen, angriffsorientierten Tresenwalder Elf 

gnadenlos demontiert. Nach zwei Platzverweisen (Groitzsch) und zwei 

verletzten Spielern (Groitzsch) wurde das Punktspiel abgebrochen.

 

 

Machern: Das Fußballspiel bietet immer wieder unerschöpfliche Erlebnisse. 

Dies musste der SV Tresenwald im Heimspiel gegen den SV Groitzsch zur 

Kenntnis nehmen. Nach der 6:0 Führung der Einheimischen (79.) wurde dieses 

Kreisoberligapunktspiel abgebrochen. 

Die Hepner - Elf begann offensivfreudig. Ein Kögler Schuss fiel auf das Tornetz 

(3.). Nguyen`s Knaller wurde mit einer Torwartfaust um den Pfosten gelenkt 

(8.). Einen Menzel Kopfball fehlte die Kraft (12.).

Die tief gestaffelten Gäste waren nur auf Konterfußball aus. Beinahe hätte es 

auch geklappt. Den guten Torschuss von Hintzsche parierte der Tresenwalder 

Hüter mit einer Fußabwehr (16.). Der Tabellenzweite ließ nicht locker. Flanke – 

Kopfballablage Menzel und Klas bedankte sich aus Nahdistanz mit der 

Tresenwalder Führung (29.). Die Gäste schafften kaum Entlastung. Ihr Hüter 

war ständig beschäftigt. Auf der linken Angriffsseite flitzte Pfüller auf und 

davon. Seine präzise Eingabe jagte Menzel in die Tormaschen (44.). Nach dieser 

2:0 Führung gingen die Tresenwalder gut gelaunt in die Kabinen. Der 

Groitzscher Trainer stellte seine Mannschaft auf eine offensivere Variante um. 

Ein fataler Fehler, denn die neu formierte Gästeabwehr war dem Tresenwalder 

Angriffsdruck überhaupt nicht mehr gewachsen. Riesige Tormöglichkeiten 

erspielten sich die Hausherren. Der Groitzscher Hüter wurde zum Turm in der 

Schlacht. Als aber Pfüller allein auf ihn zulief und umkurvte, kam es zum 

Foulspiel. Platzverweis für Groitsch – Foulelfmeter für Tresenwald. Schöps 

verwandelte sicher zum 3:0 (69.). Die Partie war entschieden aber die 

Groitzscher Tragik nahm kein Ende. Einen Überzahlangriff schloss der 

Tresenwalder Nguyen mit dem 4:0 ab (71.). Wiederum stürmte Pfüller allein auf 

das Gästetor zu und wurde im Strafraum umgerissen. Ein weiterer aber harter 

Platzverweis für Groitzsch. Foulelfmeter für Tresenwald, den Schöps 

konsequent in die Tormaschen ballerte (76.). In zweifacher Unterzahl drohte den 

Gästen in der Schlussviertelstunde das Debakel. Im Torverhinderungskampf 

waren zwei Groitzscher sich selbst im Wege und verletzten sich. Trotzdem 

konnte Klas noch zum 6:0 einschieben (79.). Danach kam es zur 

Behandlungspause. Die frustierten Gäste diskutierten unendlich mit dem 

Spielverantwortlichen. Vor Wut und Enttäuschung wollten sie das Spielfeld 

verlassen. Nach knapp zehn Minuten kehrten die Groitzscher doch wieder 

zurück. Sie erledigten nach dem Tresenwalder Tor ihren Anstoß. Nach drei 

Ballkontakten pfiff der Schiedsrichter das Punktspiel ab – Abbruch (80.).

Die Fußballkommissare werden nun über die Wertung dieser Begegnung 

entscheiden. Die Tresenwalder Elf hat sich nichts vorzuwerfen. Sie war in allen 

Belangen die bessere Mannschaft. In einem eigentlich fairen Spiel blieb sie ohne 

Strafkarte. 

 

SVT spielte mit:

Fritzsch, Klas, Junghanns, Pfütze, Menzel (ab 73. Freudenthal), 

Kögler, Schöps, Nguyen, Kienitz, Pfüller, Born 

Torfolge:

1:0/6:0 Thomas Klas (29. /79.),2:0 Marcel Menzel (44.)

3:0/5:0 Dennis Schöps (69. FE/ 76. FE), 4:0 Duc Duy Nguyen (71.)

 

Schiedsrichter: Niemann (Flößberg)

 

Zuschauer: 60

Thomas Quauck 


20. Spieltag Kreisoberliga

 

ESV Lok Döbeln - SV Tresenwald 2 : 3

 

Der holprige Rasenplatz und ein überharter Gegner machte den 

Tresenwaldern zu schaffen. Trotz Führung und vieler bester 

Tormöglichkeiten bekamen die Gäste die Partie nicht in Griff. Nach 

groben Abwehrschnitzern drohte der Punktverlust. Klas rettete mit 

zwei Toren die Siegpunkte.

 

Der SV Tresenwald bot beim Tabellenschlusslicht ESV Lok Döbeln 

eine schwache Vorstellung. Am Ende reichte es doch zu einem mühevollen 3:2 

Auswärtssieg.

Die Leistungsverhältnisse hätten unterschiedlicher nicht sein können. Die 

Tresenwalder kämpfen als Tabellenzweiter um die Meisterkrone. Die Döbelner 

Eisenbahnfußballer sind sang - und klanglos abgeschlagen ( 0 Punkte / 9:101 

Tore). Auf einer holprigen Blümchenwiese übernahmen sofort die Tresenwalder 

das Kommando. Mit überharten Einsatz bremsten die Hausherren die 

Gästeangriffe aus. Sieben Foulspiele und zwei gelbe Karten waren die Bilanz 

der Döbelner nach den ersten zehn Spielminuten. Die Hepner - Elf mühte sich 

um Linie. Die Gästeführung wurde wegen Abseits nicht gegeben (15.). Dann 

schraubte sich der Tresenwalder Kienitz unbedrängt am Höchsten und köpfte 

einen Eckball unhaltbar aus Nahdistanz ein (20.). Alles schien im Lot für den 

Meisterschaftsanwärter. Die Überlegenheit gipfelte in weiteren Großchancen der 

Gäste. Das nächste Tor wollte aber einfach nicht gelingen. Die unzufriedene 

Tresenwalder Offensive verkrampfte. Die Defensive wirkte fahrlässig. So 

besaßen die Lok - Fußballer die riesige Ausgleichsmöglichkeit (41.). Auch nach 

der Pausenansprache verschafften sich die Einheimischen mit ihrer aggressiven 

Spielweise Respekt. Sie erkämpften sich zwei Chancen zum Ausgleich. Gerade 

als die Tresenwalder ihre Offensivbemühungen mit guten Torchancen 

aktivierten, kam der erste Paukenschlag der Döbelner. Bei einem hohen Ball in 

den Tresenwalder Strafraum boten die Gäste eine desolate Vorstellung. Mit dem 

zweiten Nachschuss gelang Kaulich der 1:1 Ausgleich (65.). Mit neuem 

Selbstbewusstsein ging das Tabellenschlusslicht in die Offensive. Ein 

Tresenwalder Konter stach. Pfüller wurde geschickt. Die Kugel prallte am 

heraus laufenden Hüter ab.Klas setzte den Abpraller ins leere Gastgebertor (70.). 

Die Welt war scheinbar wieder in Ordnung. Ein Black - Out des Tresenwalder 

Hüters endete mit Ballverlust. Diesmal traf der Döbelner Kaulich ins leere Tor 

(83.). Weltuntergangsstimmung im Tresenwaldlager. Im Gegenzug behielt Klas 

die Übersicht. Er setzte sich am Strafstoßpunkt gegen zwei Verteidiger durch 

und netzte zur 3:2 Führung ein (84.). In hektischen Schlussminuten blieben die 

Tresenwalder in Vorhand und brachten den knappen Vorsprung über die Zeit. 

Die Freude über den Sieg hielt sich in bescheidenen Grenzen. Den 

Tresenwaldern war schon bewusst - das war die schwächste Saisonleistung. Mit 

einem blauen Auge und trotzdem drei Siegpunkten lässt sich aber gut weiterleben.

 

SVT spielte mit:

Fischer (ab 72. Fritzsch), Freudenthal,, Klas, Pfüller, Kienitz, Nguyen,

Duksch (ab 85. Menzel), Pfütze, Kögler, Burchert, Schöps (ab 77. Born)

Torfolge:

0:1 Manuel Kurt Kienitz (20.), 1:1 / 2:2 Steven Kaulich (65./83.),

1:2 / 2:3 Thomas Klas (70. /84.)

 

Schiedsrichter: Lohr (SG Chursbachtal)

 

Zuschauer: 40

Thomas Quauck


19. Spieltag Kreisoberliga

 

BSV Einheit Frohburg - SV Tresenwald 0 : 3 (0:1)

 

Das frühe Führungstor der Tresenwalder brachte nicht die erhoffte

Stabilität. Das Spielverständnis und die Laufwege stimmten nicht. Zu

Beginn der zweiten Spielhälfte vergaben die Frohburger beste

Tormöglichkeiten. Tresenwald musste um die Siegpunkte zittern. Erst

in den Schlussminuten wurde der Auswärtssieg gedeckelt.

 

Frohburg: Der SV Tresenwald machte sich das Leben auf dem Frohburger

Fußballrasen selber schwer. Erst in den Schlussminuten wurde der 3:0

Auswärtssieg eingetütet.

Die Hepner – Elf begann zielstrebig. Nach Flanke und Kopfball vor das

Frohburger Tor verschätzte sich der heimische Hüter. Der Tresenwalder

Freudenthal reagierte am schnellsten und drückte den Ball aus Nahdistanz über

die Torlinie (2.). Wer glaubte der Tabellenzweite hat nun das Spiel in griff, der

irrte. Man spürte, dass die Tresenwalder Elf auf fünf Positionen gegenüber dem

erfolgreichen Heimsieg gegen Großsteinberg verändert werden musste. Die

Überlegenheit war zwar deutlich, aber die Zuspiele erreichten kaum die

Mitspieler. So konnte die Frohburger Defensive meist schon vor dem eigenen

Strafraum klären. Die Hausherren rissen auch keine Bäume aus. Das erste

Torschüsschen gelang in der 24. Spielminute. Fischer im Tresenwalder Tor

wurde im ersten Spielabschnitt nicht ernsthaft geprüft. Kurz vor der Pause

tauchte Pfüller allein vorm Einheit Hüter auf. Beim Umspielen sprang die Kugel

zu weit weg. Aus spitzem Winkel gelang der Torschuss nicht (42.). Die

Einheimischen blieben im Spiel und kamen mutig und offensiv aus der Kabine.

Tresenwald bekam das große Zittern. Es stimmte nichts im Abwehrgefüge. Drei

riesige Tormöglichkeiten erkämpfte sich Frohburg und vergab sie kläglich. Nach

einer guten Viertelstunde war die kopflose Phase der Gäste fast überstanden. Die

Zuordnung verbesserte sich. Eigene Angriffsaktionen wurden wieder gestartet.

Auch an der kämpferischen Einstellung gab es keine Abstriche. So ging die

Partie wieder vollends in Tresenwalder Regie über. Hoang (Kopfball 64.) und

Pfüller mit zwei guten Schussgelegenheiten (70./75.) setzten torgefährliche

Achtungszeichen. Eine Einzelleistung von Hoang endete mit dem zweiten

Tesenwalder Tor. Parallel zur Strafraumgrenze übersprintete er seine

Gegenspieler und aus der Drehung jagte er die Kugel aus gut sechzehn Meter

Torentfernung ins rechte Dreiangel (80.). Im Gegenzug erzeugten die

Frohburger mit zwei Kopfbällen nochmals Torgefährlichkeit (82.). Dann waren

die Kräfte der Hausherren aufgebraucht. Der Tresenwalder Burchert setzte zum

Dribbling an. Er umkurvte drei Gegenspieler. Der Vierte holte ihm im Strafraum

von den Beinen. Strafstoß Tresenwald – Klas verwandelte sicher zum 3:0

Endstand (85.). Trotzdem Souveränität in Auswärtsspielen sieht anders aus.

Das Ergebnis aus Tresenwalder Sicht stimmt. Ein glanzloser aber wichtiger Sieg

im Kampf um die Meisterschaft.

 

SVT spielte mit:

Fischer, Freudenthal (ab 46. Gosch), Klas, Pfüller, Winter, Nguyen,

Hoang (ab 86. Menzel), Pfütze, Kögler, Born, Burchert (ab 86. Hentzschel)

Torfolge:

0:1 Alexander Freudenthal (2.), 0:2 Viet Hoang (80.), 0:3 Thomas Klas (85.FE)

 

Schiedsrichter: Bachmann (SG Gnandstein)

 

Zuschauer: 65

Thomas Quauck


18. Spieltag Kreisoberliga

 

SV Tresenwald - TSV Großsteinberg 3 : 1 (1:1)

 

Tresenwalder sind mit diesem ersten Sieg im Fußballjahr 2014

angekommen. Zuerst mussten sie gegen spielerisch starke Großsteinberger

einen Rückstand verdauen. Mit drei Toren in zehn Spielminuten drehte die

Hepner-Elf die Partie. Eine stabile Defensive ließ bis zum Abpfiff nichts

mehr anbrennen.

 

Machern: Erleichterung im Tresenwaldlager – eine starke zweite Spielhälfte

brachte den 3: 1 Heimerfolg über die TSV Großsteinberg.

Nach zwei enttäuschenden Auswärtsspielen ohne ein eigenes Tor (0:0 in

Waldheim , 0:2 in Naunhof) sollte das Heimspiel die Wende zum Guten

bringen. Die Hepner - Schützlinge standen unter Erfolgsdruck, zumal der TSV

Großsteinberg nicht als Punkteverschenker in den Sportpark kam. Beide Teams

begannen konzentriert. Trotz guter Ballpassagen im Mittelfeld hatten die

Abwehrreihen die Sache in Griff. So gab es in der Anfangsviertelstunde keine

Chancen, keine Aufreger. Ihren Spielrhythmus fanden zuerst die Gäste. Das

runde Leder zirkulierte gut in den Großsteinberger Reihen. Durch hohen

läuferischen Aufwand wurden Fehler in der Tresenwalder Defensive provoziert.

Ein Missverständnis zwischen Abwehrspieler und Torwart sah den

Großsteinberger Lickschat als lachenden Dritten. Aus knapp zehn Meter

Entfernung setzte er die Kugel an den Tresenwalder Pfosten (22.). Einen Heber

aus fast dreißig Meter Entfernung lenkte der Tresenwalder Hüter über den

Balken (25.). Ein Pass in die Nahtstelle der Tresenwalder Abwehrkette erreichte

Nitzsche. Der Torschuss gelang nicht optimal (33.). Wenig später wiederholte

sich die Situation. Diesmal fand der Heber von Nitzsche den Weg in die

Tresenwalder Tormaschen (35.). Die Führung der Gäste war verdient. Die

Einheimischen brauchten einige Zeit, um diesen erneuten Rückschlag zu

verdauen. Erst in den Schlussminuten der ersten Spielhälfte häuften sich Szenen

im Großsteinberger Strafraum. Trotz Massenbelagerung fand die Kugel den

Weg zu Klas. Aus Nahdistanz ließ er dem Hüter keine Chance. Nach über

zweihundert Minuten ohne eigenes Tor war mit dem 1:1 Ausgleich kurz vor

dem Pausentee der Bann gebrochen. Trainer Michael Hepner stellte zur Pause

um und brachte zwei frische Kräfte (Pfütze, Kögler). Das zeigte Wirkung. Die

bis dato gute Großsteinberger Abwehr geriet aus den Fugen. In guter

Schussposition zog halblinks Nguyen ab. Der Ball strich Zentimeter am

Dreiangel vorbei (46.). Pfüller wurde im Strafraum grenzwertig zu Fall gebracht

(47.). Tresenwald marschierte weiter. Freistoß Nguyen. Der Tresenwalder

Abwehrchef Kienitz tauchte im gegnerischen Strafraum auf und wuchtete die

Kugel per Kopf unhaltbar in die Herrlichkeit (51.). Die Partie war gedreht. Der

Tabellenzweite wusch nach. Nach gutem Zuspiel von Pfüller übersprintete auf

der rechten Angriffsseite Kögler zwei Abwehrspieler und jagte die Kugel von

der Strafraumgrenze neben den linken Pfosten in die Tormaschen (54.). Ja das

war wieder Tresenwalder Fußball, der auch die Zuschauer begeisterte. Die Gäste

gaben aber nicht auf. Holletzek hielt im Fallen den Fuß hin. Aus Nahdistanz

ging der Ball doch deutlich über das Tor (57.).

Großsteinberg rannte weiter an. Sie trafen aber auf eine gut organisierte und

stabile Tresenwalder Defensive, die kaum Chancen zuließ. Schnelle

Gegenangriffe der Hausherren taten den Gästen weh. Da wurde doch einige

Male rustikal eingestiegen, um die agilen Tresenwalder Angreifer zu stoppen. In

einem kurzweiligen und gutklassigen Punktspiel fuhren die Tresenwalder

zurecht die ersten Siegpunkte in diesem Jahr ein. Die Heimbilanz bleibt damit

makellos: Zehn Spiele - zehn Siege - 36:6 Tore.

 

SVT spielte mit:

Fritzsch, Klas, Burchert (ab 46. Pfütze /ab 89. Schneider), Winter (ab 46. Kögler),

Schöps, Nguyen, Junghanns, Kienitz, Pfüller, Keller, Born

Torfolge:

0:1 Johannes Nitzsche (35.), 1:1 Thomas Klas (44.)

2:1 Manuel Kurt Kienitz (51.) 3:1 Christian Kögler (54.)

 

Schiedsrichter: Schönborn (Otterwischer SV)

 

Zuschauer: 70

Thomas Quauck


17. Spieltag Kreisoberliga

 

SV Naunhof 1920 - SV Tresenwald

 

Nach viel Leerlauf in den Anfangsminuten hatten die Naunhofer drei torgefährliche Szenen. Sie gingen verdient in Führung. Die Tresenwalder reagierten nur. Ihre Offensive blieb schwach. Gleiches Bild im zweiten Spielabschnitt. In einer mäßigen Partie legte Naunhof nach. Tresenwald blieb chancenlos.

 

Das Frühlingserwachen im Cladewald feierte der heimische SV Naunhof mit einem ungefährdeten 2:0 Heimsieg über den SV Tresenwald. Schönes Wetter und Spitzenfußball – das passt zusammen. Deshalb wollten über 150 Zuschauer das Topp-Spiel der Kreisoberliga SV Naunhof (Tabellendritter) gegen SV Tresenwald (Tabellenzweiter) beiwohnen. Respektvoll zurückhaltend starteten beide Teams in dieses wichtige Punktspiel. Über zehn Spielminuten dauerte die ereignislose Abtastphase. Als die Clade – Kicker einen schnellen Angriffszug über die rechte Außenbahn injizierten, erreichte die Flanke den einschussbereiten Weichert. Im letzten Moment kam ein rettender Tresenwalder Fuß, der zur Ecke klärte (13.). Die Heimelf machte das Spiel breit und versuchte über die schnellen Außenstürmer den Erfolg. Die Tresenwalder Abwehr wurde auseinandergezogen. Im Abwehrzentrum der Gäste gab es dadurch Räume. So kam der Naunhofer Minio von der Strafraumgrenze frei zum Schuss. Er jagte aber die Kugel deutlich über den Kasten (17.). Ein Angriffszug der Einheimischen ging über die linke Außenbahn. Die Flanke wurde abgewehrt. Der zweiten Ball wurde sofort von der rechten Strafraumgrenze in die Strafraummitte geflankt. Da stand sechs Meter frei vorm Tresenwaldtor Minio, der das runde Leder annahm und sicher in der rechten unteren Torecke versenkte. 1:0 Naunhof (30.). War das der Wachrüttler für die bisher biederen Tresenwalder? - Nein. Die Gäste reagierten nur und ließen im Offensivbereich jegliche Kreativität vermissen. Es blieb vieles nur Stückwerk. Tresenwalder Tormöglichkeiten gab es somit im ersten Spielabschnitt nicht. In einem durchwachsenen Spitzenspiel war die Clade-Elf die etwas bessere Mannschaft. Ihre 1:0 Halbzeitführung ging in Ordnung. Wer von den mitgereisten Tresenwalder Fans glaubte, die Hepner – Elf drückt nach der Pausenansprache den Schalter auf „Glorreiche Aufholjagd“, sah sich getäuscht. Die Partie verflachte. Naunhof legte wert auf eine sichere Defensive und schnelle Konter. Die Tresenwalder rannten sich ideenlos immer wieder fest. So fiel der nächste Treffer wie aus dem Nichts. Einen Naunhofer Freistoß zirkelte Weichert ins Tresenwalder Abwehrzentrum. In der Spielertraube am Strafstoßpunkt schraubte sich Gräwel am höchsten und schlenzte die Kugel per Kopf unhaltbar in die Tresenwalder Tormaschen zur vorentscheidenden 2:0 Führung (59.). Die konsternierten Tresenwalder sahen kurz darauf bei Kopfbällen nach zwei Naunhofer Ecken wieder nicht gut aus (63.). Der Gäste Coach Hepner stellte seine Elf um und verstärkte die Offensive. Aber der gute Wille allein reichte nicht. Den Tabellenzweiten fehlte es an diesem Tag am Spielverständnis und am Zug zum Tor. Torchancen konnte man nur erahnen, denn der finale Abschluss kam nicht zustande. Die Richter – Elf blieb in der Defensive Herr der Lage. Sie bekamen viel  Freiraum zu schnellen Gegenangriffen. Diese Überzahlangriffe wurden allesamt  mehr oder weniger kläglich vergeben. In den letzten dreißig Spielminuten  regierte der Krampf. Das sah nicht nach einem Spitzenspiel der Kreisoberliga  aus. Für die Clade-Kicker fällt das enttäuschende Schlussdrittel nicht ins  Gewicht. Sie waren die bessere Mannschaft und gewannen verdient.

 

Fazit: Der SV Naunhof hat sich für die 0:2 Hinspielniederlage im Sportpark 

Tresenwald rehabilitiert. Die Mannschaft bleibt Kandidat auf die Meisterkrone.

Der SV Tresenwald hat seine überragende spielerische Verfassung nicht mit ins 

neue Fußballjahr nehmen können. Zwei Auswärtsspiele – ein Punkt und kein 

Tor erzielt. Das ist zu wenig. So wird das nächste Punktspiel zu Hause gegen die 

TSV Großsteinberg richtungsweisend. 

 

SVT spielte mit:

Fritzsch, Junghanns, Klas, Pfüller, Nguyen (ab 64. Winter)  Hoang, Pfütze,

Duksch (ab 57. Pfütze), Kienitz, Burchert, Lochasz (ab 46. Keller)

Tore:

1:0 Minio (30min), 2:0 Manuel Gräwel (59min)

 

Schiedsrichter: Schlömann

Zuschauer: 153

Thomas Quauck


16. Spieltag

 

SV Tresenwald - SV Eintracht Sermuth 3 : 0 (1: 0)

 

Bei besten Platzbedingungen mitten im Dezember entwickelte sich im

Sportpark Tresenwald ein gutklassiges und spannendes Spitzenspiel.

Jede Mannschaft hatte ihre starken Spielphasen und Tormöglichkeiten.

Die Hepner - Elf traf. Die Sermuther vergaben inklusive Strafstoß alle ihre

Chancen. So feierten die Tresenwalder ihren verdienten Heimsieg.

 

Machern: Der SV Tresenwald bleibt auch über die Jahreswende in der

Erfolgsspur. In einem aufregenden Klassiker besiegten sie den SV Eintracht

Sermuth mit 3:0.

In den Anfangsminuten zeigten sich die wieder erstarkten Sermuther sehr

präsent. Ihr Freistoßspezialist Pannicke prüfte die Fäuste vom Tresenwalder

Hüter (5.). Wenig später reklamierten die Sermuther lautstark eine

angeschossene Hand. Der umsichtige Schiedsrichter Winkler gab keinen

Strafstoß. Im weiteren Spielverlauf hatte er noch über viele brenzlige

Situationen zu entscheiden. Eine ordentliche Spielleitung. Nach guten zehn

Spielminuten kamen die Hausherren dem Gästetor gefährlich nah. Auf der

linken Angriffsseite gut freigespielt, versuchte Nguyen einen Heber. Der Ball

landete auf dem Sermuther Tornetz (13.). Der agile Mannschaftskapitän Pfüller

sprintete über die rechte Angriffsseite auf und davon. Seine Eingaben konnte

aber Nguyen (18.) und Hoang (20.) nicht erfolgreich verwerten. Aus dem

Fußgelenk schlenzte der Sermuther Liedtke die Kugel von der Strafraumgrenze

Richtung Tresenwalder Tordreiangel. Wieder fand er seinen Meister im

Torhüter Fritzsch. Eine Glanztat (24.). Die Einheimischen erhöhten die

Schlagzahlen. Kögler und Schöps setzten mit ihren Dribblings der Gästeabwehr

zu. Bei einer Flanke von der linken Angriffsseite stieg Pfüller am höchsten und

köpfte die Kugel ins rechte Tordreiangel zur Führung (28.). Die Hepner - Elf

drängte auf das zweite Tor. Ein Heber fast von der Mittellinie überraschte den

Sermuther Hüter. Um wenige Zentimeter verfehlte er sein Ziel. Auch Hoang

besaß noch zwei gute Tormöglichkeiten. Fünf Minuten vorm Pausentee

inszenierte die Havenstein-Elf wieder gefährliche Angriffsszenen. Die

Tresenwalder Abwehr kam in Nöte. Beim Schussversuch wurde Pannicke im

Tresenwalder Strafraum von den Beinen geholt – Strafstoß. Die Sermuther

haben einen Albtraum. Das ist Tresenwalder Torhüter Fritzsch – der

Elfmeterkiller. Liedtke schoss und der überragende Fritzsch hielt in großer

Manier die Null für die Tresenwalder (43.). Mit einem Dribbling sorgte Pfüller

nach der Pause für Aufregung in der Gästeabwehr. Sein Schuss rutschte ihm

über den Senkel und ging neben das Tor (48.). Die Eintracht musste was tun. Sie

drängte den Tabellenzweiten in die eigene Hälfte. Etliche Ecken und Freistöße

sorgten für Unruhe im Tresenwaldstrafraum. Eidam war auf der linken Seite

durch. Er schob die Kugel am Hüter und am Tor vorbei (58.). Dann lief

Pannicke am Torwart vorbei und fiel theatralisch – kein Strafstoß (60.).

Kopfbälle von Sermuther Sturm fanden nicht ihr Ziel. Aus Nahdistanz jagten die

Gäste die Kugel an den Außnpfosten (67.). Die Tresenwalder überstanden die

kritische Phase. Schnelles Umkehrspiel machte den Sermuthern wiederum zu

schaffen. Eine Freistoßflanke von Nguyen köpfte Pfüller zur 2:0 Führung (66.).

Die Gäste waren sichtlich angeschlagen. Es gelang nicht mehr viel. Der

Fruststachel saß tief. Genau aus diesem Grund verabschiedete sich der

Sermuther Abwehrspieler mit der Ampelkarte vom Spielgeschehen (88.). Es

kam noch dicker für die Gäste. In der Nachspielzeit ging dem Sermuther Hüter

die Nerven durch. Mit dem sicher gehaltenen Ball in der Hand attackierte er den

Tresenwalder Angreifer mit Körpereinsatz. Der Schiedsrichter pfiff und gab den

Platzverweis für den Torwart. Da es ein Foul im Strafraum war, folgte die

logische Konsequenz – Strafstoß für Tresenwald. Schöps verwandelte zum 3:0

Endstand.

Mit diesem Sieg sind die Tresenwalder für einen Tag Tabellenführer. Die

einzigartige Heimbilanz - neun Heimspiele – neun Siege – 33:5 Tore - ist das

i - Tüpfelchen im zu Ende gehenden Fußballjahr 2013. Im neuen Jahr sind die

Hepner - Schützlinge weiterhin aktiv dabei beim Kampf um die Meisterkrone.

 

SVT mit:

Fritzsch, Klas, Burchert, Duksch (ab 75. Freudenthal), Schöps, Nguyen (ab 82, Winter), Junghanns, Kögler, Hoang, Kienitz, Pfüller (ab 89. Pfütze)

Torfolge:

1:0 / 2:0 Roy Pfüller (28. / 66.), 3:0 Dennis Schöps (90.FE)

 

Schiedsrichter: Winkler (Döbelner SC)

Zuschauer: 40

Thomas Quauck


15. Spieltag Kreisoberliga

 

SV Tresenwald - SV Regis-Breitingen 5:1 (2:0)

 

Winterliche Platzverhältnisse behinderten den Tresenwalder Spielfluss. Die

Überlegenheit mussten sich die Mannen von Trainer Michael Hepner

regelrecht erkämpfen. Mit zwei Doppelpacks kurz vor und nach der

Halbzeitpause zwangen sie die erfahrenen Regiser in die Knie. Obwohl die

Hausherren im Schlussdrittel zwei Akteure mehr auf dem Platz hatten,

blieb der erfolgreiche Fußball auf der Strecke.

 

Machern: Der SV Tresenwald bleibt in dieser Saison im heimischen

Sportpark unbesiegbar. Beim achten Heimspiel der Hepner - Schützlinge kam

die Mannschaft vom SV Regis-Breitingen mit einer 1:5 Niederlage unter die

Räder.

Für die Aktiven und Zuschauer waren die Rahmenbedingungen grenzwertig

unfreundlich. Der Platz war mehr oder weniger mit Schneematsch überzogen.

Ein eisiger Wind trieb immer wieder Schneeschauer vor sich her. Das runde

Leder machte was es wollte. Mal blieb die Kugel im Schneematsch hängen oder

ging nach dem Aufsetzen ab wie ein Kugelblitz. Das normaler Weise schnelle

Passspiel der Tresenwalder war zum Scheitern verurteilt. Die routinierten Gäste

spielten zweckmäßiger. Sie standen tief mit einer vielbeinigen Abwehr und mit

weiten Bällen nach Vorn entwickelten sie Torgefahr. Die größte Möglichkeit

besaß der Regiser Günther. Sein Heber von der Strafraumgrenze landete aber

auf dem Tornetz (8.). Die Einheimischen kamen in den ersten zwanzig

Spielminuten nicht in die Pötte. Die Defensive hatte mehr brenzlige Situationen

zu überstehen als ihnen lieb war. König Zufall triumphierte halt auf dem nassen

Geläuf. Nur der Tresenwalder Schöps sorgte mit einigen guten Distanzschüssen

für Torgefahr. Langsam nahm die Überlegenheit der Hepner Elf Gestalt an. Als

Hoang im vollen Tempo im gegnerischen Strafraum zum Ball lief, kollidierte er

mit dem zu spät heraus laufenden Hüter der Gäste. Der Zusammenprall hatte

eine Rudelbildung zur Folge. Ein Regiser Akteur benahm sich unsportlich und

kassierte den Platzverweis (40.). Das Überzahlspiel der Tresenwalder nahm

sofort Fahrt auf. Die jetzt konfuse Gästeabwehr wurde schwindelig gespielt. Mit

Toren aus Nahdistanz von Kienitz (44.) und Born (45.) schnürten die

Hausherren Sekunden vor dem Pausenpfiff noch einen Doppelpack.

Die Zuschauer staunten nicht schlecht, als die dezimierten Gäste die

Tresenwalder nach der Pause unter Druck setzten. Ein Freistoß vom Regiser

Wendt landete mit viel Schnitt und Windunterstützung in den Tresenwalder

Tormaschen (51.). Langsam erwachten die Einheimischen und setzten zum

nächsten Sturmlauf an. Einen Schuss von Schöps konnte der Gästehüter mit

einer Fußabwehr noch entschärfen. Dann zauberte das vietnamesische

Stürmerduo den nächsten Doppelpack. Erst zirkelte Hoang das runde Leder in

die lange Torecke (55.). Dann jagte Nguyen die Kugel unhaltbar in die

Tormaschen (57.).

Die Regiser haderten mit ihrer Fußballwelt. Aber das Schicksal nahm seinen

Lauf. Verletzt musste ihr Torhüter vom Platz (63.). Da der SV Regis –

Breitingen keinen Wechselspieler auf der Bank hatte, musste ein Feldspieler das

Torwartdress überstreifen. Jetzt besaßen die Tresenwalder zwei Spieler mehr auf

dem Fußballfeld. Sie kamen damit aber taktisch überhaupt nicht zurecht. Sie

rannten sich in der Regiser Abwehr immer wieder fest, sahen den freien

Mitspieler nicht und vergaben unkonzentriert noch etliche Tormöglichkeiten.

Der Tresenwalder Kapitän Pfüller sorgte wenigstens noch für einen Lichtblick.

Er nutzte einen Abwehrfehler, umkurvte den Hüter und schob sicher ein zum 5:1

(76.). Der Rest war Frieren. Am verdienten Sieg des Tabellenzweiten

Tresenwald gab es aber keine Zweifel.

 

SVT spielte mit:

Fischer, Klas, Born (ab 46. Gosch), Burchert (ab 75. Freudenthal), Schöps,

Nguyen, Junghanns, Klas, Kögler (ab 82. Menzel), Pfüller, Kienitz

Torfolge:

1:0 Manuel Kurt Kienitz (44.), 2:0 Toni Born (45.)

2:1 Alexander Wendt (50.), 3:1 Viet Hoang (55.)

4:1 Duc Duy Nguyen (57.), 5:1 Roy Pfüller (76.)

 

Schiedsrichter: Kießig

Zuschauer: 20

Thomas Quauck


14. Spieltag Kreisoberliga

 

SV Aufbau Waldheim - SV Tresenwald 0 : 0

 

Die Aufarbeitung der ersten Halbserie – das Punktspiel des 14.

Spieltages in Waldheim - endete für die Tresenwalder schlichtweg

enttäuschend. Nach hundertprozentigen Torchancen gewann die

Hepner - Elf 5:0. Das runde Leder fand aber nicht den Weg über die

Waldheimer Torlinie. So blieb das Punktspiel eine Nullnummer – für

die Tresenwalder zwei schmerzende, verschenkte Punkte

 

Waldheim: Der SV Tresenwald kam im ersten Pflichtspiel des neuen Jahres

nicht in die Gänge und musste sich in Waldheim mit einem 0:0 Unentschieden

zufrieden geben.

Gewohnt offensivfreudig startete der Tabellenzweite in die Partie. Hoang setzte

sich auf der rechten Angriffsseite durch. Er passte zu Pfüller. Sein Schuss wurde

im letzten Monment noch geblockt (3.). Beim anschließenden Eckball köpfte

Hoang die Kugel knapp neben den Pfosten (4.). Im weiteren Spielverlauf hatten

die Tresenwalder zwar mehr vom Spiel, aber es war Sand im Getriebe. Zu

langes Ballhalten, viele Fehlabspiele und fehlende Kreativität spielten den

Waldheimern in die Karten. Sie setzten ihren Kampfgeist dagegen und

neutralisierten das Spielgeschehen. Ein straffer Flachschuss von Pfüller knapp

neben den Pfosten war endlich wieder ein Lebenszeichen des Favoriten (25.).

Bei einem Freistoß von Nguyen verschätzte sich der Waldheimer Hüter. Mit den

Körper drückte der überraschte Kienitz die Kugel auf das Tor. Mit viel Glück

klärten zwei Waldheimer auf der Torlinie (30.). Dann versagte die Abseitsfalle

der Einheimischen. Keller lief allein auf den Waldheimer Hüter zu. Er wählte

den Scharfschuss und traf den Hüter statt das Tor (32.). Die Tresenwalder

erhöhten nach der Halbzeitansprache die Schlagzahlen. Hoang passte aus dem

Mittelfeld zum frei einlaufenden Pfüller. Gefühlvoll lupfte er das runde Leder

über den Hüter. Zum Tresenwalder Pech setzte der Ball auf den Querbalken auf

(49.). Mit der Null im Rücken blieb der Aufsteiger hoch motiviert und kämpfte

und verteidigte mit der „zweiten Luft“. Bei den Tresenwalder merkte man, dass

zwei offensivstarke Stammkräfte (Schöps, Kögler) fehlten. Die

Angriffsdynamik ließ zu wünschen übrig. Trotzdem gab es weiterhin beste

Tresenwalder Tormöglichkeiten. Nach Ecke köpfte Hoang den Ball wieder nur

Zentimeter am Tor vorbei (75.). Dann düpierte er seine Gegenspieler und kam

Höhe Strafstoßpunkt frei zum Torschuss. Aber er traf die Kugel nicht richtig. So

wurde es nur ein haltbares Schüsschen (79.). Pfüller drang auf der linken

Angriffsseite in den Strafraum ein. Auf der Grundlinie wurde er vom

Waldheimer Verteidiger ungestüm zu Boden gerissen. Strafstoß Tresenwald –

jetzt das Siegtor? Der erfahrene Spielmacher Keller lief an und schickte das

Leder neben den linken Pfosten (81.). Der glücklose enttäuschende

Fußballnachmittag nahm seinen Lauf.

Obwohl die Gäste die letzten zehn Spielminuten in Überzahl spielten

(Ampelkarte Waldheim), war die Verkrampfung unübersehbar. Es fehlte als

Höhepunkt der Traurigkeit noch ein Waldheimer Tor in den Schlusssekunden.

Dazu war der Aufsteiger aber in der Offensive zu schwach. An der

Strafraumgrenze waren sie mit ihrem Latein am Ende. So besaßen sie nicht eine

klare Tormöglichkeit in den neunzig Spielminuten. Das war aber kein Trost für

die Tresenwalder. Mit gesenkten Köpfen verließen sie den Waldheimer

Fußballplatz. Jedem war klar: Zwei Punkte wurden im Kampf um die

Meisterschaft leichtfertig dahin geschenkt. Da macht auch die erfolgreiche Serie

von mittlerweile acht ungeschlagenen Punktspielen in Folge (6 Siege/ 2

Unentschieden) nicht glücklich.

 

SVT mit:

Fritzsch, Junghanns, Klas, Pfüller, Winter (ab 65. Menzel)

Nguyen, Hoang, Pfütze, Keller, Duksch, Kienitz

 

Schiedsrichter: Görke (SV Naunhof)

Zuschauer: 90

Thomas Quauck


13. Spieltag Kreisoberliga

 

SV Tresenwald - Roßweiner SV 8:1 (2:1)

 

Acht Lichtblicke zauberten die Tresenwalder an diesem trüben

Novembernachmittag den Roßweiner SV in die Tormaschen. Bis dies soweit

war, mussten die Mannen von Trainer Michael Hepner von einer

Leistungskrise im ersten Spielabschnitt gesunden. Nach katastrophalen

Anfangsminuten und einer schwachen ersten Halbzeit trugen sie sich mit

sechs Toren in gut zwanzig Minuten in die Rekordliste ein.

 

Der SV Tresenwald schrieb kuriose Fußballgeschichte. Nach

Rückstand gelang der Heimelf ein 8:1 Kantersieg gegen den Roßweiner SV.

Die Tresenwalder, in dieser Saison eigentlich bekannt für ein frühes

Führungstor, kamen mit sich und den trüben Novembergrau überhaupt nicht

zurecht. Die Zuschauer sahen eine völlig verunsicherte und kopflose Heimelf.

Nicht von ungefähr setzten die Roßweiner die ersten spielerischen Akzente. Sie

kombinierten sich locker durch die Abwehr der Tresenwalder. Mit dem ersten

Torschuss, ein Flachschuss von Wolf ins lange Toreck markierten sie den

Führungstreffer (10.). Das labile Tresenwalder Auftreten hielt an. Hätte da nicht

Hüter Fischer mit einer guten Fußabwehr den Knaller vom Roßweiner Brambor

entschärft, wäre das Tresenwalder Dilemma perfekt (14.). Endlich marschierte

Junghanns auf der linken Angriffsseite mutig in den gegnerischen Strafraum. Er

wurde unsanft von den Beinen geholt – Strafstoß. Kienitz verwandelte und

schaffte mit diesem ersten Tresenwalder Torschuss den glücklichen Ausgleich

(18.). In den folgenden Spielminuten sahen die frierenden Zuschauer ein

verteiltes Spiel mit offensivfreudigen Roßweinern. Der Tresenwalder Trainer

Michael Hepner reagierte auf die schwache Vorstellung und brachte von seiner

gut besetzten Wechselbank Hoang und Schöps in die Begegnung. In dieser

Phase nutzte Pfüller ein Blackout in der Gästeabwehr zur 2:1 Führung (32.).

Auch die Randdöbelner besaßen besonders durch Brambor noch gute

Tormöglichkeiten (36. / 39.). Für die Hausherren war die Halbzeitführung das

einzig Positive. Die Zuschauer stellten sich die Frage: „Waren die Gäste so stark

oder die Heimelf zu schwach?“ Eindrucksvoll gaben die Tresenwalder die

Antwort im zweiten Spielabschnitt. Vom Anstoß weg lief die Kugel zügig in

den Strafraum der Gäste. Gefühlvoll setzte Hoang das Streitobjekt am Hüter

vorbei in die Tormaschen zum 3:1 (46.). Die Roßweiner behielten ihre offensive

Grundhaltung bei und schlitterten in ihr Unheil. Jetzt hatten sie wirklich den

Tabellenzweiten vor sich, der wie entfesselt stürmte, kombinierte und traf. Nach

einem Angriffsfeuerwerk brachte Nguyen den dritten Nachschuss im Tor unter -

4:1 (50.). Mit guter Flugeinlage jagte Pfüller einen Flankenball aus Nahdistanz

in den Roßweiner Kasten – 5:1 (57.). Im Spielrausch ging es weiter. Eine mit

viel Schnitt geschlagene Ecke von Nguyen segelte an Freund und Feind vorbei

direkt in die Tormaschen – 6:1(62.). Die Gäste wirkten hilflos und demoralisiert.

So schnürte Hoang mit sehenswerten Toren noch einen schnellen Doppelpack

-7:1 (63.) und 8:1 (68.). Sechs Tresenwalder Tore in genau zweiundzwanzig

Spielminuten – das sind Rekorde, an die man sich gern erinnert und die in die

Geschichtsbücher eingehen. Eigentlich besaßen die Tresenwalder noch

genügend Zeit für ein zweistelliges Ergebnis. Die Torchancen dafür waren

reichlich vorhanden. Verständlicher Weise war aber die letzte Konzentration

nicht mehr abrufbar. Die Roßweiner schindeten Zeit, wo es nur ging. Sie wollten

unbedingt den moralischen Tiefschlag der Zweistelligkeit vermeiden. Auch der

Schiedsrichter hatte ein Einsehen und pfiff überpünktlich ab.

 

SVT spielte mit:

Fischer, Klas, Born (ab 32. Schöps), Freudenthal (ab 30. Hoang), Keller,

Nguyen, Pfütze, Junghanns, Burchert (ab 75. Gosch), Pfüller, Kienitz

Torfolge:

0:1 Max Wolf, 1:1 Manuel Kurt Kienitz (18. Foulelfmeter),

2:1 / 5:1 Roy Pfüller (32./57.), 3:1 / 7:1 / 8:1 Viet Hoang (46./63./68.)

4:1 / 6:1 Duc Duy Nguyen (54./62.)

 

Schiedsrichter: Dippmann (VfL Hohenstein-E.)

Zuschauer: 40

Thomas Quauck

 


12. Spieltag Kreisoberliga

 

SV Blau-Weiß Bennewitz - SV Tresenwald 2:2 (1:0)

 

Die Spionageabteilung des HFC Colditz, an der Spitze der Erfolgstrainer Jens Höppner, beobachtete das Spiel. Am Ende dürfte er sich die Hände gerieben haben, büßte doch der ärgste Verfolger Tresenwald zwei Punkte ein. Und als er dann noch von der Naunhofer Niederlage erfuhr, wusste er, viel besser kann das Wochenende nicht laufen, wenn tags darauf (Sonntag/Ergebnis siehe, "Wo steht mein Verein") sein Team gegen Frohburg gewinnt. Der Bennewitzer Trainer Ronny Graul hatte für die vier zuletzt ausgetragenen Spiele die Marschroute ausgegeben, einen Punkt zu erobern. Er meinte: "Die Vorgaben, die ich meinen Schützlingen gab, erfüllten sie zu 100 Prozent, im Nachhinein ärgere ich mich, dass ich nicht drei Punkte forderte." Und die wären gegen den Tabellenzweiten angesichts der 2:0-Führung drin gewesen. Die erste Chance im Spiel hatte Linke, als er halblinks vorm SVT-Hüter Fritzsch auftauchte (17.) aber scheiterte. Mehr Glück hatte Neugebauer, als er eine Eingabe per Kopf zum Führungstreffer nutzte (28.). "Nachdem wir führten, hatte ich damit gerechnet, dass Tresenwalds Mannen auf den sofortigen Ausgleich drängen, doch so richtig gefährlich wurde es für uns nicht", so Graul. Und als in der 56. Minute nach Einwurf Linke den Ball im Strafraum annahm, parallel zur Torlinie kreuzte, wurde er von den Beinen geholt. Maik Dögnitz verwandelte den Strafstoß zum 2:0. "Wir sind eine junge Truppe, mit dem Ergebnis verwalten haben wir so unsere Probleme", schätzte der BW-Coach ein. Er ahnte wahrscheinlich, was kommen wird. Nicht das 3:0, auf das die BW-Mannen aus waren, fiel, sondern die Gäste schafften den 1:2-Anschluss. Vier Minuten später zeigte Roy Pfüller seine Schussqualitäten, als er trocken mit der Kieke den Ball unter die Latte zog (65.). Zeit für weitere Treffer war da: Klas, der anfangs in der Defensive spielte, wurde mit nach vorn beordert und hatte das 3:2 auf der Stirn - aber knapp vorbei. Die Bennewitzer hätten beim Alleingang von Linke den Dreier sichern können.

 

SVT spielte mit:

Fritzsch, Hentzschel, Junghanns, Winter, Born (51. Freudenthal)

Schöps, Klas, Hoang, Nguyen, Roy Pfüller, Kögler (51. Bernhard).

Torfolge:

1:0 Neugebauer (28.), 2:0 Maik Dögnitz (56. Strafstoß),

2:1 Hoang (61.), 2:2 Roy Pfüller (65.).

 

Schiedsrichter: Engelmann (Pegau)

Zuschauer 117

LVZ: Finke


11. Spieltag Kreisoberliga

 

SV Tresenwald - SV Blau-Weiß Deutzen 3:0 (3:0)

 

Tresenwalder verkürzen Abstand zum Tabellenführer Colditz.

Dreißigminütiger Powerfußball vom Feinsten zwang den unbekümmerten

Aufsteiger Blau Weiß Deutzen in die Knie. In der zweiten Halbzeit nahm

die Hepner – Elf das Tempo raus und vergab unkonzentriert noch beste

Torchancen. Die verunsicherten Gäste blieben harmlos.

 

Machern: Der SV Tresenwald wurde seiner Favoritenrolle gegen den

Aufsteiger SV Blau Weiß Deutzen gerecht und gewann verdient mit 3:0.

Die Hepner – Elf war gewarnt. Der Neuling in der Kreisoberliga spielte bisher

unbekümmert mit und verdiente sich den sechsten Tabellenplatz. So begannen

die Einheimischen eher verhalten aber konzentriert. Deutzen zeigte einen

leichten offensiven Trend. Die Anfangsviertelstunde wurde zur Abtastphase.

Dann zog die Heimelf das Tempo an. Die Offensivkräfte Schöps, Pfüller und

Kögler zeigten auf Grund deutlicher Schnelligkeitsvorteile ihren Gegenspielern

immer öfter die Hacken. Die Gästeabwehr wurde löchrig gespielt. Einen

Freistoß von Keller konnte der Deutzener Hüter nicht sicher halten.

Tresenwalder setzten nach, aber bekamen den Ball nicht über die Torlinie (16.).

Dann gab es die dreifache Tormöglichkeit. Im gegnerischen Strafraum jagte

Schöps die Kugel auf das Tor. Bei diesem Schuss und beim Nachschuss stand

der Gästehüter im Weg. Den dritten Ball bekam Born auf die Schlappen. Sein

Schuss wurde im letzten Moment geblockt. (20.). Die Tormöglichkeiten häuften

sich. Einen Knaller von Schöps konnte der Hüter nur abklatschen. Hoang setzte

nach und wurde dabei von seinem Gegenspieler von den Beinen geholt.

Verwarnung für Deutzen und Foulstrafstoss für Tresenwald. Schöps

verwandelte sicher zur überfälligen 1:0 Führung (28.). Es ging weiter im

tempogeladenen Tresenwalder Angriffstakt. Die Zuschauer waren begeistert.

Keller vernaschte zwei Abwehrspieler an der Strafraumgrenze und passte quer

zum freien Klas. Aus zehn Meter Torentfernung traf er das Runde nicht richtig.

Das seitlich weg rollende Arbeitsgerät ersprintete Pfüller und ballerte es in die

Tormaschen zum 2:0 (40.). Die Hausherren gaben weiter Gas. Die Deutzener

Abwehr zeigte Auflösungserscheinungen. Sie bekamen das Leder nicht weg.

Der agile Kögler schnappte sich die Kugel, zog am Gegenspieler vorbei und

hämmerte aus vierzehn Meter Entfernung unhaltbar ein (43.). Für die schwindlig

gespielten Deutzener war der Halbzeitpfiff die Erlösung aus dem Abwehrchaos.

Sehr zurückhaltend begannen die Einheimischen die zweite Halbzeit. Das

Tempo wurde raus genommen. Spielkontrolle war angesagt. Einige schnelle

Gegenangriffe sollten es richten. Die Blau Weißen bekamen zu viel Freiraum.

Das roch schon nach Betteln um ein Gegentor. Im Großen und Ganzen blieben

die verunsicherten Gäste harmlos. Der Tresenwalder Hüter Fritzsch musste im

ersten Spielabschnitt mit einer guten Faustabwehr den Torschuss verhindern

(17.). Dann durfte er sich in Hälfte Zwei noch einmal richtig lang machen, um

den Ball um den Pfosten lenken (63.). Mit etwas mehr Konzentration hätten die

Hausherren noch ein, zwei Tore nachlegen können. So blieb es bis zum

Schlusspfiff beim ungefährdeten 3:0 Erfolg, den dritten Punktspielsieg in Folge.

 

SVT spielte mit:

Fritzsch, Klas, Born, Hentzschel (ab 84. Strehle), Hoang, Keller, Schöps (ab 90. Nguyen), Pfüller, Kienitz (ab 68. Freudenthal), Bernhard, Kögler

Torfolge:

1:0 Dennis Schöps (28. Foulelfmeter), 2:0 Roy Pfüller (40.)

3:0 Christian Kögler (43.)

 

Schiedsrichter: Engelmann (SV Auligk)

 

Zuschauer: 65

Thomas Quauck


10. Spieltag Kreisoberliga

 

TSV Burkartshain - SV Tresenwald 1:5 (0:3)

 

Das Verfolgerduell zwischen der Heimelf (4.) und den Tresenwaldern (2.) endete unerwartet hoch. Um es vorweg zu nehmen, der Sieg war hochverdient für die Gäste. Im fünften Kreisoberliga-Pflichtspiel beider gab es den ersten Sieg für Tresenwald. Das Spiel fand bei besten äußeren Bedingungen vor über reichlich 100 Zuschauern statt. Von Beginn an spielten beide Vertretungen auf Augenhöhe schnell nach vorn. Doch bald zeigte sich, dass die Defensive des TSV keinen Zugriff auf die Offensive der SVT-Mannen bekam. Schöps eröffnete den Torreigen mit Schuss ins lange Eck (12.). Als er abzog, wurde er nicht gestört und ließ Schülert keine Abwehrmöglichkeit. Noch war genügend Zeit, die passende Antwort zu geben. Doch weit gefehlt: Die lethargische Spielweise des Gastgebers setzte sich fort, Nguyen wurde erst im Strafraum von den Beinen geholt. Schöps verwandelte vom Punkt eiskalt (2:0 SVT, 20.). Wer nun dachte, Burkartshain findet ins Spiel, sah sich getäuscht. Nach nicht einmal einer halben Stunde schlug es im TSV-Tor erneut ein (28.). Roy Pfüller setzte sich gegen einen Burkartshainer durch und zog scharf ab. Schülert bekam zwar noch die Hände an den Ball, konnte ihn aber nicht festhalten, das Streitobjekt rollte zum 3:0 aus Sicht der Gäste ins Tor. Es folgte die erste Chance der Gastgeber. Reiche setzte sich geschickt durch, traf aber die SVT-Kiste nicht. Doch am Spielverlauf änderte sich nichts. Pfüller und Co. zeigten ein schnelles Umkehrspiel und waren in allen Belangen überlegen. So ein deutlicher Spielverlauf war nicht zu erwarten. Sovea-Wolf setzte mit einem Schuss noch eine Duftmarke der Heimelf, zielte aber genau auf den Hüter. Nichtsdestotrotz versuchte Burkartshain, im zweiten Abschnitt das Resultat freundlicher zu gestalten. Doch es kam anders: Schöps erzielte das vierte Gästetor, als er wieder mutterseelenallein war. Spätestens jetzt waren die Messen gesungen. Dem Spiel des TSV fehlte eine ordnende Hand. Gerade in schwierigen Situationen ist der verletzte Lichtenberger nicht zu ersetzen. Nguyen hatte das 5:0 auf dem Fuß, vergab aber kläglich. Burkartshain versuchte, aus der Situation noch das Beste zu machen. Doch beim Freistoß Hantke krachte der Ball nur an den Querbalken (67.). Angesichts des Spielstandes brachte TSV-Coach Steffen Teichmann drei Wechselspieler. Insbesondere der Ex-Tresenwalder Mikusch brachte mehr Schwung ins Spiel. Er bereitete das Ehrentor vor. Der wenig beschäftigte Fritzsch im Gästetor hielt großartig, gegen den Kopfball von Metzner war er machtlos (76.). Doch Pfüller, der seinen Gegenspieler und Torwart austanzte, stellte den alten Abstand wieder her. Fünf Heimgegentore kassierte Burkartshain zur Kreisoberligapremiere gegen Frohburg. Da aber war es so, dass der TSV auch fünfmal (5:5) traf. Fazit: Für den TSV wachsen die Bäume nicht in den Himmel. Diese Niederlage ist kein Beinbruch, schon nächste Woche werden wieder drei Punkte vergeben. War es ein Dämpfer zur rechten Zeit? Tresenwald spielt in dieser Verfassung um den Meistertitel mit.

 

SVT spielte mit:

Fritzsch, Hentzschel, Junghanns (71. Bernhard), Keller, Born (83. Hoang), Schöps,

Klas, Nguyen (64. Strehle), Roy Pfüller, Kienitz, Kögler. 
Torfolge:

0:1, 0:2 Schöps (12., 20. Strafstoß), 0:3 Roy Pfüller (28.), 0:4 Schöps (51.),

1:4 Metzner (76.), 1:5 Roy Pfüller (81.).

LVZ


9. Spieltag Kreisoberliga

 

SV Tresenwald - FSV Alemannia Geithain 2:1 (1:1)


Auf der frühen Führung schienen sich die Tresenwalder auszuruhen.
Schlechtes Zweikampfverhalten und fehlende Übersicht im Mittelfeld
begünstigten die Überlegenheit und den Ausgleich der Geithainer. Eine
arrangierte Heimelf erspielte sich im zweiten Abschnitt wieder viele
Tormöglichkeiten. Am Ende zählt aber nur der Sieg und den hat sich die
Hepner – Elf verdient.

Machern: Die Lichtblicke in der nicht überzeugenden Tresenwalder
Spielweise haben für einen knappen 2:1 Heimsieg gegen den Vizemeister der
vergangenen Saison Alemannia Geithain ausgereicht.
Zum wiederholtem Male gelang den Tresenwaldern im aktuellen
Punktspielbetrieb das frühe Führungstor. Die Flanke von der rechten
Angriffsseite erreichte Klas zentral im gegnerischen Strafraum. Der
Kopfballspezialist stand richtig, sprang richtig und köpfte erfolgreich zur 1:0
Führung ein (2.). Danach ereilte ein unerklärbarer dreißigminütiger
Leistungsabfall die Hepner – Elf. Die Alemannen erspielten sich leichtfüßig
deutliche Feldvorteile. Fischer im Tresenwalder Tor faustete den ersten
Geithainer Warnschuss zur Ecke (8.). Mehrmals wurde die Tresenwalder
Abwehr ausgespielt oder überflankt. Den Gästen fehlte es aber im Abschluss an
Genauigkeit. Statt offensiver Entlastung häuften sich die Ballverluste im
Mittelfeld der Heimelf. Mit Ansage ließ der Ausgleich auch nicht lange auf sich
warten. Das runde Leder wurde an der Mittellinie hergeschenkt. Es folgte ein
sofortiger Geithainer Pass in die Tiefe. Der Alemanne Winkler starte im
richtigen Moment umkurvte den Hüter und schob zum Ausgleich ein (27.).
Etwas Glück brauchten dann die Hausherren schon , um den möglichen
Rückstand zu entgehen. Mit einem Volleyschuss Richtung Geithainer Tor
meldeten sich die Tresenwalder wieder zurück ins Spiel (35.). Kögler bekam
den Ball in die Schnittstelle der Abwehr gespielt. Im letzten Moment wurde er
wenige Meter vorm Tor noch vom Ball getrennt (37.). Einen Distanzschuss
musste der Geithainer Hüter prallen lassen. Nguyen schaltete am schnellsten und
schob ein. Obwohl eigentlich kein Abseits erkennbar war, kam die Abseitsfahne
(44.).
Arrangierter kamen die Tresenwalder von der Pausenansprache. Vorerst
neutralisierten sich die Teams. Eine schwache, verkrampfte Viertelstunde
mussten sich die Zuschauer ansehen. Den Gästen ging etwas die Puste aus.
Immer öfter unterbanden sie die Tresenwalder Angriffsaktion mit unlauteren
Mitteln. Schöps entwischte vier-,fünfmal seinen Gegenspielern und verschaffte
sich beste Schusschancen von der Strafraumgrenze. Ein Tor gelang ihm nicht.
Pfüller lief mehrmals allein auf den Hüter zu. Ein Tor gelang ihm nicht. Nur gut
mit Nguyen haben die Tresenwalder einen Freistoßspezialisten. Gute zwanzig
Meter Torentfernung, in halb linker Positionen legte er sich den Ball zurecht.
Mit viel Schnitt zirkelte er das runde Leder über die Mauer ins linke Dreiangel
zur mittlerweile verdienten 2:1 Führung der Einheimischen (73.).
Wenig später überköpfte Schöps den Alemannen Hüter. Auf der Linie
bekommen die Gäste gerade noch Zugriff auf das Streitobjekt. Die
Spielentscheidung wurde in die Schlussminuten vertagt. Geithain versuchte sich
mehr oder weniger verzweifelt mit Fernschüssen. Diese und einige Standards
brachte die in diesem Spiel mehrfach umgestellte Tresenwaldabwehr nicht mehr
ernsthaft in Gefahr.
Es war kein berauschender Fußballnachmittag im Tresenwalder Sportpark. Aber
das Ergebnis stimmt. Es war ein wichtiger Sieg im Kampf um die Spitzenplätze
in der Kreisoberliga.


SVT spielte mit:

Fischer, Junghanns, , Klas, Born, Hentzschel (ab 74. Strehle) Schöps,

Pfüller (ab 88. Hoang), Kienitz, Winter (ab 46. Gosch), Nguyen, Kögler
Torfolge:

1:0 Thomas Klas (2.),1 : 1 Stefan Winkler (27.), 2:1 Duc Duy Nguyen (73.)


Schiedsrichter: Piknik (SV Laußig)
Zuschauer: 70

Thomas Quauck


8. Spieltag Kreisoberliga

 

HFC Colditz - SV Tresenwald 4:3 (2:2)


Schon nach neun Minuten durfte der HFC das erste Mal jubeln. Gutknecht verlängerte per Kopf auf Schindler, der Tresenwalds Torwart Fritzsch umkurvte und einschob. Die Freude währte nicht lange. Pfüller wurde zur Grundlinie geschickt, passte in die Mitte zu Hoang, der den Ball gegen die Laufrichtung von Bauch zum Ausgleich versenkte. Der HFC zeigte sich unbeeindruckt, erarbeitete sich einen Eckball, den Böttcher in den Strafraum schlug. Der Versuch zu klären, misslang Pfütze. Er bugsierte den Ball ins eigene Tor. Ein vermeintliches Handspiel von Klas führte nicht zum Elfmeterpfiff, ein 18-Meter-Schuss von Böttcher konnte Fritzsch entschärfen. Auf der anderen Seite trafen die Tresenwalder. Nach Freistoß aus dem Mittelfeld stieg Klas am höchsten und nutzte die Unstimmigkeiten in der HFC-Hintermannschaft zum erneuten Ausgleich. Für den HFC versuchte es Jahn vor der Halbzeit noch. Sein Linksschuss flog aber in die Arme von Torwart Fritzsch. Die zweite Halbzeit begann mit einem Aufreger, als Bauch Nguyen von den Beinen holte und der Elfmeterpfiff ausblieb. Auf der anderen Seite legte Schindler für Gutknecht ab - seinen Dropkick entschärfte Fritzsch. Beide Teams spielten auf Sieg. Eine Kopfballstafette landete auf dem Tornetz der Tresenwalder, auf der Gegenseite zeigte Pfüller seine Qualitäten, traf aber nur den Pfosten. Für den HFC hatte Schindler Mitte der zweiten Hälfte die Führung auf den Fuß (drüber). In der 80. machte er es besser und hämmerte einen Freistoß scharf ins untere Eck. Doch wieder zeigten die Macherner Moral und kamen zum Ausgleich, durch einen Freistoß, den Linksfuß Schöps filigran ins Eck zirkelte. Mit dem Unentschieden wollte sich kein Team zufrieden geben. Der HFC drückte, Tresenwald konterte. Pfüller setzte mit Traumpass Kögler in Szene, doch sein Abschluss war kläglich. Für den HFC scheiterte kurz vor Beginn der Nachspielzeit Oehme aus der Drehung. Als Schiedsrichter Gruhle die drei Minuten Nachspielzeit anzeigte, versuchte es der HFC noch einmal lang. René Antony sah den von rechts einlaufenden Böttcher, bediente ihn, und dieser schoss den Ball aus vollem Lauf zum 4:3 ins Tor, diesmal hatten die Gäste keine Zeit, um erneut auszugleichen.

 

SVT soielte mit:

Fritzsch, Junghanns, Winter, Keller, Schöps, Klas,

Hoang (43. Nguyen), Pfütze, Roy Pfüller, Kienitz, Kögler.

Torfolge:

1:0 Schindler (9.), 1:1 Hoang (13.), 2:1 Pfütze (14., Eigentor), 2:2 Klas (27.),

3:2 Schindler (80.), 3:3 Schöps (82.), 4:3 Böttcher (90.+1).

 

SR: Gruhle

LVZ Finke


7. Spieltag Kreisoberliga

 

SV Tresenwald - FSV Kitzscher 1 : 0 (1:0)

 

Mit der offensiven Ausrichtung spielte der FSV Kitzscher den
Tresenwaldern in die Karten. Nach der frühen Führung der Hepner - Elf
begann das kollektive Versagen im Auslassen hochkarätiger Torchancen.
Damit blieben die Gäste im Spiel. Mit zunehmender Spieldauer wuchs die
Spannung wie in einem guten Krimi an. Der Schlusspfiff besiegelte den
verdienten aber am seidenen Faden hängenden Sieg der Tresenwalder.

Machern: Nach neunzig spannenden Spielminuten verließen die Tresenwalder
mit einem knappen 1:0 Sieg gegen den FSV Kitzscher den Platz.
Nach der Gala (4:0 Sieg in Groitzsch) und der damit verbundenen
Tabellenführung sollte der nächste Heimsieg eingefahren werden. Trainer
Michael Hepner musste in der Mannschaftsaufstellung rotieren, da vier wichtige
Spieler nicht zur Verfügung standen. Die Gäste zeigten keinen Respekt und
wollten in der Offensive Zeichen setzen. Sie trafen aber auf eine gut organisierte
Tresenwaldabwehr. Beim ersten schnellen Gegenangriff der Heimelf kam Klas
frei zum Torschuss. Sein Flachschuss passte zur 1:0 Führung im langen Toreck
(10.).Die löchrige Defensive der Gäste war für die Hausherren ein gefundenes
Fressen. Eine Pfütze Flanke von der linken Angriffsseite verpasste unglücklich
Klas (12.). Den straffen Schuss von Schöps konnte der Hüter nur prallen lassen.
Pfüller setzte aber den Abpraller neben das leere Tor (15.). Ein Freistoß von
Keller wurde aus der Spielertraube heraus an den Pfosten der Gäste gelenkt
(25.). Allein gelassen am gegnerischen Strafraum bekam Klas den Ball nicht
unter Kontrolle (32.). Dann scheiterte Schöps zweimal am Kitzscher Torhüter
(36. /44.). Auch Pfüller verpasste noch eine gute Kopfballchance (41.).
Kitzscher mühte sich im Mittelfeld. Petzold und Arbeit waren die Antreiber. Sie
versuchten sich mit Fernschüssen. Aber nur ein einziger Schuss signalisierte
Torgefahr. Er ging einige Zentimeter neben das Tresenwaldtor (43.). Gleich
nach der Pause Aufregung im Strafraum der Heimelf. Eine Eingabe jagte der
Kitzscher Angreifer an den Querbalken. Zwei versuchte Nachschüsse blieben
kurz vor der Torlinie hängen (47.). Das war natürlich den Tresenwalder in die
Glieder gefahren. Sie beruhigten aber das Spiel wieder. Eine Viertelstunde sahen
die Zuschauer unaufgeregtes Ballgespiele. Dann setzten die Einheimischen mit
ihren schnellen Offensivaktionen wieder Akzente. Pfüller nutzte seinen
Freiraum. Statt einen Heber über den herausgelaufen Hüter zu riskieren, schoss
er über das Tor (65.). Nach Sprint auf der linken Angriffsseite passte Pfüller
uneigennützig zu Keller. Ungestört setzte er zum Entsetzen aller die Kugel aus
wenigen Metern neben das Tor (73.). Der gleiche Angriff wiederholte sich.
Diesmal scheiterte Menzel. Er schoss den Hüter an (75.). Es folgte die letzte
große Möglichkeit der Gäste. Arbeit kann der Tresenwaldabwehr entwischen.
Seinen straffen Schuss entschärfte Hüter Fischer durch exzellentes
Stellungsspiel (78.). Die Begegnung entwickelte sich zum aufregenden Krimi.
Trotz weiterer riesiger Möglichkeiten nach dem geschilderten Muster gelang
den Hausherren die Spielentscheidung nicht.
So sorgten Ecken und Freistöße von Kitzscher weiter für Unruhe. Ein zum
Beispiel abgefälschter Ball könnte ja kurz vor Ultimo noch im Tresenwaldtor
einschlagen. Den gab es tatsächlich. Beim Abwehrversuch rutschte Kienitz das
runde Leder über den Schlappen. Die Kugel landete auf dem eigenen Tor (83.).
Die Tresenwalder Defensive blieb aber Herr der Lage. Selbst verschuldet zitterte
sich die Hepner - Elf über die Ziellinie zum am Ende doch hoch verdienten 1:0
Heimsieg.


SVT spielte mit:

Fischer, Junghanns, Keller, Klas, Born (ab 65.Menzel), Pfütze,
Schöps (ab 84. Franz), Pfüller, Freudenthal, Kienitz, Bernhard
Torfolge:

1:0 Thomas Klas (10.)


Schiedsrichter: Engelmann (Germania Auligk)
Zuschauer: 45

Thomas Quauck


6. Spieltag Kreisoberliga

 

SV Groitzsch 1861 - SV Tresenwald 0 : 4 (0:2)

 
Die Tresenwalder machten alles richtig. Eine stabile Abwehr ließ dem
Gegner wenig Freiraum. Sie kontrollierten das Spielgeschehen und
nutzten ihre Tormöglichkeiten. In der 63. Spielminute netzten die
Gäste ihr viertes Tor ein. Danach gab es keine Zweifel mehr am
verdienten Sieg der Hepner - Schützlinge.

Im sechsten Punktspiel gelang den Tresenwaldern der fünfte Sieg.
In souveräner Manier gewannen sie beim SV Groitzsch mit 4:0.
In der vergangenen Saison gab es für die Tresenwalder im Städtchen Groitzsch
zwei Pleiten. Das Punktspiel verlor man durch eigene eklatante Schwächen mit
2:3. Aus dem Kreispokal verabschiedeten sich die Tresenwalder nach einer
blamablen Niederlage gegen die Groitzscher Zweite. Das war Schnee von
gestern, aber trotzdem eine Warnung für das aktuelle Punktspiel. Die neu
formierte Groitzscher Elf (acht Neuzugänge) sorgte beim 2:2 Unentschieden
vergangene Woche in Großsteinberg für Aufsehen. Die Hepner - Elf tat das
Richtige. Aus einer sicheren Abwehr kontrollierte sie das Spielgeschehen. Das
hatte zur Folge, dass vorerst zwischen den Strafräumen der Rasenplatz
festgetreten wurde. Aufreger gab es in der Anfangsviertelstunde keine. Dann
wurde der Tresenwalder Hoang auf der rechten Angriffsseite frei gespielt. Seine
Eingabe von der Grundlinie fand aber keinen Abnehmer. Im Gegenzug lief der
Groitzscher Baage ungestört durch das Mittelfeld. Sein straffer Fernschuss
zwang Fischer im Tresenwaldtor zu einer Flugparade. Er lenkte die Kugel um
den Pfosten. Fischer (Neuzugang vom FC Grimma A-Jugend) hielt für die
Tresenwalder sein erstes Punktspiel. Am Ende der Begegnung stand für ihn die
Null - ein gelungener Einstand.
Wenig später gab es Freistoß für die Gäste ca. 22 Meter Torentfernung. Hoang
lief an und traf die Kugel optimal. Leicht abgefälscht schlug das Geschoss
unhaltbar für den Groitzscher Hüter unter der Querlatte ein (17.). Mit dieser
Führung hatten die Tresenwalder das Spiel im Griff. Eine geschickte Ablage mit
Hacke an der Mittellinie bescherte Junghanns auf der rechten Seite freie Bahn
Richtung Groitzscher Tor. Er lief bis zur Grundlinie und flankte sauber zum
langen Pfosten. Der kopfballstarke Roy Pfüller flog zielsicher in die Eingabe
und steuerte den Ball per Kopf in die Tormaschen zur 2:0 Führung der
Tresenwalder (30.). Zu diesem Tor kann man nur sagen: „Das ist Fußball –
besser geht es nicht.“ Nach diesem Vorsprung legten die Gäste eine kleine
schöpferische Pause ein. Die Hausherren bekamen Oberwasser. Ihren
Eckstößen, Freistößen und Schussversuchen fehlte aber das Zielwasser.
Konzentriert kamen die Tresenwalder aus den Kabinen. Das Bemühen der
Groitzscher um den wichtigen Anschlusstreffer wurde im Keim erstickt. Die
Angriffsaktionen der Gäste nahmen an Gefährlichkeit zu. Den einschussbereiten
Klas wurde im letzten Moment der Ball vom Fußballschuh gespitzelt. Den
anschließenden Eckball brachte Nguyen gefährlich vors Tor. Kienitz lief ein und
drückte das Ding aus wenigen Metern volley in die Groitzscher Tormaschen
(60.) - die Vorentscheidung.
Einen Tresenwalder Freistoß von der rechten Seite in fast vierzig Meter
Torentfernung legte sich wiederum Nguyen zurecht. Seine Bananenflanke
erreichte den frei stehenden Klas. Er hatte keine Mühe das runde Leder per Kopf
unhaltbar in die Glücksseeligkeit zu setzen (63.). 4: 0 für Tresenwald – die
Entscheidung. Der Rest war Fußballalltag. Der Gastgeber mühte sich,
verstolperte aber seine wenigen Möglichkeiten. Die Tresenwalder Hoang,
Schöps und Pfüller vergaben gute Chancen zur Resultatserhöhung.
Am Ende war es ein überzeugender Tresenwalder Sieg. Damit nehmen die
Mannen von Trainer Michael Hepner nach den Samstagsspielen wieder
kurzzeitig den ersten Platz, den Platz an der Sonne ein.


SVT spielte mit:

Fischer, Junghanns, Klas, Born (ab 77. Bernhard), Pfüller, Schöps, Kögler

(ab 57. Nguyen), Hoang, Pfütze, Winter (ab 81. Hentzschel), Kienitz
Torfolge:

0:1 Viet Hoang (17.), 0:2 Roy Pfüller (30.),
0:3 Manuel Kurt Kienitz (60.) 0:4 Thomas Klas (63.)


Schiedsrichter: Kießig (Alemannia Geithain)
Zuschauer: 60

Thomas Quauck


5. Punktspiel

 

SV Tresenwald - ESV Lok Döbeln 2 : 0 (1 : 0)

 

Der SV Tresenwald Machern feierte am Sonnabend sein 15-jähriges Bestehen. Eine große Zuschauerkulisse bildete einen guten Rahmen. Die Anwesenden waren gespannt, ob Tresenwald - so wie Naunhof (9:0) - gegen Lok auch haushoch gewinnen wird. Der Beginn war verheißungsvoll. Wie im letzten Heimspiel begann die Partie mit einem schnellen Treffer. Als Roy Pfüller rechts außen angespielt wurde, zwei Mann austanzte und aus elf Metern ins rechte Dreiangel abzog, führte die Heimelf (1:0, 2.). Ein Torefestival schien bevorzustehen, aber die Rechnung ging nicht auf, Lok hatte etwas dagegen. Mit zehn Mann bildeten die Gäste ein Abwehrbollwerk, Tresenwald wählte oft ungeeignete Mittel. Durch die Mitte den Abwehrgürtel zu sprengen, gelang nicht. Hoang, Klas, Schöps und Co. hatten dennoch einige Möglichkeiten. Die Heimelf griff an, der Tabellenletzte rührte Beton - Mischungsverhältnis 1:3 - an. So dauerte es bis zur 84. Minute, ehe Schöps per Freistoß den Ball ins Lok-Tor zirkelte und so der Arbeitssieg zustande kam.

 

SVT spielte mit:

Fritzsch, Hentzschel (55. Pfütze), Junghanns, Keller, Lochasz (19. Born),

Schöps, Klas, Hoang, Nguyen (78. Menzel), Roy Pfüller, Kienitz
Torfolge:

1:0 Pfüller (2.), 2:0 Schöps (83.)


Schiedsrichter: Fritsch (Hohburger SV)

LVZ


4. Punktspiel

 

SV Tresenwald - BSV Einheit Frohburg 7 : 2 (3 : 1)

 
Tresenwalder Schützenfest mit der vierfachen Show des Viet Hoang.
Immer wenn die Einheimischen das Tempo anzogen und den Ball zum
schnellsten Mitspieler machten, war die Frohburger Defensive überfordert.
Die 3:1 Halbzeitführung der Hepner Elf entsprach den Spiel- und Chancenanteilen.
Gleich nach der Pause legten die Tresenwalder nach. In den
Schlussminuten schickten sie dann die völlig erschöpften Frohburger ins
Debakel.

Im vierten Punktspiel gelang den Tresenwaldern ein Kantersieg. Sie
fertigten den BSV Einheit Frohburg mit 7:2 ab.
Die Hausherren jubelten über einen Auftakt nach Maß. Die Post ging über die
linke Angriffsseite ab. Die unsortierte Abwehr der Gäste konnte die Eingabe
nicht verhindern. Hoang war zur Stelle und drückte die Kugel aus Nahdistanz
über die Torlinie (2.). Diese schnelle Führung brachte aber noch keine
Sicherheit im Tresenwalder Mannschaftsgefüge. Die neu formierte Abwehr
zeigte Abstimmungsprobleme. Der Freiraum der Gästeangreifer war
beängstigend. Zu allem Überfluss schossen sich die Tresenwalder beim
Abwehrversuch gegenseitig an. Der Ball prallte zum Frohburger Jacob. Dieser
hatte keine Mühe allein vor dem Tresenwalder Hüter den 1:1 Ausgleich zu
erzielen (11.). Die Offensivszenen der Einheimischen häuften sich. Kurz vor der
Strafraumgrenze wurde Pfüller von den Beinen geholt. Der folgende Freistoß
endete mit Handabwehr eines Frohburgers im eigenen Strafraum. Der
Strafstoßpfiff kam sofort. Schöps verwandelte sicher zum 2:1 (19.). Jetzt waren
die Tresenwalder in der Spur. Pfüller (22.), Schöps (24.) und Hoang (30.) hatten
weitere richtig gute Tormöglichkeiten. Diese Drei kombinierten sich blendend in
den gegnerischen Strafraum. Der freie Hoang versenkte das runde Leder mit
einen straffen Schuss aus vierzehn Meter Torentfernung (41.). Der
Minutenzeiger hatte nach der Pause noch keine volle Umdrehung, da schlenzte
Hoang die Kugel zentral von der Strafraumgrenze Richtung Frohburger Tor. Der
überraschte Hüter musste mit ansehen, wie der Ball knapp neben dem linken
Torpfosten ins Tor kullerte (46.). Der überragende Hoang setzte noch sein
viertes Schmankerl. Nach gutem Zuspiel düpierte er an der Strafraumgrenze
seine Gegenspieler und jagte die Kugel ansatzlos in die Glücksseligkeit zum
mittlerweile 5:1 (56.). Die Hepner – Schützlinge gönnten sich eine
Verschnaufpause. Die Gäste witterten Morgenluft. Ein Knaller aus 25 Meter
Entfernung vom Frohburger Wurzel krachte gegen den Tresenwalder Pfosten
(64.). Dann nahmen die Tresenwalder eine Flanke nicht ernst. Unbedrängt
köpfte der Frohburger Jacob die Gäste zum zweiten Tor (68.). In der
Schlussviertelstunde waren die Kräfte der Frohburger aufgebraucht. Pfüller
scheiterte am Hüter (77.). Schneider traf nur den Pfosten (79.). Dann legte sich
der eingewechselte Nguyen den Ball zum Freistoß zurecht. Aus gut zwanzig
Meter Torentfernung in halb linker Position zirkelte er das Ding in die rechte
untere Torecke – 6:2 (82.).
Den Schlusspunkt setzte der diesmal als Innenverteidiger agierende Klas. Im
richtigen Moment tauchte er im gegnerischen Strafraum auf und versenkte das
runde Leder per Aufsetzerkopfball im Frohburger Kasten (85.). Der
Schiedsrichter hatte ein Einsehen. Er Pfiff im Sinne der entkräfteten Frohburger
pünktlich ab. Mit diesem Sieg etablieren sich die Tresenwalder im Spitzenfeld.


SVT spielte mit:

Fritzsch, Junghanns, Keller, Klas, Born, Hentzschel, Kögler, Schöps (ab 76. Schneider),

Hoang (ab 65. Nguyen), Pfüller, Freudenthal (ab 55. Gosch)
Torfolge:

1:0 / 3:1 / 4:1 / 5:1 Viet Hoang (2./41./46./56.)
1:1 / 5:2 Philipp Jacob (11./68.), 2:1 Dennis Schöps (19.HE)
6:2 Duc Duy Nguyen (82.), 7:2 Thomas Klas (85.)


Schiedsrichter: Heinze (GW Großbothen)
Zuschauer: 50

Thomas Quauck


3. Punktspiel

 

TSV Großsteinberg - SV Tresenwald 4 : 3 (2 : 2)

 

In der Vorsaison fielen in den beiden Begegnungen zwischen Großsteinberg und Tresenwald 14 Tore, im Hinspiel 2013/14 immerhin sieben. Zunächst parierte TSV-Schlussmann Voigt einen Schuss von Nguyen. Beim Kampf um den Ball stießen Knaubel und ein Tresenwalder zusammen - Elfmeter Tresenwald. Schöps verwandelte souverän zur Führung. Unmittelbar nach dem Anstoß scheiterte Marcel Erfurth nach Ecke per Kopfball - SV-Torhüter Fritzsch war zur Stelle. Nun wurde Großsteinberg aktiver. Im Mittelfeld schaltete Schmidt nach Balleroberung schnell um - bediente Marcel Erfurth auf außen. In seine Flanke lief Friedrich, dessen Versuch geblockt wurde. Der Nachschuss von Jan Erfurth saß - 1:1 (15.). Nach Flügellauf verzog Roy Pfüller knapp. Beim zweiten Versuch passte er in die Mitte, doch Hoangs Schuss ging über das Gehäuse. Wenig später wurde ein sicherer Ball in der TSV-Abwehr durch eine Unstimmigkeit wieder freigegeben. Voigt kam zu spät und holte den SVT-Angreifer von den Beinen. Erneut zeigte der Schiri auf den Punkt - wieder verwandelte Schöps (27.). Wenig später flog eine TSV-Flanke in den Strafraum. Marcel Erfurth schraubte sich hoch und verlängerte per Kopf zum Ausgleich - 2:2 (30.).
Die zweite Hälfte war nur wenige Minuten alt, als eine Flanke von den Gästen zur Ecke geklärt werden musste. Der Eckball wurde von Weber auf den einlaufenden Friedrich geschlagen. Dessen Kopfstoß schlug zum 3:2 für Großsteinberg ein. Nach einer Chance für Nitzsche aus Nahdistanz folgte eine Freistoßmöglichkeit für Großsteinberg. Die zu kurze Kopfballabwehr landete bei Schmidt. Beim Volleyschuss krachte der Ball unhaltbar ins Gästetor zur 4:2-Führung. Zu allem Überfluss dezimierte sich Tresenwald durch wiederholtes Foulspiel. Die Gäste werden sich an die erfolgreiche Aufholjagd (aus 1:4 noch 4:4) aus dem Vorjahr erinnert haben, denn sie setzten alles auf eine Karte. Und als Marcel Erfurth 20 Minuten vor Schluss nach Ampelkarte vom Platz musste, war zahlenmäßig der Ausgleich hergestellt. Für Aufregung sorgte eine Aktion im TSV-Strafraum. Roy Pfüller war zu Fall gekommen, doch dieses Mal gab es nur Eckball. Erst in der letzten Minute wurde es für die Gastgeber noch einmal gefährlich. Ein gefühlvoller Schlenzer durch Hoang landete auf dem TSV-Gehäuse. Den ins Feld springenden Ball versenkte Kienitz zum 3:4.

 

SVT spielte mit:

Fritzsch, Junghanns, Freudental, Gosch (52. Born), Schöps, Hoang,

Duksch (57. GR), Nguyen, Roy Pfüller, Kienitz, Christian Kögler.
Torfolge:

0:1 Schöps (9. Strafstoß), 1:1 Jan Erfurth (15.), 1:2 Schöps (27. Strafstoß),

2:2 Marcel Erfurth (30.), 3:2 Friedrich (51.), 4:2 Schmidt (56.), 4:3 Kienitz (90.)


Schiedsrichter: Gröbel

LVZ Finke


2. Punktspiel

 

SV Tresenwald - SV Naunhof 1920 2 : 0 (1: 0)

 

Nach dem 2:1 Auswärtssieg beim Meisterschaftsanwärter Eintracht
Sermuth setzten die Tresenwalder den nächsten Paukenschlag. Gegen den
selbst ernannten Meisterschaftsfavoriten SV Naunhof gelang ein verdienter
2:0 Sieg. In einer überlegen geführten ersten Spielhälfte nutzen die
Tresenwalder viele klare Tormöglichkeiten nicht. Die knappe Führung hing
somit im zweiten Spielabschnitt am seidenen Faden. Als das 2:0 fiel, waren
die Messen gelesen.

Das Spitzenduell des aufstrebenden SV Tresenwald gegen
Bezirksligaabsteiger SV Naunhof endete mit einem verdienten 2:0 Heimsieg der
Hepner – Schützlinge.
Das letzte Muldentalderby zwischen diesen beiden Teams gab es im Mai 2008
auf Bezirksligaebene. Damals gewannen die Naunhofer mit 1:0. Die
Tresenwalder stiegen in die Bezirksklasse ab. Immerhin standen noch drei
Tresenwalder Akteure von damals in der heutigen Startelf. Es waren Roy
Pfüller, Mario Keller und Lars Lochasz. Sie gehörten bei dieser Neuauflage zu
den Antreibern in einer starken Tresenwalder Elf.
Nach einer kurzen Abtastphase dominierten die Einheimischen das Geschehen.
Respektvoll verstärkten die Naunhofer ihre Defensive. Sie konnten trotzdem
beste Möglichkeiten der Hausherren nicht verhindern. Aus dem Fußgelenk zog
Schöps in halblinker Position im gegnerischen Strafraum ab. Der Ball klatschte
ans Lattenkreuz. Von dort fand das runde Leder den Weg zu Keller. Aus zehn
Meter schoss er freistehend ab. Er fand seinen Meister im Naunhofer Hüter
Martin Gräwel (7.). Ein Solo von Hoang – Gräwel lenkte den Ball um den
Pfosten (10.). Ein Kopfball von Pfüller ging über das Tor (15.). Dann vergeigte
Schöps eine riesige Kopfballchance (18.). Als Kögler sich auf der rechten
Außenbahn durchsetzte, kam seine Eingabe genau auf Hoang. Aus Nahdistanz
scheiterte er wieder am besten Naunhofer, dem Torhüter (23.). Die Gästeabwehr
wankte. In ein ungenaues Querspiel an der eigenen Strafraumgrenze sprintete
der Tresenwader Kögler. Er ließ den Naunhofer Keeper diesmal nicht die Spur
einer Chance und vollendete zum überfälligen 1:0 für der Hepner Elf (30.). Eine
einzige gute Möglichkeit besaßen die Naunhofer im ersten Abschnitt. Nach
einer Flanke kam Müller frei zum Kopfball. Das runde Leder rutschte ihm aber
über den Scheitel und ging neben das Tor (37.).
Die Mannen von der Clade kamen mit dem Willen aus der Kabine, dem Spiel
eine Wende zu geben. Sie störten energisch und erhöhten den Körpereinsatz.
Die Tresenwalder konnten das hohe Tempo der ersten Spielhälfte nicht halten.
Die Folge war die Neutralisation zwischen den Strafräumen mit wenigen
Torraumszenen. Plötzlich lebte die festgefahrene Partie wieder auf. Der schon
mehrfach ermahnte Naunhofer Große schlug nach Ballverlust im sorglosen
Mittelfeld nach. Die logische Konsequenz Platzverweis. In Unterzahl bekam der
Bezirksligaabsteiger sogar noch eine Tormöglichkeit. Als ein Freistoß in den
Tresenwalder Strafraum segelte, war kollektives Schlafen angesagt. Aus zehn
Meter Torentfernung hatte Kurth die gesamte Torbreite ungestört zur Auswahl.
Er setzte aber die Kugel deutlich neben den Pfosten (72.). Die wachgerüttelten
Tresenwalder legten wieder eine Schippe drauf. Sie kontrollierten das
Spielgeschehen und setzten den Gästen mit schnellen Konterangriffen zu. Nach
einem guten Paß aus dem Mittelfeld löste sich der wieselflinke Nguyen auf der
linke Angriffsseite. An der Strafraumgrenze passte er quer zu Hoang. Völlig frei
hatte er die Ruhe und Übersicht sicher einzunetzen (81.). Die Naunhofer waren
im Mark getroffen. Ihre Gegenwehr erlahmte. Die Schlussminuten gehörten den
Tresenwaldern. Der zweite Saisonsieg am zweiten Spieltag war perfekt.
Nach den Sonnabendspielen befindet sich der SV Tresenwald zumindest
kurzzeitig auf dem Platz an der Sonne in der Kreisoberliga. Seit dem Abstieg
aus der Bezirksliga 2008 stand die Tresenwalder Mannschaft in der
Bezirkklasse/Kreisoberliga noch nie auf Platz Eins. Ein freudiges Ereignis –
eine Randnotiz einer noch langen Saison.


SVT spielte mit:

Kienitz, Winter, Junghanns, Keller, Lochasz (ab 55. Duksch),
Schöps (ab 76. Nguyen), Hoang (ab 90. Schneider)
Pfüller, Freudenthal, Kögler, Hentzschel,
Torfolge:

1:0 Christian Kögler (30.), 2:0 Viet Hoang (81.)


Schiedsrichter: Walter (BC Hartha)
Zuschauer: 85

Thomas Quauck


1. Spieltag

 

Eintracht Sermuth - SV Tresenwald (0:0) 1:2

 

Zum Saisonauftakt gewinnen die Gäste des SV Tresenwald in Sermuth durch zwei Tore in der Endphase mit 2:1. Dabei bestimmten die Gastgeber über weite Strecken das Spiel, nutzten ihre zahlreichen Torgelegenheiten aber nicht konsequent.
Nach einer Abtastphase übernahmen die Einheimischen den Spielrhythmus und erarbeiteten sich einige gute Angriffe. Zweimal kam Paffrath im Strafraum nicht zum Abschluss. Nach Eckbällen boten sich Sturm Möglichkeiten, die ungenutzt blieben. Nach 24 Minuten legt Paffrath den Ball geschickt für Martin auf, doch auch sein Schuss ging über das Tor. Die Gäste spielten aus einer verstärkten Abwehr und warteten auf Fehler der Sermuther. Im ersten Abschnitt kamen sie nur zu zwei torgefährlichen Aktionen. Ein Fernschuss und ein Freistoß von Schöps sorgten für Unruhe in der Gastgeberabwehr. Nachdem das Spiel vor der Pause etwas ruhiger ablief, kamen die Gastgeber doch noch zu einer großen Möglichkeit zur Führung, einem Strafstoß. Paffrath wurde nach Zuspiel von Martin im Strafraum von den Beinen geholt. Schweineberg trat an und scheiterte an Fritzsch im Tresenwalder Tor.
Nach der Pause hatte Martin auf Sermuther Seite in der 53. Minute die nächste Möglichkeit. In der 56. gingen die Gastgeber mit Unterstützung der Gäste in Führung. Eine Eingabe von Golinski drückt Freudenthal beim Abwehrversuch ins eigene Tor. Danach öffneten die Gäste ihr Spiel mehr nach vorn und hatten in der 70. eine große Tormöglichkeit. Doch Rempel konnte gegen den allein auf ihn zulaufenden Tresenwalder zur Ecke klären. Die Sermuther nutzten die sich nun bietenden Räume nicht zur Vorentscheidung. Pannike scheiterte mit aussichtsreichen Versuchen an der Torlatte oder am gut haltenden Fritzsch. So nahm das Spiel seinen Lauf. In der 81. glichen die Gäste durch ein Eigentor durch Sturm aus. Vorausgegangen war ein Missverständnis zwischen ihm und seinem Torhüter. Der hatte mit seinem Rettungsversuch kein Glück, der Ball hatte die Torlinie schon überschritten. Wenige Minuten später nutzte Hoang eine Freistoßeingabe aus kurzer Entfernung mit seinem Kopf zum Siegtreffer. Die Sermuther Versuche in der noch verbleibenden Zeit brachten nichts mehr ein. Am Ende jubelten die Gäste, nachdenkliche Gastgeber versuchten die Niederlage zu verarbeiten.

 

SVT spielte mit:

Fritzsch, Junghanns, Pfütze, Freudenthal, Keller,

Lochasz (85. Duksch), Schneider (57. Nguyen),

Schöps (89. Born), Hoang, Pfüller, Kienitz
Torfolge:

1:0 Freudenthal (56. Eigentor), 1:1 Sturm (81. Eigentor), 1:2 Hoang (84.)

LVZ


Rückblick Saison 2012/2013

Auswärtsfluch wird vertrieben

 

Fußball-Kreisoberliga: In der Saison 2012/13 kommt der SV Tresenwald auch einstellig ins Ziel

 

Machern. In die zweite Kreisoberligasaison starteten die Tresenwalder Fußballherren mit gemischten Gefühlen. Insgesamt zehn Akteure verließen im Laufe beziehungsweise zu Ende der vorhergehenden Saison 2011/12 den SV Tresenwald. Darunter befanden sich sieben Leistungsträger und auch der langjährige Trainer Thomas Richter. Ein Glücksfall für den Tresenwaldfußball trat ein. Michael Hepner kehrte vom SV Naunhof zurück. Er übernahm die schwere Bürde des Traineramtes und führte die neuformierte Mannschaft auf Platz neun.
Mit großem Arrangement stand ihm das Tresenwalder Urgestein und Mannschaftsleiter Heiko Funke zur Seite. Vier unerfahrene Neuzugänge galt es in diese Spielklasse zu integrieren. Auch die Leistungsträger der zweiten Mannschaft wurden zur Unterstützung mit einbezogen. So konnten für die Saison nur bescheidene Ziele anvisiert werden. Das Hauptziel: Nicht in den Abstiegsstrudel geraten. Mit Erreichen des gesicherten Mittelfeldes hieß das zweite Ziel: Einstelliger Tabellenplatz.


Die Vorbereitungsphase mit nur einem Testspiel gestaltete sich schwierig. Beim Mitfavoriten auf die Meisterschaft, dem HFC Colditz, kassierten die Tresenwalder im Auftaktpunktspiel eine 1:3-Niederlage. Trotz deutlicher Überlegenheit beim ersten Heimspiel gegen den BC Hartha stand es am Ende nur 2:2. Das nächste Heimspiel folgte. Gegen Einheit Frohburg gelang ein 2:0-Erfolg. Die Tresenwalder Mannschaft wuchs zusammen. Trainer Michael Hepner leistete gute Arbeit. Die Neuzugänge steigerten sich. Trotzdem gab es aus verschiedensten Gründen immer wieder Besetzungsprobleme. Von einer Tresenwalder Stammelf konnte in der gesamten Saison keine Rede sein. Die SVT-Spieler entwickelten eine bisher nicht gekannte Heimstärke. Sie gewannen ihre weiteren Heimspiele in Folge gegen Lok Döbeln (3:1), gegen den Roßweiner SV (2:1), gegen Eintracht Sermuth (3:2), gegen SV Ostrau (6:0) und gegen TSV Großsteinberg (4:2). So blieben sie in sieben Heimspielen in Folge ungeschlagen und erreichte das gesicherte Mittelfeld. Dagegen lastete den Hepner-Schützlingen ein Auswärtsfluch an. Nach den Prinzip, Pleiten, Pech und Pannen verloren sie alle Auswärtsspiele in der ersten Halbserie.
Trotz der vielen Spielausfälle im Extremwinter und den folgenden englischen Wochen im späten Frühjahr blieb das Leistungsniveau stabil. Roy Pfüller kam zur Winterpause vom Bezirksligisten SV Naunhof zurück und verstärkte sein Heimatteam. Endlich erspielten sich die Tresenwalder Auswärtssiege. Weiterhin ärgerten sie den Meister und Bezirksligaaufsteiger Bornaer SV im heimischen Sportpark mit einem 2:2-Unentschieden. Mit vehementen Kampfgeist wurde in Großsteinberg ein 1:4-Rückstand in ein 4:4 Unentschieden gewandelt. Im Schlussakkord beim Vizemeister Alemannia Geithain gelang in einer tempogeladenen Partie ein 4:3-Auswärtssieg. Ein erfreulicher und versöhnlicher Abschluss einer schwierigen Saison. Mit dem einstelligen neunten Tabellenplatz war auch das zweite Saisonziel erreicht. Mit 43 Punkten wurde sogar das Vorjahresergebnis (41 Punkte) in den Schatten gestellt.

Als erster Kreispokalsieger (mit Kreisoberligateams) des Fußballverbandes Muldental/Leipziger Land nahmen die Tresenwalder am Landespokal teil. Gegen den Chemnitzer Bezirksligavertreter FC 1910 Lößnitz war in der Vorbereitungsphase kein Kraut gewachsen. Der SVT verlor im Sportpark mit 2:5. Überzeugend starteten die Tresenwalder als amtierender Pokalsieger mit einem 8:0-Sieg beim SV Trebsen in die neue Pokalsaison. Die Ernüchterung folgte. Mit einer blamablen Vorstellung beim Kreisliga-B-Vertreter SV Groitzsch II flog der Pokalverteidiger Tresenwald nach Elfmeterschießen aus dem Pokalwettbewerb. 

 

SV Tresenwald Saison 2012/13 Die Ergebnisse


SV Tresenwald - SV Ostrau (14.) 6:0/2:1/6
SV Tresenwald - ESV Lok Döbeln (15.) 3:1/2:0/6
SV Tresenwald - Roßweiner SV (12.) 2:1/2:1/6
SV Tresenwald - BC Hartha (16.) 2:2/3:0/4
SV Tresenwald - TSV Großsteinberg (11.) 4:2/4:4/4
SV Groitzsch (13.) - SV Tresenwald 2:3/5:0/3
SV Tresenwald - Aleman. Geithain (2.) 1:2/4:3/3
SV Tresenwald - Einheit Frohburg (10.) 2:0/0:2/3
SV Tresenwald - Eintracht Sermuth (4.) 3:2/0:2/3
FSV Kitzscher (6.) - SV Tresenwald 6:1/1:2/3
TSV Burkartshain (7.) - SV Tresenwald 3:1/1:1/1
Bornaer SV (1.) - SV Tresenwald 5:0/2:2/1
HFC Colditz (3.) - SV Tresenwald 3:1/1:2/0
Chemie Böhlen (5.) - SV Tresenwald 6:1/3:2/0
SV Regis-Breit. (8.) - SV Tresenwald 3:0/3:0/0


Spielpaarung mit Platzierung (in Klammern); Hin-/Rückspiel nach erreichten Punkten


Statistik (Einsätze/Tore der Spieler)

Frank Fritzsch  23/-
Daniel Kirchhoff 3/-
Jens Sauer 1/-

 

Heiko Claus 6/-
Sebastian Franz 14/-
Andre Duksch 9/1
Mathias Winter 23/-
Michael Bernhard 15/-
Philip Burchert 1/-
Lars Lochasz 3/-
Frank Hentzschel 28/-
Thomas Pfütze 29/2

Mario Keller 17/5
Michael Brett 22/3
Marcel Böhme 3/-
Mathias Blischke 1/-
Felix Berger 6/-
Toni Bernhardt 23/-
Marcel Menzel 26/11
Michael Hepner 4/-
Toni Born 4/-
Thomas Klas 28/13
Hendrik Watzin 2/-

Felix Schneider 22/2
Roy Pfüller 16/5
Ron Pfüller 2/-
Viet Hoang 24/7
Clemens Gosch 9/6
Ralf Schönfeld 1/-
Joseph Westphal 6/-
Duc Duy Nguyen 27/6

Schlagzeilen
SV Tresenwald hatte nach 30 Spieltagen 62:66 Tore und 43 Punkte (Vorjahr: 80:57 Tore und 41 Punkte) und belegte den 9. Tabellenplatz.
Rekordverdächtig: In den ersten neun Punktspielen kamen fünf verschieden Torleute für die Tresenwalder zum Einsatz.
Höchster Sieg: 6:0-Heimsieg gegen den SV Ostrau.
Höchste Niederlagen: 1:6 beim FSV Kitzscher und bei Chemie Böhlen.
Der SV Tresenwald setzte 31 Spieler ein (Vorjahr 32).

Bisherige Platzierungen SV Tresenwald


Muldentalliga 1998/99: 1. Platz
Bezirksklasse 1999/00: 1. Platz
Bezirksliga: 2000/01: 4. Platz
Bezirksliga: 2001/02: 3. Platz
Bezirksliga: 2002/03: 2. Platz
Bezirksliga: 2003/04: 14. Platz
Bezirksliga: 2004/05: 4. Platz
Bezirksliga: 2005/06: 5.Platz
Bezirksliga: 2006/07: 12.Platz
Bezirksliga: 2007/08: 15. Platz Abstieg
Bezirksklasse 2008/09: 8. Platz
Bezirksklasse 2009/10: 4. Platz
Bezirksklasse 2010/11: 6. Platz
Kreisoberliga 2011/12:9. Platz
Kreisoberliga 2012/13: 9. Platz

Sportliche Erfolge
1998/99: Kreispokalsieger
1998/99: Muldentalkreismeister
1999/00: Sieger Bezirksklasse, Staffel 2
Seit Saison 2000/2001 bis 2007/2008 Bezirksliga Leipzig

 

Quelle: LVZ & Thomas Quauck